Masterarbeit, 2022
125 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation, Problemstellung und Relevanz
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Einordnung
2.1 Kurzvorstellung des Unternehmens Q1 Energie AG
2.2 Grundlagen Controlling
2.3 Grundlagen Business Intelligence
3 Wissenschaftliches Vorgehen der Arbeit
3.1 Systematische Literaturrecherche
3.2 Delphi-Studie
3.2.1 Einführung in die Methodik
3.2.2 Aufbau und Ablauf
4 Ergebnisse
4.1 Ergebnisse der systematischen Literaturrecherche
4.1.1 Erste Iteration der Taxonomie: Strukturierung der Erfolgsfaktoren
4.1.2 Zweite Iteration der Taxonomie: Subkategorien
4.2 Ergebnisse der Delphi-Studie
4.2.1 Ergebnisse zu den kritischen Erfolgsfaktoren
4.2.2 Dritte Iteration der Taxonomie: Kritikalität der Erfolgsfaktoren
4.2.3 Ergebnisse über die Priorisierung von BI-Funktionen
5 Evaluation der Ergebnisse und Diskussion
6 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit evaluiert alternative Business Intelligence Instrumente für das Standardberichtswesen im Controlling am Beispiel der Q1 Energie AG, um eine fundierte Herangehensweise für eine ex ante Evaluation zu etablieren und Handlungsempfehlungen abzuleiten.
1.1 Ausgangssituation, Problemstellung und Relevanz
Das stetig steigende Datenaufkommen, welches sich innerhalb des letzten Jahrzehntes verzehnfacht hat und bis 2025 auf über 150 Zettabyte steigen soll, unterstreicht die Bedeutung einer verstärkten Auseinandersetzung mit den enormen Datenmengen. Das Potenzial, welches Business Intelligence (BI) Instrumente bieten, nämlich durch die Konvertierung von Daten zu Informationen und schlussendlich von Informationen zu Wissen, greift diesen Sachverhalt auf und versucht diesen Prozess möglichst effizient umzusetzen. Sowohl in der Praxis als auch in der Wissenschaft wird der positive Einfluss von BI auf den Unternehmenserfolg bereits seit Jahrzenten betont.
Aufgrund der hohen Komplexität der gesamten Thematik, durch verschiedene, involvierte Akteure, alternative Instrumente und Anbieter, sowie unterschiedliche Anforderungen gegenüber der Informationsversorgung, ist die Wahl und die erfolgreiche Einführung eines BI-Instrumentes jedoch eine große Herausforderung für Unternehmen. Daneben sehen deutsche Unternehmen den Zusammenhang zwischen der Datenanalyse und ihrer Wettbewerbsfähigkeit als einen kritischen Punkt an. Betrachtet man insbesondere die Daten des Finanzbereichs, werden diese als sehr wichtig für den Geschäftserfolg angesehen. Die Lücke zwischen der Güte der tatsächlich vorhandenen Daten und dem Wunschniveau ist dabei seit Jahren gleichbleibend groß. Diese Herausforderungen und Chancen sollen durch die vorliegende Arbeit im Rahmen einer umfangreichen ex ante Evaluation behandelt werden.
Die Relevanz der Thematik wird dadurch deutlich, dass in der aktuellen Zeit Business Intelligence Anwendungen auf Rang eins der Investitionsprioritäten der Chief Information Officers (CIOs) gewählt werden und dieser Trend zuletzt weiter zugenommen hat. In einer von Globalisierung geprägten Welt mit steigenden Anforderungen an die Wettbewerbsfähigkeit der Marktteilnehmer sind die Qualität der Systeme und die Genauigkeit im Umgang mit BI kritische Faktoren.
1 Einleitung: Diese Einleitung benennt die Problemstellung des explodierenden Datenvolumens und führt die Zielsetzung der Arbeit sowie die zentralen Forschungsfragen zur Evaluierung von BI-Instrumenten ein.
2 Theoretische Einordnung: Das Kapitel bietet ein grundlegendes Verständnis des Controllings, der Business Intelligence und stellt das Unternehmen Q1 Energie AG sowie dessen Organisationsstruktur vor.
3 Wissenschaftliches Vorgehen der Arbeit: Es wird die methodische Herangehensweise beschrieben, basierend auf einer systematischen Literaturrecherche zur Taxonomiefindung und einer Delphi-Studie zur Konsensbildung unter Experten.
4 Ergebnisse: Hier werden die Ergebnisse aus Literaturrecherche und Delphi-Studie präsentiert, inklusive der iterativen Taxonomie-Strukturierung und der Priorisierungsrangliste der BI-Funktionen.
5 Evaluation der Ergebnisse und Diskussion: Dieses Kapitel interpretiert die Ergebnisse und leitet Implikationen sowie praktische Handlungsempfehlungen für Unternehmen und Forschung ab.
6 Fazit und Ausblick: Diese Abschlussbetrachtung fasst die Erkenntnisse zusammen, beantwortet die Forschungsfragen und diskutiert Limitationen sowie Potenzial für zukünftige Forschungsarbeiten.
Business Intelligence, Controlling, Standardberichtswesen, Kritische Erfolgsfaktoren, Delphi-Studie, Taxonomie, Datenanalyse, BI-Instrumente, Management Support Systeme, Datengewinnung, Evaluationsmethode, Informationsversorgung, Investitionspriorität, Dashboard, Kennzahlen-Cockpit.
Die Arbeit befasst sich mit der Evaluation und Auswahl geeigneter Business Intelligence Instrumente speziell für das Standardberichtswesen im Controlling, am Beispiel der Q1 Energie AG.
Die zentralen Felder umfassen die Identifikation kritischer Erfolgsfaktoren bei der BI-Implementierung, die Strukturierung dieser Faktoren in einer Taxonomie und die Priorisierung technischer BI-Funktionen.
Das Hauptziel ist die Etablierung eines wissenschaftlich fundierten ex ante Evaluationsprozesses für BI-Instrumente, um fundierte Entscheidungen bei der IT-Auswahl treffen zu können.
Es werden eine systematische Literaturrecherche zur Fundierung und eine mehrstufige methodisch moderierte Delphi-Studie mit Experten zur Konsensbildung eingesetzt.
Der Hauptteil erstreckt sich von der theoretischen Fundierung über das methodische Vorgehen, die schrittweise Entwicklung und Verfeinerung der Faktoren-Taxonomie bis hin zur Diskussion der Ergebnisse.
Zu den Kernbegriffen zählen BI-Instrumente, Standardberichtswesen, Controlling, Kritische Erfolgsfaktoren, Delphi-Befragung und Taxonomie-Entwicklung.
Das Unternehmen dient als konkretes Fallbeispiel zur Anwendung des Evaluationskonzepts, wobei die spezifischen Anforderungen und Strukturen des Tankstellenbetreibers einfließen.
Das Dashboard bzw. Kennzahlen-Cockpit wurde von den befragten Experten als wichtigste Funktionalität identifiziert.
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