Bachelorarbeit, 2022
28 Seiten, Note: 1
Diese Arbeit untersucht die Figur des Vampirs im Kontext gleichgeschlechtlicher Verhältnisse. Sie befasst sich mit der Frage, ob Vampire als "queer" gelesen werden können und in ihrem sexuellen Begehren als "potent" in Erscheinung treten.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Fragestellung und die methodische Herangehensweise erläutert. Im zweiten Kapitel wird der aktuelle Forschungsstand zum Thema der Vampirdarstellung im Kontext von "race" und "gender" beleuchtet.
Kapitel 3 fokussiert auf die historischen und literarischen Vorlagen zu Dracula und Carmilla, die als Prototypen für die Darstellung von Vampiren in gleichgeschlechtlichen Verhältnissen dienen.
In Kapitel 4 werden zeitgenössische Narrative wie die HBO-Serie "True Blood" und Elfriede Jelineks Stück "Krankheit oder Moderne Frauen" untersucht, um die Konstruktionen von Vampiren und ihrem Sexualverhalten in der Gegenwart zu analysieren.
Die zentralen Begriffe der Arbeit sind: Vampir, Queer, Potenz, Homosexualität, Bisexualität, Sexualität, Geschlecht, "race", "gender", Medienwissenschaft, Theaterwissenschaft, Filmwissenschaft, Narrative, Inszenierung, Machtverhältnisse.
Die Arbeit untersucht die Figur des Vampirs im Kontext gleichgeschlechtlicher Verhältnisse und analysiert, ob Vampire als "queer" gelesen werden können.
Queer wird als Alternative zu heterosexuellen Normierungen verstanden, die in der Lage ist, heteronormative Gesellschaftsstrukturen in Literatur, Film und Theater zu unterwandern.
Die Arbeit nutzt Bram Stokers "Dracula" als Ausgangspunkt für homoerotische Lesarten und Sheridan Le Fanus "Carmilla" als Grundlage für lesbische Vampirdarstellungen.
Untersucht werden die HBO-Serie "True Blood" sowie das Theaterstück "Krankheit oder Moderne Frauen" von Elfriede Jelinek.
Der Autor verwendet semiotische Verfahren und Close-Reading-Methoden, um Narrative und Einzelszenen in ihrem jeweiligen Kontext zu analysieren.
Die Fragen konzentrieren sich darauf, welche Narrative die Darstellung von Vampiren als homo- oder bisexuell begründen und welche Machtverhältnisse dabei vermittelt werden.
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