Bachelorarbeit, 2022
43 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Grundlagen
2.1 Nachhaltige Food Supply Chain
2.1.1 Definition der Nachhaltigkeit
2.1.2 Genereller Aufbau einer Food Supply Chain
2.1.3 Herausforderungen in Food Supply Chains
2.2 Eigenschaften der Blockchain Technologie
2.2.1 Transparenz
2.2.2 Effizienz
2.2.3 Dezentralität
2.2.4 Datensicherheit
3 Literaturübersicht zur Blockchain in nachhaltigen Food Supply Chains
3.1 Erstellung und Ergebnis der Literaturübersicht
3.2 Ökonomische Nachhaltigkeit
3.2.1 Lückenloser Datenaustausch
3.2.2 Supply-Chain-Transparenz
3.2.3 Rückverfolgbarkeit
3.2.4 Kosten und Geschwindigkeit
3.2.5 Disintermediation und Opportunismus
3.3 Soziale Nachhaltigkeit
3.3.1 Herkunft
3.3.2 Vertrauen
3.3.3 Datenschutz und Sicherheit
3.3.4 Antikorruption
3.4 Ökologische Nachhaltigkeit
3.4.1 Überprüfung und Verifikation
3.4.2 Ressourcenoptimierte Nutzung
3.4.3 Recycle-Exchange-Tokenisierung
4 Zusammenfassung und Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, inwiefern die Blockchain-Technologie dazu beitragen kann, die Nachhaltigkeit innerhalb von Food Supply Chains zu fördern. Die Forschungsarbeit analysiert hierbei mittels einer systematischen Literaturübersicht sowohl ökonomische, soziale als auch ökologische Perspektiven, um das Potenzial dieser Technologie zur Bewältigung komplexer Herausforderungen in der globalen Lebensmittelversorgung zu bewerten.
2.1.1 Definition der Nachhaltigkeit
Der Begriff Nachhaltigkeit entstammt aus der Forstwirtschaft aus dem achtzehnten Jahrhundert (Carlowitz 2012). Aufgrund der stetig steigenden Nachfrage nach Holz für Haus-, Schiff- und Bergbau wurde der Bestand an Bäumen stärker reduziert als er nachwachsen konnte. Dieses Problem hatte der Oberhauptmann des Erzgebirges Hannß Carl von Carlowitz erkannt und in seiner Abhandlung „Sylvicultura oeconomica“ festgehalten. Darin forderte er, dass der Wald nur so stark abgeholzt werden darf, wie er durch Aufforsten wieder regeneriert werden kann (Carlowitz 2012). Die Definition der Nachhaltigkeit nach Carlowitz bedeutet zusammenfassend, dass von den Erträgen einer Grundsubstanz gelebt werden darf, während gleichzeitig der Verbrauch derselben nicht erfolgen darf. Die heute wohl bekannteste Definition des Begriffs Nachhaltigkeit geht auf den im Jahr 1987 veröffentlichten Brundtland Report der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung zurück. Darin wird nachhaltige Entwicklung folgendermaßen definiert: „Humanity has the ability to make development sustainable to ensure that it meets the needs of the present without compromising the ability of future generations to meet their own needs.“ (Brundtland 1987) Diese Definition erweitert die von Carlowitz, indem sie die Verantwortung der aktuellen Generationen für zukünftige benennt. Der Brundtland Report sollte Handlungsempfehlungen für eine stabile globale Entwicklung geben, da man sich bereits in den achtziger Jahren mit einer stetig wachsenden Weltbevölkerung, dem damit steigenden Bedarf an Ressourcen und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Umwelt, aber auch auf Wirtschaft und Gesellschaft konfrontiert sah.
1 Einleitung: Die Einleitung stellt die Fragestellung und Relevanz der Arbeit vor, indem sie die Komplexität und Fragilität moderner Food Supply Chains sowie das Potenzial der Blockchain-Technologie zur Verbesserung der genannten Nachhaltigkeitsprobleme umreißt.
2 Grundlagen: In diesem Kapitel werden grundlegende Begrifflichkeiten definiert, die Food Supply Chain in ihrem Aufbau und ihren Herausforderungen beschrieben sowie die wesentlichen Eigenschaften der Blockchain-Technologie erläutert.
3 Literaturübersicht zur Blockchain in nachhaltigen Food Supply Chains: Dieses Kapitel liefert eine methodische, systematische Literaturübersicht, unterteilt in ökonomische, soziale und ökologische Aspekte, mit dem Ziel, den Forschungsstand hinsichtlich Chancen und Hemmnissen der Blockchain-Implementation zu untersuchen.
4 Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit beantwortet die zentrale Forschungsfrage durch eine Synthese der Erkenntnisse des Hauptteils, diskutiert Limitationen und gibt Handlungsempfehlungen sowie Ausblicke für zukünftige Forschungsschwerpunkte.
Nachhaltigkeit, Food Supply Chain, Blockchain-Technologie, Rückverfolgbarkeit, Transparenz, ökonomische Nachhaltigkeit, soziale Nachhaltigkeit, ökologische Nachhaltigkeit, Literaturübersicht, Supply-Chain-Management, Smart Contracts, Datensicherheit, Lebensmittelsicherheit, Innovation, Prozessstandardisierung
Die Arbeit untersucht, inwiefern der Einsatz der Blockchain-Technologie die Nachhaltigkeit innerhalb von Food Supply Chains fördern kann, um existierende Herausforderungen anzugehen.
Die Autorin behandelt die drei Dimensionen der Triple-Bottom-Line: ökonomische, soziale und ökologische Aspekte der Lebensmittelversorgung.
Die Forschungsfrage lautet: „Inwiefern kann durch die Blockchain-Technologie die Nachhaltigkeit in der Food Supply Chain gefördert werden?“
Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturübersicht (Systematic Literature Review), bei der Fachliteratur nach spezifischen Ein- und Ausschlusskriterien gefiltert und analysiert wurde.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen zu Food Supply Chains und Blockchain-Eigenschaften geschaffen, gefolgt von einer detaillierten Analyse der Literatur im Hinblick auf ökologische, soziale und ökonomische Treiberdimensionen.
Die wichtigsten Schlagworte sind Nachhaltigkeit, Food Supply Chain, Blockchain-Technologie, Rückverfolgbarkeit, Transparenz und Supply-Chain-Management.
Durch die Unveränderlichkeit und Transparenz der Daten in der Blockchain können Warenströme echtzeitnah verfolgt werden, wodurch Rückrufaktionen bei Kontaminationen präziser und schneller ablaufen.
Smart Contracts ermöglichen automatisierte, vertrauenswürdige digitale Vereinbarungen, die den manuellen Aufwand reduzieren, Datenmanipulationen verhindern und Prozesse effizienter gestalten.
Zu den genannten Hürden gehören unter anderem fehlende standardisierte Regularien, hohe Implementierungskosten, fehlendes technisches Fachpersonal sowie die Skalierbarkeit bei der Kombination mit IoT-Systemen.
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