Masterarbeit, 2022
109 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Zentrale Forschungsfrage
1.3 Methodische Vorgehensweise
1.4 Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Definitionen
2.1.1 Definition Unternehmenskultur
2.1.2 Definition Digitalisierung
2.1.3 Definition „Digitale Transformation“
2.2 Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Unternehmen
2.3 Wissenschaftliche Ansätze zur Unternehmenskultur
2.4 Forschungsstand
2.4.1 Entwicklung der Unternehmenskulturforschung
2.4.2 Aktueller Forschungsstand
2.5 Digitale Unternehmenskultur
2.6 Modell der Unternehmenskultur nach Edgar H. Schein
2.6.1 Erste Ebene: Artefakte
2.6.2 Zweite Ebene: Bekundete Werte
2.6.3 Dritte Ebene: Grundprämissen
2.6.4 Kritik am Modell von Edgar H. Schein
2.6.5 Die Relevanz des Schein-Modells in der Forschung und in der Praxis
2.7 Die Abgrenzung zu anderen bewährten Unternehmens
2.7.1 Eisberg-Modell nach Sackmann
2.7.2 Unternehmenskulturmodell nach Hofstede
2.7.3 Prozessmodell der Kultur nach Hatch
2.7.4 Diskussion der Modelle
3. Forschungsdesign
3.1 Auswahl der Forschungsmethoden
3.2 Quantitative Methodik-Beschäftigtenbefragung
3.2.1 Fragebogenaufbau
3.2.2 Durchführung
3.2.3 Vorgehensweise der Datenauswertung
3.3 Qualitative Methodik – Leifadengestütztes Interview mit Führungskräften
3.3.1 Auswahl der Interviewpartner
3.3.2 Aufbau des Interviewleitfadens
3.3.3 Der Interviewablauf
4. Auswertung und Diskussion der quantitativen und qualitativen Untersuchungen
4.1 Auswertung der quantitativen Untersuchung
4.1.1 Teilnehmeranalyse
4.1.2 Ergebnisse der Forschung
4.2 Auswertung der qualitativen Untersuchung
4.2.1 Teilnehmeranalyse
4.2.2 Ergebnisse der Forschung
4.3 Diskussion
4.3.1 Überprüfung der Hypothesen
4.3.2 Einordnung der Ergebnisse der Hypothesen
4.3.3 Einordnung der Ergebnisse der quantitativen und qualitativen Methodik
5. Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht, inwieweit die digitale Transformation während der Corona-Pandemie die Unternehmenskultur beeinflusst hat, basierend auf dem Drei-Ebenen-Modell von Edgar H. Schein. Dabei liegt der Fokus auf der Perspektive von Angestellten und Führungskräften, um durch eine Kombination aus quantitativen und qualitativen Daten die Veränderungen der Organisationskultur messbar zu machen.
2.6.5 Die Relevanz des Schein-Modells in der Forschung und in der Praxis
Das Kulturebenenmodell stellte Edgar H. Schein erstmals 1984 in seinem Buch „Coming to a New Awareness of Organizational Culture“ vor. Das Modell stellte einen Meilenstein in der Forschung auf dem Gebiet der Unternehmenskultur dar. Im Jahr 1995 veröffentlichte der Amerikaner Schein das Buch: „Unternehmenskultur. Ein Handbuch für Führungskräfte“. Darin greift er wieder das Kulturebenenmodell auf. Das Modell wird in vielen Fachbüchern wie „Organisationskultur. The Ed Schein Corporate Culture Survival Guide“ aus dem Jahr 2010 oder „Organisationskultur und Leadership“, was bereits in der 5. Auflage im Jahr 2018 veröffentlicht wurde, verwendet. Es ist nach wie vor ein fester Bestandteil in der Fachliteratur zur Unternehmenskultur. Ebenfalls wird in dem Buch „Management (Grundlagen der Unternehmensführung Konzepte - Funktionen - Fallstudien)“ von Georg Schreyögg und Jochen Koch aus dem Jahr 2020 der innere Aufbau der Unternehmenskultur mit dem Drei-Ebenen-Modell von Edgar H. Schein erläutert.
