Diplomarbeit, 2002
72 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
2. Knowledge Management in Banken
2.1 Notwendigkeit, Kernprozesse und Ziele
2.2 Einschätzung der Priorität für Banken
2.3 Eingrenzung auf die Investmentberatung für Privatkunden
3. Definition des Status quo der Bank im Investmentbereich
3.1 Definition des Status quo
3.2 Die Balanced Scorecard als Indikator
3.3 Definition der Kennzahlen
3.4 Festlegen der Benchmark
3.5 Ist-/ Soll-Analyse
3.6 Abweichungsanalyse
4. Hintergründe und Strategien des Erfolges
4.1 Aktivitäten erfolgreicher und weniger erfolgreicher Einheiten
4.2 Das persönliche Profil des erfolgreichen Anlageberaters
4.3 Das macht den erfolgreichen Anlageberater aus
5. Implementierung von Knowledge Managements in einer Bank
5.1 Instrumente, Methoden und Konzepte
5.2 Vorhandenes Wissen speichern, verteilen und anwenden
5.3 Förderung der Nutzungsbereitschaft
5.4 Das Dilemma: Person versus Organisation
5.5 Einfluss auf Führung und Kultur einer Bank
6. Resümee
6.1 Zusammenfassung
6.2 Ausblick
Die Diplomarbeit untersucht, wie Knowledge Management in Banken strategisch eingesetzt werden kann, um den Erfolg in der Investmentberatung für Privatkunden zu sichern und zu multiplizieren, indem das individuelle Wissen der Mitarbeiter erschlossen und systematisch für die gesamte Organisation nutzbar gemacht wird.
4.3 Das macht den erfolgreichen Anlageberater aus
Geht man davon aus, dass eine Geldanlage oder ein Investment eine Investition des Privatanlegers in Form einer Zahlungsreihe darstellt, die mit einer Auszahlung zum Zeitpunkt des Abschlusses (t0) beginnt und möglichst hohe Rückflüssen gemäß des Rentabilitätszieles in den Folgeperioden (t1 bis tn) haben soll. Somit ist es unumgänglich, das Vertrauen des Anlegers oder Investors zu gewinnen, um ihn zu dieser Entscheidung zu bringen.
„...Think of a person who sit in front of a cold stove and said, ‚As soon as you give me heat, I will put in some wood.‘ I would say he did not quite understand the way things work in the real world.“
Damit bringt Johnson zum Ausdruck, dass der Anlageberater zunächst seine Funktion ausfüllen muss, um anschließend die Früchte, bzw. Erträge und Kundenzufriedenheit ernten zu können.
Der Investmentkunden muss als Person und nicht als Mittel zum Zweck der Zielerreichung, was dieser aber durchaus auch ist, betrachtet werden. Vor allem darf er nicht als Störender behandelt werden, der nun gerade zu bedienen ist. Wer begriffen hat, dass der Arbeitgeber jenseits des Anlageberaterschreibtisches sitzt, dem wird klar, wie er diesen zu behandeln hat. Als Person hat der Kunden Bedürfnisse nach Anerkennung, Wertschätzung, Status, Zuneigung, u.v.m.. Verschafft der Anlageberater dem Kunden in gewissem Masse die Erfüllung seiner Bedürfnisse, so hat er ihn bald auf seiner Seite. Jeder Kunde merkt, ob der Anlageberater sich um ihn persönlich kümmert, oder ihn nur als Mittel zum Zweck einschätzt.
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die zunehmende Bedeutung von Knowledge Management als strategische Ressource für Banken im Informationszeitalter und definiert die Zielsetzung zur Unterstützung der Investmentberatung.
2. Knowledge Management in Banken: Es wird die Notwendigkeit erläutert, individuelles Wissen als Wettbewerbsvorteil zu sichern und dieses explizit auf den Bereich der Investmentberatung für Privatkunden eingegrenzt.
3. Definition des Status quo der Bank im Investmentbereich: Dieses Kapitel stellt Instrumente zur Ist-Analyse und Leistungsbewertung vor, insbesondere die Balanced Scorecard und interne Benchmarking-Methoden.
4. Hintergründe und Strategien des Erfolges: Hier werden die spezifischen Aktivitäten und Profile erfolgreicher Anlageberater analysiert, um Best-Practice-Beispiele für die Bankpraxis abzuleiten.
5. Implementierung von Knowledge Managements in einer Bank: Der Hauptteil beschreibt die organisatorischen und technischen Anforderungen, die Herausforderung des Person-versus-Organisation-Dilemmas und die kulturellen Voraussetzungen für die Implementierung.
6. Resümee: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Betrachtung der Ergebnisse und einem Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der gelebten Wissenskultur in Banken.
Knowledge Management, Bankwesen, Investmentberatung, Wissensmanagement, Balanced Scorecard, Benchmarking, implizites Wissen, explizites Wissen, Kundenzufriedenheit, Prozessoptimierung, Unternehmenskultur, Wissensakquisition, Best Practice, Human Capital, Personalentwicklung.
Die Arbeit untersucht die Integration von Knowledge Management in Bankprozesse, um die Wettbewerbsfähigkeit speziell in der Investmentberatung zu steigern.
Die Schwerpunkte liegen auf der Wissensidentifikation, der Einführung geeigneter IT- und Organisationsinstrumente sowie der Förderung einer offenen Wissenskultur.
Ziel ist es, Strategien zu entwickeln, um implizites Mitarbeiterwissen zu erschließen, zu strukturieren und für andere Mitarbeiter abrufbar zu machen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Auswertung von Benchmarking-Studien und der Auswertung von Experteninterviews mit Anlageberatern.
Der Hauptteil widmet sich der Identifikation erfolgreicher Beraterprofile, der messbaren Definition von Erfolgsfaktoren und der Implementierung von Knowledge-Systemen.
Zentrale Begriffe sind Knowledge Management, Banken, Investmentberatung, Human Capital und Unternehmenskultur.
Durch eine straffe Organisation des Informationssystems, klare Bedarfsanalysen und eine benutzerfreundliche Katalogisierung, die Informationen auf Knopfdruck liefert.
Weil Mitarbeiter Wissen oft als Machtmittel oder Status begreifen; eine erfolgreiche Implementierung erfordert daher Sanktionen gegen Informationszurückhaltung und Anreize für das Teilen von Wissen.
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