Masterarbeit, 2022
163 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Forschungsfrage
1.3 Methodik und Vorgehensweise
1.3.1 Methodik zur Literaturanalyse
1.3.2 Methodik zur empirischen Analyse
2 BEGRIFFSERLÄUTERUNG
2.1 Ehrenamtlichkeit
2.2 Freiwilligkeit
2.3 Alten- und Pflegewohnheim
2.4 Integrierte Versorgung
2.5 Schnittstellenmanagement
3 ALTENVERSORGUNG IM WANDEL
3.1 Versorgungslandschaft in Österreich
3.2 Herausforderungen in der Altenpflege
3.3 Entwicklungen der Altersstruktur in Österreich
3.4 Veränderungen in der Pflegelandschaft
4 ENTWICKLUNG VON EHRENAMT
4.1 Engagement 4.0
4.2 Hürden des Ehrenamts
4.3 Beweggründe und Motive des Ehrenamts
4.4 Einführung von Freiwilligenmanagement
4.5 Werteorientierung
5 INNOVATIVES EHRENAMT
5.1 Abgrenzung zwischen einem traditionellen und innovativen Ehrenamt
5.2 Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen
5.3 5-A-Modell zur Gewinnung von Freiwilligen
5.4 Ehrenamtsmarketing
5.5 Relevanz der Ehrenamtskoordination
6 EMPIRISCHER METHODENTEIL
6.1 Methodik und Methodenbegründung
6.2 Zielgruppenauswahl
6.3 Entwicklung des Interviewleitfadens
6.4 Datenerhebung
6.5 Kategorienschema
6.6 Ergebnisse und Diskussion
6.6.1 Beweggründen und Motive
6.6.2 Orientierung und Erwartungshaltung
6.6.3 Rekrutierung im Ehrenamt
6.6.4 Attraktivität und Aufgabenfelder
6.6.5 Ehrenamtskoordinator*in
7 SCHLUSS
7.1 Zusammenfassung
7.2 Beantwortung der Forschungsfragen
7.3 Limitation
7.4 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht den Nutzen und die notwendigen Strukturen für ein ehrenamtliches Engagement in Pflegeeinrichtungen, insbesondere am Beispiel des Hauses St. Vinzenz, um den steigenden Anforderungen in der Altenversorgung zu begegnen.
1.1 Problemstellung
Das Pflege- und Betreuungssystem in Österreich steht vor einem Wendepunkt und die wachsende und alternde Bevölkerung ertönt als Warnsignal insbesondere im Kontext der Altenversorgung. Für das Jahr 2040 werden in Österreich 7,8 % bis 9,7 % der Bevölkerung, Hochbetagte prognostiziert (Statistik Austria, 2021, www). Darüber hinaus wechselt der Trend von informeller Pflege zur formellen Pflege, da es aufgrund unterschiedlichster Faktoren, beispielsweise den häuslichen Rahmenbedingungen oder der niedrigen Pflegekompetenz, für An- und Zugehörige nicht möglich ist, ihre älterwerdenden Liebsten zu betreuen und zu pflegen (Heusinger, Hämel, & Kümpers, 2017, S. 439-440).
Der mediale Alarmglockenschlag wurde in den letzten Jahren häufiger getätigt und der Mangel an Pflegefachkräften gab Anlass, alarmierende Schlagzeilen zu propagieren. Jedoch löst Alarmismus keine Probleme, sondern weist gegebenenfalls nur darauf hin (Nowossadeck, 2013, o.S.).
1 EINLEITUNG: Definiert die Problemstellung durch den demografischen Wandel und formuliert die Ziele sowie die methodische Vorgehensweise der Masterarbeit.
2 BEGRIFFSERLÄUTERUNG: Bereitet das theoretische Fundament durch Definitionen von Schlüsselbegriffen wie Ehrenamt, Freiwilligkeit und integrierter Versorgung.
3 ALTENVERSORGUNG IM WANDEL: Analysiert die aktuelle Versorgungslandschaft in Österreich, die Herausforderungen durch den demografischen Wandel und die Entwicklung der Pflegelandschaft.
4 ENTWICKLUNG VON EHRENAMT: Beleuchtet Trends (Engagement 4.0), Hürden, Motive und die Bedeutung von Werten für ein freiwilliges Engagement.
5 INNOVATIVES EHRENAMT: Beschreibt Konzepte zur Gewinnung von Freiwilligen, einschließlich des 5-A-Modells und der Bedeutung professioneller Ehrenamtskoordination.
6 EMPIRISCHER METHODENTEIL: Erläutert die Durchführung von leitfadengestützten Interviews und diskutiert die Ergebnisse bezüglich Beweggründen, Rekrutierung und Integration von Freiwilligen.
7 SCHLUSS: Fasst die Kernergebnisse zusammen, beantwortet die Forschungsfragen und bietet ein Fazit mit Ausblick für die Praxis.
ehrenamtliches Engagement, Koordination im Ehrenamt, Freiwilligenmanagement, Altenversorgung, integrierte Versorgung, demografischer Wandel, Altenpflege, Pflegenotstand, Motivationsfaktoren, 5-A-Modell, Werteorientierung, Senioren, Professionalisierung, Schnittstellenmanagement
Der Fokus liegt auf dem Nutzen und der Implementierung von ehrenamtlichem Engagement in Pflegeheimen, um das Pflegepersonal zu entlasten und die Lebensqualität von Senior*innen zu verbessern.
Die Arbeit analysiert den demografischen Wandel sowie moderne Ansätze des Freiwilligenmanagements, der Ehrenamtskoordination und der Integration von Freiwilligen in soziale Strukturen.
Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, wie ein innovatives Ehrenamt strategisch geplant und in eine Pflegeeinrichtung wie das Haus St. Vinzenz integriert werden kann.
Die Autorin kombiniert eine systematische Literaturanalyse mit einer empirischen Untersuchung, bestehend aus acht leitfadengestützten Experteninterviews, die nach Mayring ausgewertet wurden.
Der Hauptteil erörtert theoretische Rahmenbedingungen, die aktuelle Situation in der Altenpflege, Motive für freiwillige Arbeit sowie praktische Managementmodelle (5-A-Modell) zur Einführung von Ehrenamtsstrukturen.
Wichtige Begriffe sind unter anderem ehrenamtliches Engagement, Freiwilligenmanagement, integrierte Versorgung und Altenbetreuung.
Sie fungiert als entscheidende Schnittstelle, die professionelle Strukturen schafft, Konflikte minimiert und sicherstellt, dass Freiwillige Aufgaben übernehmen, die den Pflegealltag entlasten und bereichern.
Es dient als praxisorientierter Leitfaden, um Engagementbereiche in der Einrichtung systematisch zu entwickeln – von der Attraktivitätsprüfung über die Aufgabengestaltung bis hin zur Rekrutierung.
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