Diplomarbeit, 2008
84 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Ziel und Vorgehensweise der Arbeit
2 Theoretische Grundlage der ausländischen Direktinvestitionen
2.1 Definition ausländischer Direktinvestitionen
2.1.1 Direktinvestitionen und multinationalen Unternehmungen
2.1.2 Formen der Direktinvestitionen
2.2 Klassifikation der Direktinvestitionen
2.2.1 Horizontale, vertikale und konglomerate Direktinvestitionen
2.2.2 Additive und substitutive Direktinvestitionen
2.3 Ökonomische Aspekte und Motive von ausländischen Direktinvestitionen
2.3.1 Beschaffungsorientierte Motive
2.3.2 Absatzmarktorientierte Motive
2.3.3 Effizienzorientierte Motive
2.3.4 Strategische Motive
2.4 Erklärungsansätze von Direktinvestitionen
2.5 Der Eklektische Ansatz von Dunning
3 Intensität der ausländischen Direktinvestitionen in Mittel- und Osteuropa
3.1 Förderung und Anreize ausländischer Direktinvestitionen
3.2 Standortfaktoren als Determinanten von ausländischen Direktinvestitionen
3.2.1 Allgemeine Standortfaktoren
3.2.1.1 Geographische Entfernung und soziokulturelle Standortfaktoren
3.2.1.2 Infrastruktur in den MOEL
3.2.2 Wirtschaftliche Standortfaktoren
3.2.2.1 Inflation und Wechselkursstabilität
3.2.2.2 Zahlungsbilanz und Auslandsverschuldung
3.2.2.3 Lohnkosten und Humankapital
3.2.2.4 Größe und Wachstum des Marktes
3.2.3 Politische Standortfaktoren
3.2.3.1 Länderrisiko
3.2.3.2 Rechtliche Unsicherheit
3.2.3.3 Außenhandelspolitik
3.2.3.4 Privatisierung und Restrukturierung
3.3 Umfang und Entwicklung der ausländischen Direktinvestitionen in MOE
3.3.1 Ziel- und Herkunftsländer
3.3.2 Sektorale Verteilung ausländischer Direktinvestitionen in MOEL
4 Ökonomische Auswirkungen der ausländischen Direktinvestitionen auf Gast- und Geberländer
4.1 Auswirkungen von ausländischen Direktinvestitionen auf mittelosteuropäischen Ländern
4.1.1 Allgemeine Auswirkungen
4.1.2 Auswirkungen auf die EU-Beitrittsländer 2004
4.1.3 Auswirkungen auf die EU-Beitrittsländer 2007
4.2 Auswirkungen von ausländischen Direktinvestitionen auf die Geberländer
5 Zusammenfassung
Ziel dieser Arbeit ist es, die Entwicklung ausländischer Direktinvestitionen (ADI) in ausgewählten mittel- und osteuropäischen Ländern (MOEL-7) zu analysieren und deren ökonomische Auswirkungen auf die Empfänger- und Herkunftsländer zu untersuchen, um die Bestimmungsfaktoren für Investitionsentscheidungen in der Transformationsregion zu verstehen.
2.1 Definition ausländischer Direktinvestitionen
Der Begriff der DI wird in der Literatur nicht einheitlich definiert, sondern es ist in einer ausreichenden Anzahl von Definitionsansätzen zu finden. Aufgrund dessen wird die Definition der Organisation for Economic Cooperation and Development (OECD) betrachtet, die auch in der Folge als Grundlage für diese Arbeit dient:
Eine DI wird nach der OECD als eine grenzüberschreitende Investition definiert, bei der ein Investor (Direktinvestor) das Ziel hat, dauerhafte Wirtschaftsbeziehungen (Langfristigkeit) an einem Unternehmen (Direktinvestitionsobjekt) im Ausland zu schaffen.5
Der Direktinvestor, die Langfristigkeit und das Direktinvestitionsobjekt sind von der oben genannten Definition der ADI von besonderer Bedeutung und werden im Folgenden kurz erläutert.
Als ein Direktinvestor kann eine Person- oder Kapitalgesellschaft, eine Einzelperson, eine Regierung oder ein Zusammenschluss dieser Personen oder Unternehmen mit oder ohne eigene Rechtsfähigkeit genannt werden, der ein Direktinvestitionsobjekt, wie Tochtergesellschaft, Niederlassung oder ein verbundenes Unternehmen in einem Land erwirbt.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die ökonomische Transformation in Mittel- und Osteuropa und definiert das Ziel, die ADI-Entwicklung in der Region zu analysieren.
2 Theoretische Grundlage der ausländischen Direktinvestitionen: Dieses Kapitel erläutert die Definitionen, Formen und Klassifikationen von ADI sowie relevante Theorieansätze, inklusive Dunnings Eklektischem Ansatz.
3 Intensität der ausländischen Direktinvestitionen in Mittel- und Osteuropa: Hier werden die Anreizsysteme und spezifischen Standortfaktoren wie Infrastruktur, wirtschaftliche Stabilität und Politik für die MOEL analysiert.
4 Ökonomische Auswirkungen der ausländischen Direktinvestitionen auf Gast- und Geberländer: Das Kapitel untersucht die Folgen von ADI, wie Technologietransfer und Beschäftigungseffekte, auf die Transformationsstaaten sowie die Auswirkungen auf Geberländer.
5 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert die Analyseergebnisse und betont die Bedeutung notwendiger struktureller Reformen für zukünftiges Wachstum.
Ausländische Direktinvestitionen, ADI, Mittel- und Osteuropa, MOEL, Transformation, Standortfaktoren, Technologietransfer, Kapitalverflechtung, EU-Beitritt, Privatisierung, Länderrisiko, Wirtschaftsentwicklung, Investitionsklima, OLI-Paradigma, Beschäftigungseffekte.
Die Diplomarbeit untersucht die Entwicklung ausländischer Direktinvestitionen in sieben mittel- und osteuropäischen Staaten und deren ökonomische Auswirkungen auf diese Länder sowie auf deren Investitionsherkunftsländer.
Die Arbeit behandelt theoretische Definitionen, die Analyse von Standortfaktoren (wirtschaftlich, politisch, infrastrukturell) und eine empirische Betrachtung der ADI-Entwicklung in den MOEL.
Das Ziel ist es, die Entwicklung der ADI in den ausgewählten Ländern zu analysieren und zu erläutern, welche ökonomischen Konsequenzen diese Investitionen für Empfänger- und Herkunftsstaaten haben.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturanalyse und einer deskriptiven Analyse von Daten aus verschiedenen Quellen (OECD, Bank Austria, UNCTAD etc.), um die ADI-Intensität und deren Bestimmungsfaktoren darzustellen.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen (Kapitel 2) intensiv die Standortdeterminanten wie Infrastruktur, makroökonomische Stabilität und die Privatisierungsprozesse in den Transformationsländern analysiert.
Zentrale Begriffe sind neben ADI/FDI, Transformationsprozess, Standortvorteile, Spillover-Effekte, Leistungsbilanz und OLI-Paradigma nach Dunning.
Die Privatisierung war ein entscheidender Motor für den Anstieg der ADI-Zuflüsse in der Transformationsphase, da sie die Öffnung der Märkte vorantrieb und den Einstieg ausländischer Investoren ermöglichte.
Die Arbeit zeigt, dass ADI durch Beschäftigungseffekte in den Gastländern wirken und zwischen den Gast- und Geberländern eine positive Korrelation hinsichtlich der geschaffenen Arbeitsplätze bestehen kann.
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