Bachelorarbeit, 2022
65 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 KMU
2.1 Rechtsgrundlage von KMU
2.2 Brancheneinteilung der KMUs
2.2.1 Dienstleistungen
2.2.2 Verarbeitendes Gewerbe
2.2.3 Handel
2.2.4 Bau
3 Die Wirtschaftslagen der KMU
3.1 Die Wirtschaftslage zu prä-COVID-Zeiten (Jahre 2018 und 2019)
3.1.1 Eigenkapital und Zugang zu Finanzmitteln
3.1.2 Beschäftigungsmöglichkeiten
3.1.3 Konjunktur
3.2 Die Wirtschaftslage zu COVID-Zeiten (Jahre 2020 und 2021)
3.2.1 Eigenkapital und Zugang zu Finanzmitteln
3.2.2 Beschäftigungsmöglichkeiten
3.2.3 Konjunktur
3.2.4 Bilanz der Wirtschaftslage zu COVID-Zeiten
4 Politische Maßnahmen
5 Praxisbeispiel
5.1.1 Experteninterview
6 Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit analysiert die Auswirkungen der pandemiebedingten Unsicherheit auf das Geschäftspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) in Deutschland. Dabei wird untersucht, wie kriseninduzierte Schocks die Beschäftigungsmöglichkeiten sowie das Wirtschaftswachstum beeinflussen und welche politischen Interventionsmaßnahmen dabei eine Rolle spielen.
Die Wirtschaftslage zu prä-COVID-Zeiten (Jahre 2018 und 2019)
Im Jahr 2018 verhalf die robuste Inlandswirtschaft den KMU zum weiteren Wachstumsrekord, begünstigte den seit 2011 kräftigsten Umsatzanstieg, einen weiteren Angestelltenrekord, sowie einen fortlaufenden Höchststand bei den Investitionen. Ferner haben historische Rekordbeschäftigungszahlen und ein greifbares Realeinkommensplus zu einem weiteren starken Anstieg des Konsums im Jahr 2019 geführt.
Am Jahresende 2018 bzw. zum Jahresbeginn 2019 waren 41,895 Mio. Menschen in Deutschland berufstätig. In der Zweijahresbetrachtung sind das gegenüber dem Jahr 2016 595.000 (ca. 1,4-prozentiger Anstieg) und dem Jahr 2017 250.000 (0,7-prozentiger Anstieg) Berufstätige mehr. Von diesen 41,895 Mio. Erwerbstätigen sind im Jahr 2018 31,7 Mio. Personen (rund 76 %) im Mittelstand tätig und machen den Großteil der gesamtökonomischen Beschäftigung aus.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die COVID-19-Krise als globale ökonomische Zäsur ein und definiert das Forschungsziel der Untersuchung der Auswirkungen auf deutsche KMU.
2 KMU: Hier wird zunächst der Begriff KMU definiert und die Bedeutung des Mittelstands innerhalb der EU sowie als Teil der spezifischen Branchen (Dienstleistungen, verarbeitendes Gewerbe, Handel, Bau) erörtert.
3 Die Wirtschaftslage der KMU: Dieses Kapitel analysiert anhand von Eigenkapitalbestand, Beschäftigung und Konjunktur die Entwicklung des Mittelstands in den Phasen vor (2018-2019) und während (2020-2021) der Pandemie.
4 Politische Maßnahmen: Dieser Abschnitt beschreibt die verschiedenen staatlichen Interventionsstrategien, wie Subventionen, Kurzarbeitergeld und Refinanzierungshilfen, zur Stabilisierung der Unternehmenslandschaft.
5 Praxisbeispiel: Basierend auf einem Experteninterview wird die operative Reaktion einer Kanzlei auf die Krise und die Notwendigkeit der Digitalisierung in der Praxis beleuchtet.
6 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass COVID-19 nicht nur eine Herausforderung darstellte, sondern auch als Katalysator für Digitalisierung und notwendige strukturelle Anpassungen fungierte.
Mittelstand, KMU, COVID-19-Pandemie, Wirtschaftslage, Eigenkapitalquote, Investitionen, Beschäftigungsentwicklung, Konjunktur, Arbeitsmarkt, Kurzarbeit, staatliche Subventionen, Digitalisierung, Resilienz, Wirtschaftswachstum.
Die Arbeit untersucht die wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland unter Berücksichtigung von Investitionen, Beschäftigung und Finanzierung.
Die zentralen Themen sind die wirtschaftliche Resilienz des Mittelstands, die Bedeutung von KMU für das Wirtschaftswachstum sowie die Wirksamkeit staatlicher Hilfspakete zur Existenzsicherung.
Das Ziel besteht darin, darzulegen, wie sich krisenbedingte Unsicherheit auf das Geschäftspotenzial sowie die Beschäftigungsbilanz auswirkt und welche Anpassungsstrategien sich als effektiv erwiesen haben.
Die Arbeit nutzt eine quantitative Datenanalyse auf Basis des KfW-Mittelstandspanels sowie eine qualitative Ergänzung durch ein Experteninterview zur Veranschaulichung der praktischen Auswirkungen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine branchenspezifische Analyse der KMU während der Jahre 2018 bis 2021 und eine detaillierte Erläuterung der politischen Maßnahmen zur Krisenbewältigung.
Wichtige Begriffe sind insbesondere KMU, Eigenkapitalquote, Liquidität, Kurzarbeit und die Widerstandsfähigkeit gegenüber exogenen Schocks.
Die Eigenkapitaldecke erfuhr während der Pandemie in vielen Bereichen deutliche Belastungen durch sinkende Umsätze und den Bedarf an Liquidität, wobei sich die Auswirkungen je nach Branche stark unterschieden.
Staatliche Maßnahmen, insbesondere Kurzarbeitergeld und Liquiditätshilfen, dienten als wesentliches Auffangnetz, um die Beschäftigtenzahlen weitestgehend stabil zu halten und eine drohende Insolvenzwelle zu vermeiden.
Das Experteninterview zeigte, dass insbesondere die Digitalisierung von Arbeitsprozessen und eine erhöhte Flexibilität (Home-Office) entscheidend waren, um den Geschäftsbetrieb trotz Kontaktbeschränkungen aufrechterhalten zu können.
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