Bachelorarbeit, 2021
186 Seiten, Note: 1.5
1 Einleitung
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Grundüberlegungen zum Mittelstand
2.2 Sustainable Excellence Modell
2.2.1 Grundkonzepte
2.2.2 Befähigerkriterien (Handlungsfelder)
2.2.3 Die RADAR-Logik
2.3 Nachhaltige Unternehmenskultur
2.3.1 Der Begriff der Nachhaltigkeit
2.3.2 Unternehmenskultur nach dem Modell von Edgar Schein
2.3.3 Die Definition nachhaltiger Unternehmenskultur und seine Treiber
2.3.4 Die Bedeutung einer nachhaltigen Unternehmenskultur
3 Methodik
3.1 Forschungsdesign
3.2 Semistrukturierte Interviews
3.2.1 Interview Leitfaden und Stichprobe
3.2.2 Transkription und qualitative Inhaltsanalyse
4 Ergebnisse
4.1 Wichtigste Handlungsfelder
4.1.1 Leadership
4.1.2 Mitarbeitende
4.1.3 Partnerschaften und Kooperationen
4.2 Maßnahmen
4.3 Kommunikation
4.4 Bedeutung
4.5 Zielorganisation
4.6 Erfolgsmessung
4.7 Zusammenfassung
5 Diskussion
5.1 Interpretation der Ergebnisse
5.2 Handlungsempfehlung
5.3 Limitationen und zukünftige Forschung
5.6 Schlussbetrachtung
Diese Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, Erfolgsfaktoren für die Implementierung einer nachhaltigen Unternehmenskultur in mittelständischen Unternehmen zu identifizieren. Basierend auf der zentralen Forschungsfrage werden praxisorientierte Handlungsanweisungen entwickelt, um Organisationen bei diesem Transformationsprozess zu unterstützen und einen nachhaltigen Erfolg zu sichern.
4.1.1 Leadership
Sieben der acht Experten sagten, dass Leadership den größten Stellhebel bietet. Außerdem umfasst das Handlungsfeld Leadership die häufigsten Nennungen von Maßnahmen (vgl. Tab. 12). Diese These bestätigt die Erkenntnis des Sustainable Excellence Modells, nachdem die wichtigste Kompetenz des Leaderships, die Schaffung und Aufrechterhaltung einer nachhaltigen Kultur ist (vgl. Kap 2.2.2: Konahrens et al., 2010, S. 13).
Die Befragten nennen die folgenden Gründe dafür, weshalb es die primäre Aufgabe des Leaderships sei, eine nachhaltige Unternehmenskultur zu schaffen. Das Leadership sei für die Initiierung von Prozessen und die Befähigung der Mitarbeitenden zuständig (ID01, 60). Hingegen war es für ID07 wichtiger, dass sich Führungskräfte auf die beschlossenen nachhaltigen Werte committen, denn dies sei unabdinglich für den Erfolg der Implementierung (ID07, 33). Damit gehe auch eine gewisse Glaubwürdigkeit einher. Wenn die Unternehmenskultur nicht oben im Top-Management gelebt wird, dann würden laut aller Befragten die Mitarbeitenden an der Glaubwürdigkeit der Intention des Leaderships zweifeln. Zudem müssten nachhaltige Veränderungen von den Führungskräften entschieden und vorgelebt werden, da die Implementierung sonst nicht gelingen würde (ID08, 50; ID07, 25; ID04, 13). Die Wichtigkeit der Vorbildfunktion des Leaders wird auch durch das Sustainable Excellence Modell bestätigt (vgl. Kap 2.1.2; Konahrens et al., 2010, S.11). ID07 behauptet daher, „wenn das Thema Leadership nicht funktioniert, dann funktioniert alles andere auch nicht“ (ID07, 60). Und auch nach der Initiierung, müsse es in die Umsetzung gehen. Wenn beispielsweise Change Workshops veranstaltet und bezahlt, diese jedoch nicht aufgearbeitet wurden, würde dies laut der Befragten das Ende des Implementierungsversuches bedeuten. Auch nach der Umsetzung sollten Werte weiter gelebt werden und das würde maßgeblich vom Leadership abhängen (ID07, 93; ID06, 32; ID05, 109; ID02, 17; ID08, 58). Das Leadership sei in der entscheidenden Position, den Mitarbeitern die Gründe für einen Veränderungsprozess zu nennen. Die Mitarbeitenden müssten verstehen, weshalb sich etwas verändert bzw. wie ihre Rolle darin aussieht und was es für sie konkret bedeutet.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen der VUCA-Welt und die wachsende Bedeutung einer starken Unternehmenskultur als Anker bzw. Orientierungshilfe für Mitarbeitende.
