Bachelorarbeit, 2021
129 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Forschungsfrage
1.2 Forschungsdesign
1.3 Inhaltlicher Aufbau
2 Theoretischer Hintergrund und aktueller Forschungsstand
2.1 Design Thinking
2.1.1 Das Mindset von Design Thinking
2.1.2 Die Mindset-Theorie
2.2 Arbeitszufriedenheit im Kontext von DT
2.3 Theorien der Forschung zur Arbeitszufriedenheit
2.3.1 Die Selbstbestimmungstheorie von Deci and Ryan (1985)
2.3.2 Job-Characteristics-Modell von Hackmann und Oldman (1976)
3 Das Forschungsvorgehen
3.1 Methodik
3.2 Beschreibung der Stichprobe
3.3 Interviewleitfaden
3.4 Vorbereitung und Durchführung der Experteninterviews
3.5 Transkription und Auswertung
3.6 Ergebnisse der Untersuchung
4 Diskussion
4.1 Das Mindset von Design Thinking
4.2 Die Entwicklung des Design-Thinking-Mindsets
4.3 Einfluss des Mindsets auf die Arbeitszufriedenheit
5 Fazit und Ausblick
Die Forschungsarbeit untersucht das Mindset von Design Thinking sowie dessen erlernbare Methoden und überprüft den Einfluss dieses Mindsets auf die Arbeitszufriedenheit von Design Thinkern. Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis über das Konstrukt zu erarbeiten und Handlungsfelder für die Organisations- und Personalentwicklung abzuleiten.
2.1.1 Das Mindset von Design Thinking
Auch für das Mindset des DT lassen sich über die letzten 40 Jahre sehr unterschiedliche und oftmals vage Definitionen in der Literatur finden. Allerdings wird zunehmend von einer geistigen Grundhaltung gesprochen, die sich konträr zum Paradigma der Wirtschaft darstellt und auf Basis von Design fungiert (Gouthier 2017, S. 47). In A.6 (Anhang) ist eine Reihe neuerer Werke aufgelistet, die eine Definition für das Mindset von DT anbieten.
Ansatzpunkt für diese Forschungsarbeit ist aufgrund ihrer Aktualität die Definition von Heller et. al. (2020, S. 23). Das Mindset setzt sich aus sechs Merkmalen zusammen:
1. Nutzerzentriertes Denken,
2. Neugier,
3. Fehler als Chance zu begreifen,
4. Verständnis, dass die eigene Sicht eingeschränkt ist,
5. Offenheit zum Experimentieren,
6. Testen, um durch frühes Scheitern große Fehler am Ende zu vermeiden.
Die folgende Abbildung stellt die Eigenschaften eines Design Thinkers nach Schallmo (2018) dar, die als Voraussetzungen für das beschriebene Mindset gelten.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Design Thinking und das Konzept des "Mindsets" in der modernen Wirtschaft ein und formuliert die zentralen Forschungsfragen zur Auswirkung auf die Arbeitszufriedenheit.
2 Theoretischer Hintergrund und aktueller Forschungsstand: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Design Thinkings und der Arbeitszufriedenheitsforschung, insbesondere das Selbstbestimmungstheorie-Konzept und das Job-Characteristics-Modell, dargelegt.
3 Das Forschungsvorgehen: Dieses Kapitel erläutert das explorative Forschungsdesign, die Methode der Experteninterviews inklusive der Stichprobenauswahl sowie die Schritte zur Transkription und Auswertung der erhobenen Daten.
4 Diskussion: Die in der Untersuchung gewonnenen Ergebnisse zum Design-Thinking-Mindset und seinem Einfluss auf die Arbeitszufriedenheit werden interpretiert und kritisch hinterfragt sowie in den theoretischen Rahmen eingeordnet.
5 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Kernerkenntnisse der Arbeit zusammen, reflektiert die Limitationen des Vorgehens und leitet Empfehlungen für weiterführende Forschungsbedarfe ab.
Design Thinking, Mindset, Arbeitszufriedenheit, Job-Characteristics-Modell, Innovationskraft, Human-Centered Design, Personalentwicklung, Growth Mindset, Organisationsentwicklung, Experteninterviews, Agilität, Unternehmenskultur, Nutzerzentrierung, Arbeitsmotivation.
Die Bachelor-Thesis befasst sich mit der Analyse der Denkweise (Mindset) von Design Thinkern und deren Auswirkungen auf die Arbeitszufriedenheit in Unternehmen.
Die Studie verknüpft Design-Thinking-Methodiken mit arbeitspsychologischen Theorien zur Zufriedenheit, um das spezifische Mindset der Anwender sowie dessen Einflussfaktoren zu verstehen.
Das Ziel ist es, eine umfassende Beschreibung des Design-Thinking-Mindsets zu erstellen und zu untersuchen, wie dieses Mindset entwickelt werden kann und wie es die Arbeitszufriedenheit von Design Thinkern beeinflusst.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche sowie einer qualitativen empirischen Datenerhebung in Form von sieben Experteninterviews mit Design Thinkern aus einem DAX-Unternehmen.
Der Hauptteil behandelt die Definition und die Komponenten des DT-Mindsets, die theoretischen Modelle zur Arbeitszufriedenheit (wie das JCM nach Hackman & Oldham) und die Diskussion der empirischen Ergebnisse bezüglich Faktoren, die das Mindset fördern oder behindern.
Die wichtigsten Schlagworte umfassen Design Thinking, Arbeitszufriedenheit, Mindset, Organisationsentwicklung, Nutzerzentrierung und qualitative Expertenbefragung.
Die Studie zeigt, dass ein fehlendes unterstützendes Umfeld oder eine mangelnde Akzeptanz des Design-Thinking-Ansatzes innerhalb der Organisation das Mindset hemmen und zu einer geringeren Arbeitszufriedenheit führen können.
Nicht zwingend. Obwohl Design Thinking das Potenzial hat, Zufriedenheit durch Selbstbestimmung und Sinnhaftigkeit zu fördern, hängt die Wirkung stark von individuellen Faktoren (wie dem Wachstumsbedürfnis) und dem organisatorischen Umfeld ab.
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