Bachelorarbeit, 2022
84 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
1.1 Einordnung und Relevanz des Themas
1.2 Fragestellung, Zielsetzung und Vorgehensweise
1.3 Aufbau und Abgrenzung der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Das Modell der Salutogenese
2.1.1 Begriffserklärung
2.1.2 Das Gesundheits-Krankheits-Kontinuum
2.1.3 Die generalisierten Widerstandsressourcen
2.1.4 Das Konzept des Kohärenzgefühls
2.1.5 Ausbildung und Veränderbarkeit des Kohärenzgefühls
2.1.6 Der Einfluss des Kohärenzgefühls auf den Umgang mit Stress
2.1.7 Das Kohärenzgefühl und die physische und psychische Gesundheit
2.1.8 Interventionen zur Steigerung des Kohärenzgefühls
2.1.9 Kritik, Grenzen und Erweiterungen des Modells
2.2 Das Phänomen des Rückfalls bei einem Abhängigkeitssyndrom
2.2.1 Begriffserklärung ‚Abhängigkeitssyndrom‘
2.2.2 Begriffserklärung ‚Rückfall‘
2.2.3 Erklärungsmodelle des Rückfalls
2.3 Stand der empirischen Forschung
2.3.1 Forschungsstand zum Modell der Salutogenese
2.3.2 Forschungsstand zum Rückfall
2.3.3 Forschungsstand zum Kohärenzgefühl beim Abhängigkeitssyndrom
2.3.4 Zusammenfassung des Stands der Forschung
3 Methodik
3.1 Untersuchungsgegenstand
3.2 Forschungsfrage und Hypothesen
3.3 Untersuchungsdesign
3.4 Rekrutierung und Beschreibung der Stichprobe
3.5 Instrumente zur Datenerhebung
3.6 Durchführung der Befragung
3.7 Operationalisierung der Stichprobe
3.8 Auswertung und Datenanalyse zur Überprüfung der Hypothesen
4 Ergebnisse
4.1 Merkmale der Gesamtstichprobe
4.2 Merkmale der Cluster
4.3 Ergebnisse der statistischen Analyse von Hypothese 1
4.4 Ergebnisse der statistischen Analyse von Hypothese 2
4.5 Ergebnisse der statistischen Analyse von Hypothese 3
5 Diskussion
5.1 Interpretation der Ergebnisse
5.1.1 Diskussion von Hypothese 1
5.1.2 Diskussion von Hypothese 2
5.1.3 Diskussion von Hypothese 3
5.1.4 Diskussion weiterer Aspekte
5.2 Beantwortung der forschungsleitenden Frage
5.3 Limitationen und Reflexion
5.4 Relevanz der Arbeit und Ausblick auf weitere Forschungen
6 Zusammenfassung
Diese Bachelorarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Ausprägung des Kohärenzgefühls nach dem Salutogenese-Modell von Aaron Antonovsky und dem Auftreten von Rückfällen bei Personen mit einem Abhängigkeitssyndrom. Ziel ist es, die Rolle des Kohärenzgefühls als Schutzfaktor während der Rückfallprävention zu determinieren.
2.1.4 Das Konzept des Kohärenzgefühls
Es bleibt die Frage offen, warum einige Individuen bei einer ähnlichen Lebensweise und unter ähnlichen Lebensverhältnissen besser mit Stressoren und Spannung umgehen können als andere. Es müsste ein individuelles Persönlichkeitsmerkmal geben, das die Spannungsbewältigung moduliert.
Antonovsky (vgl. 1997, S. 36) nennt diesen Faktor, der es einem Individuum ermöglicht, gefasst, sinnvoll und geordnet mit Spannung und Unordnung umzugehen, den ,Sense of Coherence‘ (SOC). In der deutschsprachigen Literatur wird der Begriff mit ‚Kohärenzgefühl‘, ,Kohärenzerleben‘ oder ,Kohärenzempfinden‘ übersetzt (vgl. Singer/Brähler 2014, S. 11, 15).
Zusammenfassend beinhaltet das Kohärenzgefühl die Grundeinstellung eines Individuums sowie eine generelle Weltanschauung und die Zuversicht, dass für die meisten Lebensanforderungen eine Lösung existiert, dass sich diese meistern lassen und dass es sich lohnt, aktiv zu werden.
1 Einleitung: Einführung in das Thema Rückfall bei Suchterkrankungen und die Bedeutung salutogenetischer Konzepte.
2 Theoretische Grundlagen: Erläuterung des Salutogenese-Modells und Darstellung verschiedener Rückfalltheorien im Suchtbereich.
3 Methodik: Detaillierte Beschreibung des Forschungsdesigns, der Stichprobenauswahl und der eingesetzten Messinstrumente.
4 Ergebnisse: Auswertung der erhobenen Daten mittels statistischer Clusteranalyse und Überprüfung der aufgestellten Hypothesen.
5 Diskussion: Interpretation der Studienergebnisse in Bezug auf die Forschungsliteratur sowie kritische Reflexion der methodischen Limitationen.
6 Zusammenfassung: Abschließendes Fazit, das die Kernaussagen der Arbeit bündelt und einen Ausblick auf künftige Forschung gibt.
Salutogenese, Kohärenzgefühl, Suchthilfe, Rückfallprävention, Abhängigkeitssyndrom, Stressbewältigung, Widerstandsressourcen, Abstinenz, Psychische Gesundheit, Rückfallmodell, Handlungskompetenz, Sozialarbeit.
Die Arbeit untersucht, wie das psychologische Konzept des Kohärenzgefühls beeinflusst, ob suchtkranke Menschen nach einer Behandlung stabil bleiben oder einen Rückfall erleiden.
Die Themen umfassen die Salutogenese (Entstehung von Gesundheit), die Erklärungsmodelle für Suchtrückfälle (biologisch, kognitiv-behavioral) und die Anwendung dieser Theorien in der sozialen Suchtarbeit.
Das Ziel ist es, herauszuarbeiten, ob ein höheres Kohärenzgefühl bei Patienten als schützender Faktor wirkt, der hilft, Rückfälle zu verhindern oder konstruktiver zu verarbeiten.
Es wurde eine quantitative Querschnittstudie durchgeführt, bei der n=35 Probanden mittels eines standardisierten Fragebogens (SOC-13-Skala) befragt wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, den aktuellen Forschungsstand und den empirischen Teil samt Auswertung.
Zu den Kernbegriffen gehören Salutogenese, Kohärenzgefühl, Rückfallprävention, Suchthilfe und Widerstandsressourcen.
Ein starkes Kohärenzgefühl hilft Individuen, Reize als strukturiert und bewältigbar wahrzunehmen, was den Einsatz effizienter Bewältigungsstrategien anstelle von Suchtmittelkonsum begünstigt.
Die Arbeit empfiehlt, salutogenetische Ansätze stärker in die Suchttherapie zu integrieren, um die Kompetenzen und die Partizipation der Betroffenen zu stärken.
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