Masterarbeit, 2021
97 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung und Problemstellung
2. Theoretischer und empirischer Hintergrund
2.1 Severe Acute Respiratory Syndrome Coronavirus 2 (SARS-CoV-2)
2.1.1 Ausbreitung von SARS-CoV-2
2.1.2 Eindämmungsmaßnahmen der Corona-Pandemie
2.2 Psychische Gesundheit
2.2.1 Befindlichkeit und Subjektives Wohlbefinden
2.3 Resilienz
2.3.1 Zusammenhang zwischen Resilienz und Sport
2.3.2 Stand der Forschung zur Resilienz und Persönlichkeit im Umgang mit der Corona-Krise
2.3.3 Psychische Gesundheit und Sport in der Corona Pandemie
2.4 Die Bedeutung von Sport
2.4.1 Einfluss von Sport auf das Wohlbefinden und die Befindlichkeit
2.4.2 Körperliche Anpassungsprozesse
2.4.3 Sportliche Aktivität als soziale Gesundheitsressource
2.5 Sportliche und körperliche Aktivität
2.6 Sportliche Aktivität und Bewegung in der heutigen Gesellschaft
2.6.1 Bewegungsempfehlungen
2.7 Definition von Freizeitsport
2.7.1 Motive für Freizeitsport
2.8 Sport und Persönlichkeit
2.8.1 Das Big-Five-Persönlichkeitsmodell und sportliche Leistung
3. Forschungshypothesen
4. Methode
4.1 Stichprobenzusammensetzung
4.2 Untersuchungsdurchführung
4.3 Online Fragebogen
4.3.1 Sportliche Aktivität
4.3.2 Momentane Befindlichkeit (ASTS Aktuelle Stimmungsskala)
4.3.3 Resilienzskala (RS-13)
4.3.4 Güteprüfung der Skalen zur Erfassung von Resilienz und momentaner Befindlichkeit
4.4 Datenaufbereitung und Datenauswertung
5. Ergebnisse
6. Diskussion
7. Kritik und Ausblick
8. Literatur
Die Masterarbeit untersucht die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen, insbesondere der Schließung von Sportstätten, auf das sportliche Aktivitätsverhalten und die psychische Befindlichkeit von erwachsenen Freizeitsportlern. Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen veränderten sportlichen Routinen, der momentanen psychischen Stimmung und der individuellen Resilienz zu analysieren.
2.3 Resilienz
Der Begriff Resilienz hat seinen Ursprung im lateinischen Wort „resilire“, was zurückspringen bedeutet (vgl. Rothkegel, 2013, S. 126). Im Deutschen gibt es keine allgemeingültige Definition für Resilienz, die oftmals als Synonym für Widerstandsfähigkeit und Belastbarkeit genutzt wird (vgl. Wellensiek, 2017).
Resilienz kann nach externalen oder internalen Kriterien, das heißt anhand von Anpassungsleistungen an die soziale Umwelt oder unter Berücksichtigung der inneren Befindlichkeiten, definiert werden (vgl. Bengel et al. 2012). Allgemein ist im deutschen Sprachraum die Begriffsbestimmung von Wustmann anerkannt, nach der Resilienz als „die psychische Widerstandsfähigkeit gegenüber biologischen, psychologischen und psychosozialen Entwicklungsrisiken“ beschrieben wird (vgl. Wustmann, 2004, S. 18).
Weiter versteht Wustmann unter dem Begriff Resilienz die Fähigkeit eines Individuums „erfolgreich mit belastenden Lebensumständen und negativen Stressfolgen“ umgehen zu können (vgl. ebd.).
Resilienz ist keine angeborene Persönlichkeitseigenschaft des Menschen, sondern eine Entwicklung, die sich in einem Prozess der Interaktion zwischen Individuum und Umwelt ergibt (vgl. Lösel & Bender, 2008). Sie ist immer an zwei Bedingungen geknüpft. Zum einen der Tatsache, dass akut eine Risikosituation besteht und zum anderen, dass ein Individuum Risikosituationen mit Hilfe vorhandener Fähigkeiten bewältigt hat (vgl. Fröhlich-Gildhoff & Rönnau-Böse, 2015).
1. Einleitung und Problemstellung: Dieses Kapitel führt in die globale Ausnahmesituation der COVID-19-Pandemie ein und verdeutlicht die Relevanz der Untersuchung von Sport unter Beschränkungen.
2. Theoretischer und empirischer Hintergrund: Hier werden das Virus, das Konzept der psychischen Gesundheit, Resilienz und die vielfältigen Facetten sportlicher Aktivität definiert und wissenschaftlich in Bezug zueinander gesetzt.
3. Forschungshypothesen: Basierend auf dem theoretischen Rahmen werden vier Hypothesen aufgestellt, die den Zusammenhang zwischen Pandemie-Einschränkungen, Sportzeit, Befindlichkeit und Resilienz spezifizieren.
4. Methode: Dieser Abschnitt beschreibt das Studiendesign, die Online-Befragung von 166 Probanden sowie die eingesetzten standardisierten Messinstrumente wie die ASTS und RS-13.
5. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen eine signifikante Reduktion der Trainingszeit während der Pandemie auf und beleuchten die Korrelationen zwischen Trainingsumfang, subjektiver Befindlichkeit und Resilienz.
6. Diskussion: Die erhobenen Daten werden kritisch interpretiert, Hypothesen verifiziert oder falsifiziert und in den aktuellen Forschungsstand eingeordnet.
7. Kritik und Ausblick: Abschließend werden Limitationen der Studie, wie die kleine Stichprobengröße und die retrospektive Befragung, diskutiert und Empfehlungen für zukünftige Forschungen abgeleitet.
COVID-19-Pandemie, Freizeitsport, Psychische Gesundheit, Resilienz, Momentane Befindlichkeit, Sportstätten-Schließung, Trainingshäufigkeit, Stressbewältigung, Wohlbefinden, Online-Befragung, Sportverhalten, Körperliche Aktivität.
Die Arbeit untersucht, wie sich die COVID-19-Pandemie und die damit einhergehenden Einschränkungen der Sportmöglichkeiten auf die psychische Verfassung und das sportliche Aktivitätsverhalten von Freizeitsportlern ausgewirkt haben.
Die Kernbereiche umfassen die Themen Resilienz, momentane Befindlichkeit, sportliche Aktivität und die Auswirkungen gesellschaftlicher Lockdown-Maßnahmen auf das Individuum.
Das Ziel ist es, herauszufinden, ob eine verringerte sportliche Aktivität während der Pandemie mit einer verschlechterten psychischen Stimmung korreliert und welche Rolle die Resilienz dabei spielt.
Es wurde eine quantitative Querschnittstudie mittels eines Online-Fragebogens durchgeführt, wobei standardisierte Skalen zur Stimmungsmessung (ASTS) und Resilienzmessung (RS-13) eingesetzt wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine ausführliche theoretische Aufarbeitung der Fachbegriffe und Forschungsstände, die methodische Darlegung der Befragung sowie eine detaillierte Auswertung der erhobenen Daten.
Wichtige Schlagworte sind COVID-19, Freizeitsport, psychische Gesundheit, Resilienz, Befindlichkeit, Lockdown und Trainingsverhalten.
Die Studie untersuchte, ob Menschen, die ihre Trainingszeit drastisch reduzieren mussten, eine schlechtere Befindlichkeit aufweisen als solche, die aktiver bleiben konnten.
Die Autorin analysiert, ob eine höhere Resilienz der Freizeitsportler die negativen Auswirkungen der Pandemie-Einschränkungen auf das psychische Wohlbefinden abfedern kann.
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