Examensarbeit, 2009
61 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Definition von Diabetes mellitus
3. Geschichte von Diabetes mellitus
4. Physiologische Grundlagen
5. Diabetestypen und ihre Ursachen
5.1 Typ-I-Diabetes
5.2 Typ-II-Diabetes
5.2.1 Typ-II a- und Typ-II b-Diabetes
5.3 Schwangerschaftsdiabetes
5.4 Weitere Diabetestypen
6. Symptome von Diabetes mellitus und Diagnostik
7. Diabetes und Schwangerschaft
8. Blutzuckerkontrolle
8.1 Urinzuckerkontrolle
9. Hypoglykämie und Hyperglykämie
10. Komata bei Diabetes mellitus
11. Folgekrankheiten
12. Prävention
13. Aktuelle Forschungsansätze
14. Unterschiedliche Therapiemethoden
14.1 Insulintherapie
14.2 Tablettentherapie
14.3 Kombinationstherapie
14.4 Bewegung
15. Grundsätzliches zur Ernährungsumstellung
15.1 Kalorienbedarf
15.2 Nährstoffe
15.2.1 Kohlenhydrate
15.2.2 Fette
15.2.3 Eiweiße
15.3 Trinkgewohnheiten
15.4 Zucker und Ersatzzucker
16. Ernährungsempfehlungen im Wandel
16.1 Diabetikerlebensmittel
16.2 Der schlanke Typ-II-Diabetiker
16.3 Beispielmahlzeiten für einen Tag
17. Diabetes bei Kindern und Jugendlichen
18. Wer kann helfen?
19. Fazit
Die vorliegende Arbeit liefert eine umfassende Darstellung aktueller Erkenntnisse über Diabetes mellitus Typ II, um das Krankheitsbild, dessen Ursachen, Diagnostik und Therapiemöglichkeiten fundiert zu erläutern und dabei insbesondere die präventive Bedeutung einer Ernährungsumstellung zu betonen.
14. Unterschiedliche Therapiemethoden
In den letzten Jahren gab es in Bezug auf die Diabetestherapie eine Art Revolution. Behandelte man vor der Entdeckung des Insulins Diabetes mellitus teilweise durch sogenannte Unterernährungskuren (Schenck / Mellinghoff, 1960: S. 212), so setzt man heutzutage auf regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung und wenn nötig, auf Medikamente. Das Ziel jeder Therapie ist es, die Insulinresistenz zu senken. Die Behandlung des Typ-II-Diabetikers kann in vier Stufen eingeteilt werden.
Zu Beginn der Erkrankung sollte eine Ernährungsumstellung erfolgen, mit dem Ziel, das Gewicht um einige Kilogramm zu reduzieren. Zusätzlich ist Bewegung wichtig. Verbessert dies nicht die Blutzuckerwerte, kann die Einnahme von Arzneimitteln, sogenannten oralen Antidiabetika, für eine Besserung der Insulinproduktion sorgen. Die Arzneistoffe Acarbose und Miglitol wirken wie Ballaststoffe, d.h. sie verzögern den Übertritt des Zuckers ins Blut, so dass ein steiler Anstieg des Blutzuckerspiegels verhindert wird.
1. Einleitung: Stellt die epidemiologische Bedeutung des Diabetes mellitus in Deutschland dar und definiert das Ziel der Arbeit, eine Übersicht über den Typ-II-Diabetes zu geben.
2. Definition von Diabetes mellitus: Erläutert die etymologische Herkunft des Begriffs und beschreibt die physiologische Stoffwechselstörung des Zuckerhaushalts.
3. Geschichte von Diabetes mellitus: Dokumentiert die historische Entwicklung der Krankheitserkennung von den frühen ägyptischen Schriften bis zur Entdeckung des Insulins.
4. Physiologische Grundlagen: Erklärt den Insulin-Glukose-Stoffwechsel sowie die Rolle der Leber und Bauchspeicheldrüse bei der Blutzuckerregulation.
5. Diabetestypen und ihre Ursachen: Unterscheidet systematisch zwischen Typ-I-, Typ-II-, Schwangerschaftsdiabetes und weiteren, selteneren Formen.
6. Symptome von Diabetes mellitus und Diagnostik: Beschreibt die klinischen Anzeichen der Erkrankung und die diagnostischen Verfahren zur Blutzuckerbestimmung.
7. Diabetes und Schwangerschaft: Analysiert die spezifischen Risiken und notwendigen Betreuungsmaßnahmen bei schwangeren Diabetikerinnen.
