Bachelorarbeit
92 Seiten
Die Bachelorarbeit untersucht die Einstellungen gegenüber Trans*Menschen in Deutschland. Sie verwendet einen Fragebogen und eine Transphobie-Skala, um die Einstellungen von 216 Teilnehmern zu analysieren. Dabei werden Alter, Berührungspunkte mit Trans*Themen und traditionelle Geschlechterrollen als Einflussfaktoren betrachtet.
Die Einleitung gibt einen Überblick über das Thema der Arbeit und erläutert die Relevanz der Untersuchung. Der theoretische Hintergrund beleuchtet verschiedene Aspekte der Trans*Thematik, darunter historische Entwicklungen, die Definition von Einstellung sowie wichtige Begrifflichkeiten wie Transphobie und traditionelle Geschlechterrollen. Der Forschungsstand bietet einen Überblick über die aktuelle Forschung und dient als Grundlage für die Herleitung der Hypothesen. Die Methode beschreibt die Durchführung der Untersuchung, einschließlich der Stichprobe, der Datenerhebung und der statistischen Auswertung. Die Ergebnisse präsentieren die Ergebnisse der Untersuchung, einschließlich der Überprüfung der Hypothesen. Die Diskussion interpretiert die Ergebnisse und bezieht diese auf den aktuellen Forschungsstand. Abschließend werden Stärken und Schwächen der Arbeit sowie Empfehlungen für die weiterführende Forschung und Praxis aufgezeigt.
Trans*Menschen, Einstellung, Transphobie, Geschlechterrollen, Deutschland, Fragebogen, Skala, Empirische Forschung, traditionelle Geschlechterrollen, Berührungspunkte, Alter.
Die Untersuchung zeigt Unterschiede nach Alter und Geschlecht, wobei tendenziell Männer und ältere Personen eine negativere Einstellung aufweisen.
Personen, die häufiger Kontakt mit Trans* Themen haben, zeigen signifikant geringere Werte auf der Transphobie-Skala.
Es besteht ein positiver statistischer Zusammenhang: Personen, die stark an traditionellen Geschlechterrollen festhalten, sind Trans* Menschen gegenüber häufig negativer eingestellt.
Verwendet wurden ein Fragebogen nach Landén und Innala (2000) sowie die Transphobie-Skala nach Nagoshi et al. (2008).
Heteronormativität beschreibt ein Gesellschaftssystem, in dem Heterosexualität und die binäre Geschlechterordnung als soziale Norm vorausgesetzt werden, was Vorurteile gegenüber Trans* Menschen begünstigen kann.
Die Arbeit geht auf die ICD-11 ein, in der der Begriff „Geschlechterinkongruenz“ verwendet wird, was eine Abkehr von der Pathologisierung darstellt.
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