Masterarbeit, 2022
89 Seiten, Note: 1,30
1 Einleitung
2 Nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility
3 Grundlagen und Gesetzeslage der CSR-Berichterstattung
3.1 Grundlagen der CSR-Berichterstattung
3.2 Die EU-Richtlinie 2014/95/EU
3.3 Das deutsche CSR-Richtlinien-Umsetzungsgesetz
3.4 Die EU-Taxonomie-Verordnung
3.5 Kritische Betrachtung aktueller Entwicklungen
4 CSR-Berichterstattung in der Praxis
4.1 CSR-Berichterstattung der DAX-Unternehmen im Jahr 2021
4.2 Analyse ausgewählter Unternehmen
4.2.1 adidas AG
4.2.2 Deutsche Börse AG
4.2.3 Deutsche Telekom AG
4.2.4 Merck KGaA
4.2.5 E.ON SE
4.2.6 Volkswagen AG
5 Fazit und Ausblick
Diese Master-Thesis analysiert die praktische Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben zur nichtfinanziellen Berichterstattung (CSR) bei ausgewählten DAX-Unternehmen. Ziel der Arbeit ist es, zu untersuchen, wie die CSR-Richtlinien-Umsetzungsgesetze und die EU-Taxonomie-Verordnung in der Unternehmenspraxis implementiert werden und inwiefern sich die Berichterstattung zwischen den einzelnen Unternehmen variiert.
3 Grundlagen und Gesetzeslage der CSR-Berichterstattung
Die Information externer und interner Stakeholder ist für Unternehmen von hoher Bedeutung. Mit der Erstellung sogenannter Sozialbilanzen starteten Unternehmen in den 1970er Jahren auch nichtfinanzielle Informationen zu veröffentlichen. Seitdem nimmt die Erfüllung der gesellschaftlichen Verantwortung durch Unternehmen in Politik und Wirtschaft einen immer höheren Stellenwert ein, da Unternehmen [...] maßgeblich zur Umsetzung oder Nicht-Umsetzung der nachhaltigen Entwicklung beitragen. Katastrophen, wie z. B. Atom- oder Chemieunfälle, führten zu einer gestiegenen Berichterstattung über ökologische Aspekte.
Unternehmen erkannten darüber hinaus, dass aufgrund des wachsenden Umweltbewusstseins eine CSR-Berichterstattung zu einem Wettbewerbsvorteil führen kann. Ziel dieser Berichterstattung ist die Kommunikation des Wertes, den ein Unternehmen der Gesellschaft durch bspw. verantwortungsvollen Ressourcenumgang oder kulturelles Engagement stiftet. War das CSR-Verständnis in Europa und in Deutschland anfangs noch durch Freiwilligkeit geprägt, nahm sowohl die Bedeutung als auch der Umfang der sogenannten nichtfinanziellen Berichterstattung in den letzten Jahren erheblich zu und führte zu einem CSR-Paradigmenwechsel.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der nichtfinanziellen Berichterstattung ein und definiert die Forschungsfrage der Arbeit.
2 Nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Konzepte von Nachhaltigkeit sowie die Genese und Abgrenzung des CSR-Begriffs.
3 Grundlagen und Gesetzeslage der CSR-Berichterstattung: Hier werden die regulatorischen Rahmenbedingungen, insbesondere die EU-Richtlinie, das deutsche Umsetzungsgesetz und die EU-Taxonomie, detailliert dargelegt.
4 CSR-Berichterstattung in der Praxis: Dieses Hauptkapitel analysiert die empirische Umsetzung der CSR-Berichterstattung bei sechs ausgewählten DAX-Unternehmen.
5 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und diskutiert die künftigen Herausforderungen für die nichtfinanzielle Berichterstattung.
CSR-Berichterstattung, Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, Nichtfinanzielle Erklärung, EU-Taxonomie, DAX-Unternehmen, Nachhaltige Entwicklung, regulatorische Anforderungen, qualitative Inhaltsanalyse, Stakeholder, CSR-Richtlinien-Umsetzungsgesetz, ESG, Berichterstattungspraxis, Wesentlichkeitsanalyse, Offenlegungspflichten.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der nichtfinanziellen Berichterstattung (CSR) und untersucht, wie aktuelle regulatorische Vorgaben auf EU- und nationaler Ebene von DAX-Unternehmen in der Praxis umgesetzt werden.
Die zentralen Themen sind die gesetzlichen Anforderungen der CSR-Richtlinien-Umsetzungsgesetze, die Entwicklung der EU-Taxonomie sowie deren praktische Auswirkungen auf die Berichterstattung verschiedener DAX-Unternehmen.
Ziel ist es, die praktische Umsetzung der CSR-Berichterstattungspflichten zu analysieren und aufzuzeigen, wie die untersuchten Unternehmen auf die regulatorischen Anforderungen und die steigenden Transparenzerwartungen reagieren.
Die Arbeit verwendet eine qualitative Inhaltsanalyse von veröffentlichten Informationen der untersuchten Unternehmen, um die praktische Umsetzung der CSR-Berichterstattung detailliert zu untersuchen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der gesetzlichen Lage (EU-Richtlinien, deutsches Recht) und eine umfangreiche empirische Analyse der Berichterstattungspraxis bei ausgewählten DAX-Konzernen aus unterschiedlichen Branchen.
Wichtige Begriffe sind CSR-Berichterstattung, nichtfinanzielle Erklärung, EU-Taxonomie, nachhaltige Entwicklung sowie die Analyse der Berichterstattung von DAX-Unternehmen.
Während die CSR-Berichterstattung ursprünglich stark von Freiwilligkeit geprägt war, hat sie sich in den letzten Jahren aufgrund regulatorischer Verschärfungen zu einer gesetzlichen Pflicht entwickelt, was als Paradigmenwechsel bezeichnet wird.
Die EU-Taxonomie wird als zentraler Bestandteil der modernen Regulatorik behandelt, deren Zweck die Klassifizierung von Wirtschaftsaktivitäten als ökologisch nachhaltig ist, um privates Kapital in nachhaltige Investitionen zu lenken.
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