Bachelorarbeit, 2022
50 Seiten, Note: 2
Die Bachelorarbeit untersucht die Thesen Sigmund Freuds zur Traumdeutung im Kontext der Neurowissenschaften. Sie analysiert, inwieweit die Ergebnisse der modernen Forschung Freuds Sicht auf Träume stützen oder widerlegen. Die Arbeit beleuchtet die zentralen Elemente von Freuds Traumtheorie und setzt diese in Relation zu experimentellen Befunden aus der Traumforschung.
Die Einleitung stellt den historischen und wissenschaftlichen Kontext der Traumdeutung dar, wobei Freuds Werk „Die Traumdeutung“ im Zentrum steht. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit Freuds Theorie zum Traum und beleuchtet seine zentralen Aspekte wie die doppelte Funktion des Traumes und die Interpretation des Trauminhalts. Das dritte Kapitel befasst sich mit der experimentellen Traumforschung, insbesondere mit dem REM-Schlaf und der Hobson-Solms Kontroverse. Der vierte Abschnitt widmet sich der Debatte um Freuds Traumtheorie, wobei die Fragen der Sinnhaftigkeit und Funktion von Träumen, die Wirkung des Traumes und die Methodik der Traumdeutung im Vordergrund stehen.
Die Arbeit fokussiert auf die Themen Traumdeutung, Psychoanalyse, Neurowissenschaften, REM-Schlaf, Wunscherfüllung, Traumfunktion, Trauminhalte, manifeste und latente Träume, Traumdeutung als Methode, psychologische und neurologische Sichtweisen auf Träume.
Die Arbeit analysiert diese Debatte und zeigt, dass einige Aspekte (wie die Sinnhaftigkeit) Bestätigung finden, während andere neurologisch anders erklärt werden.
Freud glaubte, dass Träume störende Reize verarbeiten und Wünsche symbolisch erfüllen, um zu verhindern, dass der Schlafende aufwacht.
Der manifeste Inhalt ist das, woran man sich erinnert. Der latente Inhalt sind die verborgenen, unbewussten Gedanken, die erst durch Deutung erschlossen werden.
Die Entdeckung des REM-Schlafs (Rapid Eye Movement) revolutionierte die Traumforschung und führte zu Kontroversen darüber, ob Träume rein biologische Nebenprodukte sind.
Es ist eine wissenschaftliche Auseinandersetzung zwischen J. Allan Hobson, der Träume eher biologisch sieht, und Mark Solms, der psychoanalytische Ansätze neurowissenschaftlich untermauert.
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