2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erörtert das Sustainable Excellence Modell sowie die Definitionen und die Bedeutung der Konstrukte Nachhaltigkeit und Unternehmenskultur.
3 Methodik: Der methodische Teil beschreibt das querschnittliche Forschungsdesign und das Vorgehen bei den durchgeführten semistrukturierten Experteninterviews sowie die anschließende qualitative Inhaltsanalyse.
4 Ergebnisse: Die Ergebnisse präsentieren die identifizierten Handlungsfelder, vorgeschlagene Maßnahmen, Kommunikationswege und Messinstrumente für eine nachhaltige Unternehmenskultur.
5 Diskussion: Die Diskussion interpretiert die Forschungsergebnisse, leitet Handlungsempfehlungen für Berater ab und reflektiert die Limitationen sowie Perspektiven für die zukünftige Forschung.
Nachhaltigkeit, Unternehmenskultur, Mittelstand, Sustainable Excellence Modell, Leadership, Mitarbeiterbindung, Change Management, Triple Bottom Line, Unternehmenswerte, Prozessorientierung, Stakeholder-Orientierung, Wissensmanagement, Nachhaltigkeitsstrategie, Transformation, Erfolgsfaktoren.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Identifikation und Analyse von Erfolgsfaktoren für die Implementierung einer nachhaltigen Unternehmenskultur in mittelständischen Unternehmen.
Die zentralen Themenfelder umfassen Führung (Leadership), die Einbindung von Mitarbeitenden, die Gestaltung von Partnerschaften und Kooperationen sowie die strategische Ausrichtung auf Nachhaltigkeit.
Das Hauptziel ist es, auf Basis des Sustainable Excellence Modells praxisgerechte Handlungsanweisungen zu erarbeiten, wie eine nachhaltige Unternehmenskultur erfolgreich in mittelständischen Organisationen implementiert werden kann.
Die Forschungsarbeit nutzt einen qualitativen Ansatz durch querschnittliche, semistrukturierte Experteninterviews, die nach der qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, methodisches Vorgehen, die Präsentation und Kategorisierung der Interviewergebnisse sowie deren Diskussion inklusive konkreter Handlungsempfehlungen.
Nachhaltigkeit, Unternehmenskultur, Mittelstand, Leadership, Change Management und Prozessorientierung sind die prägenden Begriffe der wissenschaftlichen Untersuchung.
Das Modell bietet ein praxiserprobtes, holistisches Managementsystem, das spezifische Handlungsfelder wie Führung und Prozessgestaltung kombiniert, um Nachhaltigkeit direkt im Geschäftsalltag zu verankern.
Obwohl das Top-Management den notwendigen Impuls gibt, ist die Führungskraft auf allen Ebenen gefordert, als Vorbild zu agieren und die Werte durch konsequentes Handeln glaubwürdig zu vermitteln.
Die Studie empfiehlt eine Kombination aus qualitativen Mitarbeiterbefragungen und quantitativen Kennzahlen sowie die Orientierung an externen Nachhaltigkeitszertifizierungen und den UN SDGs.
Die Experten betonen, dass eine nachhaltige Kultur erst dann vollständig glaubwürdig ist und ihre volle Wirkung entfaltet, wenn Mitarbeiter die Werte verinnerlichen und diese auf ihr eigenes, privates Handeln übertragen.
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