Dem Drei-Ebenen-Modell schenkt ebenfalls der Autor Arnd Albrecht in seinem neuesten Buch, „Zukunftsgerecht führen (Plena-Leadership – die Synthese von Management, Neurowissenschaft und Psychologie)“, aus dem Jahr 2021 Beachtung. Er verwendet das Modell im Zusammenhang mit Leadership culture. Bei Leadership culture handelt es sich um die Führungskultur. Diese „…bezeichnet die Art, wie die Führungskräfte eines Unternehmens ihre Mitarbeiter führen und mit ihnen kommunizieren ...“ Arnd Albrecht stellt fest, dass der Führungsstil die Firmenkultur beeinflusst. Zugleich spricht er davon, dass viele Kulturbereiche, vor allem deren Interaktion in Bezug auf Erfahrung und Austausch, in einer komplexen sozioökonomischen Beziehung stehen und verweist auf Scheins Kulturdimensionen, die in Form eines Baumes dargestellt werden.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des kulturellen Wandels in Unternehmen infolge der Corona-Pandemie ein und definiert die zentrale Forschungsfrage sowie das methodische Vorgehen.
2. Theoretische Grundlagen: Das Kapitel vermittelt die wissenschaftliche Basis über Unternehmenskultur, Digitalisierung und moderne Transformationsbegriffe, wobei Edgar H. Scheins Drei-Ebenen-Modell im Zentrum steht.
3. Forschungsdesign: Hier wird der methodische Aufbau der Studie beschrieben, die eine Kombination aus quantitativer Beschäftigtenbefragung und qualitativer Experteninterviews mit Führungskräften umfasst.
4. Auswertung und Diskussion der quantitativen und qualitativen Untersuchungen: In diesem Hauptteil werden die empirischen Ergebnisse präsentiert und in Bezug auf die aufgestellten Hypothesen (H1 bis H5) kritisch analysiert und diskutiert.
5. Fazit und Ausblick: Der Abschluss fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und wagt eine Zukunftsprognose, inwieweit die digitale Transformation langfristig als kultureller Verstärker wirken kann.
Unternehmenskultur, Digitale Transformation, Corona-Pandemie, Drei-Ebenen-Modell, Edgar H. Schein, Home-Office, Führungskräfte, Mitarbeiterzufriedenheit, Teamgeist, Digitalisierung, Werte, Normen, Arbeitswelt, Unternehmenserfolg, Interaktion.
Die Arbeit befasst sich mit den tiefgreifenden Veränderungen der Unternehmenskultur in Zeiten der digitalen Transformation, welche durch die Corona-Pandemie massiv beschleunigt wurde.
Als zentraler theoretischer Rahmen dient das Drei-Ebenen-Modell der Unternehmenskultur des US-Ökonomen Edgar H. Schein.
Das Hauptziel ist es, herauszufinden, inwieweit sich die drei Kulturebenen (Artefakte, Werte, Grundprämissen) aus der Perspektive von Angestellten und Führungspersonal durch die pandemiebedingte Digitalisierung gewandelt haben.
Die Arbeit nutzt eine methodische Triangulation aus einer quantitativen Beschäftigtenbefragung (n=50) und einer qualitativen Erhebung durch leitfadengestützte Experteninterviews mit Führungskräften.
Es wurden fünf spezifische Hypothesen aufgestellt, die die drei Ebenen von Scheins Modell abdecken und durch die empirischen Ergebnisse entweder verifiziert oder falsifiziert werden.
Zentrale Themenfelder sind die Auswirkungen von Home-Office auf Kommunikation, Rituale innerhalb der Unternehmenskultur, flexible Arbeitszeiten, Work-Life-Balance und die Mitarbeiteridentifikation.
Die Ergebnisse zeichnen ein differenziertes Bild; während der informelle Austausch abgenommen hat, zeigen sich in der virtuellen Teamarbeit teilweise positive Erfahrungen durch neue digitale Kommunikationstools.
Besonders ist die direkte methodische Gegenüberstellung der Wahrnehmung von Mitarbeitern und Führungskräften bezüglich digitaler Transformationsprozesse auf Basis eines etablierten Kulturmodells.
Führungskräfte stehen vor der Herausforderung, trotz physischer Distanz eine förderliche Unternehmenskultur zu erhalten und dabei die Balance zwischen Flexibilität und notwendiger direkter Interaktion optimal zu gestalten.
Ja, die Arbeit identifiziert die Notwendigkeit, moderne Arbeitswelten hybrider zu gestalten, um die Synergien zwischen Büropräsenz und ortsunabhängigem Arbeiten effizient zu nutzen.
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