8. Blutzuckerkontrolle: Informiert über die Methoden der Selbstmessung und die Bedeutung des HbA1c-Wertes als Langzeitindikator.
9. Hypoglykämie und Hyperglykämie: Definiert die akuten Stoffwechselentgleisungen durch Über- oder Unterzuckerung und die entsprechenden Notfallmaßnahmen.
10. Komata bei Diabetes mellitus: Behandelt die schwerwiegenden Folgen eines Insulinmangels und die Unterscheidungsmerkmale verschiedener Komaformen.
11. Folgekrankheiten: Erläutert die Langzeitschäden an Gefäßen, Nieren, Augen und Nerven sowie das Diabetische Fuß-Syndrom.
12. Prävention: Hebt die Bedeutung von Lebensstiländerungen und Gewichtsreduktion zur Vermeidung des Ausbruchs von Typ-II-Diabetes hervor.
13. Aktuelle Forschungsansätze: Gibt einen Überblick über medizinische Forschungsschwerpunkte und neue medikamentöse Entwicklungen in Deutschland.
14. Unterschiedliche Therapiemethoden: Detailliert die stufenweise Behandlung des Typ-II-Diabetes von Ernährung über Medikamente bis hin zur Insulintherapie.
15. Grundsätzliches zur Ernährungsumstellung: Diskutiert den individuellen Kalorienbedarf sowie die Rolle von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen in der Diätetik.
16. Ernährungsempfehlungen im Wandel: Reflektiert historische und moderne Ansätze der diätetischen Ernährung und bewertet sogenannte Diabetikerlebensmittel.
17. Diabetes bei Kindern und Jugendlichen: Analysiert die zunehmende Verbreitung von Typ-II-Diabetes bei jüngeren Zielgruppen und die Rolle schulischer Prävention.
18. Wer kann helfen? Stellt die Akteure im Versorgungssystem vor, von spezialisierten Ärzten bis hin zu Diabetesberatern und Selbsthilfeorganisationen.
19. Fazit: Fasst die Notwendigkeit von Aufklärung und frühzeitigem präventivem Handeln zur Eindämmung der Diabetes-Epidemie zusammen.
Diabetes mellitus, Typ-II-Diabetes, Insulinresistenz, Stoffwechselstörung, Blutzuckerkontrolle, Ernährungstherapie, Prävention, Adipositas, Diabetische Folgekrankheiten, HbA1c, Medikamentöse Therapie, Patientenberatung, Gesundheitsförderung, Schule, Schulungsprogramme
Die Arbeit bietet eine umfassende Analyse der aktuellen Kenntnisse zum Diabetes mellitus Typ II, wobei der Fokus auf Ätiologie, Prävention und modernen Therapieansätzen liegt.
Zu den zentralen Themen gehören die physiologischen Grundlagen der Krankheit, die verschiedenen Therapiestufen, die entscheidende Rolle der Ernährung sowie die Bedeutung von Präventionsstrategien.
Ziel ist es, das Verständnis für das Krankheitsbild zu schärfen und aufzuzeigen, wie durch Lebensstiländerungen und adäquate Therapie die Folgeschäden von Diabetes mellitus minimiert werden können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Zusammenfassung aktueller medizinischer Erkenntnisse, Studien (wie z.B. UKPDS) und ernährungswissenschaftlicher Empfehlungen.
Der Hauptteil gliedert sich in die pathophysiologischen Hintergründe, die detaillierte Darstellung von Therapiemethoden, ausführliche Ernährungsempfehlungen und die spezielle Problematik des Diabetes bei Kindern und Jugendlichen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Insulinresistenz, Ernährungstherapie, Blutzucker-Langzeitgedächtnis (HbA1c), Adipositasprävention und Patientenaufklärung charakterisiert.
Die Autorin sieht die Schule als vernachlässigten, aber entscheidenden Ort, um Kindern ein neues Verständnis für Ernährung zu vermitteln und die Verbreitung von Diabetes-Risikofaktoren frühzeitig zu senken.
In der Arbeit wird kritisiert, dass viele dieser Produkte fälschlicherweise für gesund gehalten werden, jedoch oft hohe Fettanteile enthalten und somit die Gewichtsreduktion behindern, statt sie zu unterstützen.
Sie stellen eine moderne Therapieform dar, die die Insulinsekretion anregt, den Blutzucker nach Mahlzeiten senkt und in einigen Fällen sogar einen positiven Effekt auf die Gewichtsreduktion haben kann.
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