Bachelorarbeit
79 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Zielsetzung
1.3 Struktur der Arbeit
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Begriffsdefinitionen
2.2 Definition Green IT
2.2.1 Nachhaltiger Lebenszyklus der IKT
2.2.2 Nachhaltigkeit durch die Nutzung der IKT
2.3 Motivation für den Einsatz der Green IT
2.4 Initiativen
2.5 Zusammenfassung der Ergebnisse
3 Anwendungsmöglichkeiten in Unternehmen
3.1 Hardware
3.1.1 Rechenzentrumsoptimierung
3.1.2 Servervirtualisierung
3.1.3 Elektromüll
3.1.4 Nachhaltige Beschaffung
3.1.5 Server-based Computing und Thin Clients
3.2 Software
3.2.1 Videokonferenzen
3.2.2 Homeoffice
3.2.3 Cloudanwendungen
3.2.4 Anwendungskonsolidierung
3.3 Einordnung der Anwendungsmöglichkeiten
3.4 Zusammenfassung der Ergebnisse
4 Diskussion
4.1 Umsetzbarkeit der Anwendungsmöglichkeiten
4.2 Ökologische Bewertung
4.3 Ökonomische Bewertung
4.4 Mögliche Rebound-Effekte
5 Fazit
5.1 Zusammenfassung und Kritische Würdigung
5.2 Ausblick
Ziel der Arbeit ist die Darstellung des Status quo der Green IT sowie die Identifikation und Einordnung ihrer Anwendungsmöglichkeiten in Unternehmen. Dabei wird untersucht, wie Unternehmen durch ökologisch und ökonomisch effektive Maßnahmen – unterteilt in hardware- und softwareseitige Ansätze – ihre Umweltbelastung reduzieren und nachhaltiger agieren können.
Die letzte Phase bezeichnet das Ende des Lebenszyklus der IKT. Hierbei soll alte Hardware weiter verwendet werden, solange sie den Anforderungen des Nutzers entspricht. Systeme, deren Grundfunktionen veraltet sind und nicht mehr den Bedürfnissen des Besitzers entsprechen, können an jemanden weitergegeben werden, der sie nutzen möchte oder sie aufgrund ihrer funktionalen Komponenten benötigt. Viele Wohlfahrtsverbände und gemeinnützige Organisationen sind bereit, alte Geräte als Spende entgegenzunehmen, um diese wiederzuverwenden oder ihre Funktion zu nutzen. Die verlängerte Nutzung einer Komponente, eines Computers oder anderer Form von Hardware trägt zur Verringerung der Belastung der Umwelt bei. [43]
Der Einfluss, den der Lebenszyklus der IKT auf die Umwelt verursacht, wird auch als direkter Umwelteinfluss bezeichnet. So wird ausschließlich aus dem Lebenszyklus der IKT dessen CO2 - Bilanz ermittelt [8]. Demnach wirken sich alle vorgestellten Aspekte direkt auf die Verbesserung der CO2 - Bilanz der IKT aus. [38, 46]
1 Einleitung: Motivation und Zielsetzung der Arbeit werden erläutert, wobei der Fokus auf dem aktuellen Stand und der praktischen Anwendung von Green IT liegt.
2 Theoretischer Hintergrund: Es werden grundlegende Begriffsdefinitionen wie Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Rebound-Effekt erarbeitet sowie eine Definition für Green IT im Rahmen der Arbeit abgeleitet.
3 Anwendungsmöglichkeiten in Unternehmen: Zentrale hardware- und softwarebezogene Maßnahmen zur Reduzierung der Umweltbelastung werden detailliert vorgestellt und in den Kontext der Green IT eingeordnet.
4 Diskussion: Die in Kapitel 3 vorgestellten Maßnahmen werden hinsichtlich ihrer kurz-, mittel- und langfristigen Umsetzbarkeit, ihres ökologischen Nutzens, ihrer Kosteneinsparpotenziale und möglicher Rebound-Effekte bewertet.
5 Fazit: Die wesentlichen Ergebnisse der Arbeit werden zusammengefasst und kritisch gewürdigt, ergänzt durch einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich Green IT.
Green IT, Nachhaltigkeit, IKT, Rechenzentrumsoptimierung, Servervirtualisierung, Elektromüll, nachhaltige Beschaffung, Videokonferenzen, Homeoffice, Cloudanwendungen, Energieeffizienz, Rebound-Effekt, Ökonomische Bewertung, Umweltschutz, Kosteneinsparung
Die Arbeit behandelt das Konzept der Green IT und analysiert den aktuellen Status quo sowie die praktischen Anwendungsmöglichkeiten in Unternehmen.
Die Schwerpunkte liegen auf der ökologischen Gestaltung des Hardware-Lebenszyklus sowie auf der Nachhaltigkeitsoptimierung durch den Einsatz digitaler Lösungen und Software.
Ziel ist es, den aktuellen Stand der Green IT zu definieren und aufzuzeigen, welche Anwendungsmaßnahmen – unter Berücksichtigung ökologischer und ökonomischer Faktoren – für Unternehmen sinnvoll umsetzbar sind.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturarbeit, die existierende Forschungsergebnisse und Daten zusammenführt, um den Status quo zu definieren und eine Bewertung der Maßnahmen vorzunehmen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Begriffe und Definitionen sowie eine detaillierte Darstellung und Einordnung konkreter Hardware- und Software-Anwendungsmöglichkeiten.
Zu den Kernbegriffen zählen Green IT, Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Hardware-Lebenszyklus, Servervirtualisierung, Homeoffice und Cloudanwendungen.
Sie ermöglicht eine differenzierte Betrachtung: Während Hardware primär den direkten Einfluss durch Produktion und Betrieb bestimmt, zielt die Nutzung von Software (indirekter Einfluss) darauf ab, Prozesse ressourceneffizienter zu gestalten.
Rebound-Effekte bezeichnen Phänomene, bei denen Effizienzsteigerungen durch ein geändertes Nutzerverhalten oder eine erhöhte Nachfrage teilweise wieder kompensiert werden, was die ökologische Wirksamkeit mindern kann.
Cloudanwendungen nutzen hoch effiziente Rechenzentren und bieten Potenziale zur IT-Konsolidierung, wodurch lokale, oft ineffiziente IT-Infrastrukturen bei Unternehmen ersetzt werden können.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

