Bachelorarbeit, 2021
58 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen
2.1. Informelle Unterstützung
2.2. Definition des Terminus, ‚pflegende Angehörige‘
2.3. Definition der Begriffe ‚Pflege‘ und ‚Pflegebedürftigkeit`
2.4. Demographische Entwicklung
2.5. Zusammenfassung theoretischer Aspekte
3. Methodisches Vorgehen
3.1. Forschungsfrage, Suchbegriffe, Datenbanken- und weitere Recherche
3.2. Ein- ‚sowie Ausschlusskriterien und Suchstrategie Datenbanken
4. Ergebnisse
4.1. Ergebnisse der Recherchearbeit
4.2. Informelle Unterstützung
4.3. Pflegende Angehörige und deren Belastung
4.4. Pflege in der eigenen Häuslichkeit – zwischen Vorsorge und Zukunftsängsten
5. Diskussion
6. Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Einflussfaktoren auf die informelle Pflege im häuslichen Setting, vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft und zunehmender personeller Engpässe in der professionellen Pflege. Ziel ist es, die Belastungssituation pflegender Angehöriger zu analysieren und Lösungsansätze zur Entlastung sowie zur Sicherstellung qualitativ hochwertiger Pflege zu identifizieren.
4.2. Informelle Unterstützung
Unterstützungsangebote der informellen Art haben viele Gemeinsamkeiten mit dem entwickelten Engagement aus dem eigenen Antrieb. Die Tätigkeiten der informellen Unterstützung erfolgen freiwillig und ohne Bezahlung. Beide Faktoren unterscheiden sich in gravierenden Punkten, sodass diese getrennt voneinander begutachtet werden müssen. Eine zentrale Differenz bei der informellen Unterstützungsleistung ist, dass diese im nicht öffentlichen Raum stattfindet. Die Öffentlichkeit wird hier außen vor gelassen. Die eigene Wohnsituation oder die eigene Immobilie bestimmen in der besonderen Pflegesituation den Lebensstandard von allen Generationen. Abhängig davon, wie familienkonform bzw. altersgerecht die Strukturen des Wohnaufenthaltes sind, wird die Hilfeleistung beeinflusst.
Die Lebenssituation und das Lebensalter eines Menschen prägen die Strukturen in seinem häuslichen Bereich. Gibt es hier Beeinträchtigungen, z. B. in der Mobilität, müssen diesbezüglich bereits Hilfen in Anspruch genommen werden. Ein weiterer Faktor kann die Versorgung von Lebensmitteln sein. Ein Grund wäre eine nicht bestehende Einkaufsmöglichkeit, z. B. wenn diese zu weit entfernt ist und mit der eigenen Mobilität nicht erreicht werden kann. Treffen solche lebensnotwendigen Faktoren zu, wird von einer Versorgungslücke gesprochen. Hier muss die Möglichkeit bestehen, sich selbst mit Nahrungsmitteln zu versorgen (Simonson et al., 2017, S. 255 ff.).
Die Lebensmittelversorgung spielt also eine bedeutsame Rolle. In den überwiegend stark dörflich gehaltenen Regionen kann diese Problematik für eine selbstständige Lebensweise entscheidend sein. Um den Bereich der häuslichen Versorgung gewährleisten zu können, müssen hier funktionierende Faktoren wie die eigene Mobilität mit einem PKW, die öffentliche Versorgung durch einen Personennahverkehr oder die informelle Unterstützung gewährleistet sein. Neben der Versorgung von Lebensmitteln sind auch haushaltsnahe Dienstleistungen, die als instrumentelle Hilfen bezeichnet werden – wie das Erledigen von Gartenarbeiten, das Betreuen elektronischer Geräte, die Unterstützung von Hausmeister-Tätigkeiten, Hilfe bei Behördengängen und die schriftliche Unterstützung bei allen behördlichen oder privaten Angelegenheiten – von großer Bedeutung. Aufgrund der Gesamtheit und der täglichen Nähe ist dieser Bereich der informellen Versorgung weit verbreitet.
1. Einleitung: Beschreibt die steigende Bedeutung der informellen Pflege im deutschen Pflegemanagement und formuliert das Ziel der Arbeit, Einflussfaktoren im häuslichen Pflegebereich zu ermitteln.
2. Theoretische Grundlagen: Definiert zentrale Begriffe wie informelle Unterstützung, pflegende Angehörige sowie Pflegebedürftigkeit und beleuchtet die demographische Entwicklung.
3. Methodisches Vorgehen: Erläutert das Vorgehen einer systematischen Literaturrecherche zur qualitativen Analyse des Forschungsstandes.
4. Ergebnisse: Präsentiert die Resultate der Literaturrecherche, aufgeteilt in informelle Unterstützung, die Belastung pflegender Angehöriger sowie die Situation in der Häuslichkeit.
5. Diskussion: Setzt die Ergebnisse in Bezug zur Forschungsfrage, thematisiert den Einfluss der Corona-Krise und diskutiert gesellschaftliche Veränderungen wie Sorgen und Nöte Pflegender.
6. Fazit: Fasst zentrale Erkenntnisse zusammen und diskutiert zukünftigen Forschungsbedarf sowie Reformansätze für das deutsche Pflegesystem.
pflegende Angehörige, informelle Pflegende, häusliche Pflege, Pflegebedürftigkeit, Fachkräftemangel, demographische Entwicklung, Unterstützung, Pflegeversicherung, Angehörigenpflege, Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, Laienpflege, Gesundheitswirtschaft, Pflegemanagement.
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der informellen Pflege in der Häuslichkeit und untersucht, welche Faktoren diese Pflegesituation beeinflussen und welche Auswirkungen sich für die pflegenden Angehörigen ergeben.
Zentrale Themen sind die Definition von informeller Unterstützung, die Auswirkungen der demographischen Entwicklung sowie die Analyse der physischen, psychischen und wirtschaftlichen Belastungssituation von informell Pflegenden.
Das Hauptziel liegt in der Ermittlung der Einflussfaktoren auf die häusliche Pflege, um auf dieser Basis Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige und eine qualitativ hochwertige Versorgung zu diskutieren.
Der Autor führt eine systematische Literaturrecherche nach Mayring durch, um ein qualitatives Forschungsdesign zu erstellen und den aktuellen Forschungsstand zu analysieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition der Pflegebegriffe, das methodische Vorgehen bei der Recherche sowie die detaillierte Ergebnispräsentation zu den Belastungsfaktoren im häuslichen Umfeld.
Wichtige Begriffe sind insbesondere pflegende Angehörige, informelle Pflegende, Fachkräftemangel, demographische Entwicklung und die häusliche Pflege.
Die Pandemie wird als aktueller Verschärfungsfaktor identifiziert, der die ohnehin bestehende hohe Belastung in Pflegesettings weiter erhöht und als zentrales Thema die Aufmerksamkeit der Politik und Gesellschaft fordern muss.
Ja, die Arbeit zeigt, dass Bildungsniveau, Erwerbstätigkeit und familiäre Konstellationen einen signifikanten Einfluss auf die Art und den Umfang der geleisteten informellen Unterstützung haben.
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