Bachelorarbeit, 2009
67 Seiten, Note: 2,0
1. VON DER GUTENBERG-GALAXIS ZU DEN DIGITALEN MEDIEN
1.1. Auswirkungen des Buchdrucks
1.2. Medialer Wandel in der Buchbranche
1.3. The Medium is the Message
1.4. Verdrängung der alten Medien?
1.5. Medium Buch zwischen Druck und Digitalität
2. E-BOOKS
2.1. Digitale Güter
2.2. Das digitale Buch
2.3. Technische Voraussetzungen
2.3.1. Vielfalt der Lesegeräte
2.3.2. Andere Lesegeräte
2.3.3. Electronic Paper
2.3.4. Einführung eines Standards
2.4. Amazons Kindle
2.5. Das Angebot in Deutschland
2.6. Vorzüge der Lesegeräte
2.7. Schwächen der Lesegeräte
3. DER EBOOK-MARKT FÜR VERLAGE IN DEUTSCHLAND
3.1. Das digitalisierte Verlagswesen
3.2. Konkurrenzverhältnisse der vernetzten Unternehmen
3.3. Vertriebsmöglichkeiten unterschiedlicher Anbieter
3.3.1. Verlage
3.3.2. Datenbankanbieter
3.3.3. Library Supplies
3.3.4. Private Anbieter
3.3.5. Branchenplattformen/ Handelsportale
VERTRIEBSMÖGLICHKEIT ÜBER CIANDO
VERTRIEBSMÖGLICHKEIT ÜBER LIBREKA!
3.4. Der stationäre Buchhandel als Vertriebsmöglichkeit
3.5. Schwierigkeiten des Vertriebs
3.6. E-Books zum Ausleihen – Onleihe
3.7. Weitere verlagspolitische Überlegungen
3.7.1. Kommunikationspolitik der Verlage außerhalb des Internets
3.7.2. Preispolitik
3.7.3. Kopierschutz bei digitalen Gütern
3.7.4. Digital Rights Management (DRM)
4. KUNDENANALYSE
4.1. Mediennutzungszeit
4.2. Verändertes Lese- und Mediennutzungsverhalten
4.3. Zielgruppen
4.4. Erreichen der „kritischen Masse“
4.5. „Geschäftsmodell Verlag“ auf dem Prüfstand
5. SCHLUSSBETRACHTUNG
Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung, Chancen und Risiken des E-Books auf dem deutschen Markt. Ziel ist es zu analysieren, wie Verlage den medialen Wandel weg vom klassischen Printmedium hin zum digitalen Buch verstehen und strategisch für ihre Geschäftsmodelle nutzen können.
1.3. The Medium is the Message
Festgestellt werden kann, dass die digitalen Buchadaptionen dem Nutzer Navigationsmöglichkeiten bereitstellen, die weit über die Möglichkeiten des gedruckten Buches hinausgehen. Dabei geht es nicht darum, das Buch aus den Augen zu verlieren, sondern nach Möglichkeiten zu suchen, welche die Palette bisheriger Anwendungen bereichern können. Ein Beispiel wäre hier auch der iPod, der mit seinen Optionen der Speicherung und Navigation in der Lage war, viele CDs zu digitalisieren und Ordnung im Regal zu schaffen. Dabei ging es auch nicht um die Verdrängung der Musik, sondern um eine zusätzliche Nutzungsvariante. Dieses Prinzip ist erfolgreich umgesetzt worden, wenigstens für die typische Zielgruppe. Hierbei sollte auch beachtet werden, dass es durch die Bereicherung der digitalen Medien zu einer Überlappung des Angebotes kommt. Im Falle der digitalen Texte gestaltet sich das so, dass man sich nun entscheiden kann, ob man die Texte herkömmlich im Buch liest oder sich aus dem Internet herunterlädt. Der Inhalt bleibt der gleiche, lediglich das Medium hat sich gewandelt.
Die Bedeutsamkeit dieser Tatsache darf nach McLuhan nicht unterschätzt werden. Er versichert, dass darunter die Struktur der Medien in kommunikativer Absicht (sowie sozialer und persönlicher Auswirkung) selbst zu verstehen sei, also weniger deren Inhalt. Das Medium kann also aufgrund seiner Technik und der Möglichkeit der Verbreitung und Nutzung selbst zur Botschaft werden und den Sachverhalt entscheidend mitdefinieren. Durch die damit verbundene Individualisierung kann sich ein jeder sein eigenes Bild der Wirklichkeit abbilden, seine eigenen Verhaltensnormen, Werte und Formen des Textzugangs entwickeln und in den Vordergrund stellen. Demzufolge ist auch zu erwarten, dass sich die grundlegenden Interessen und Strukturen des Umgangs mit Wissen neu formen werden. Darauf deutet auch das eingangs Gesagte hin: The medium is the message.
1. VON DER GUTENBERG-GALAXIS ZU DEN DIGITALEN MEDIEN: Dieses Kapitel beleuchtet den medialen Wandel durch den Buchdruck und diskutiert die Überlagerung traditioneller Buchkultur durch digitale Medien.
2. E-BOOKS: Hier werden digitale Güter definiert, die technischen Voraussetzungen für E-Books (inklusive Lesegeräten wie Kindle) erläutert und die Vor- sowie Nachteile dieser neuen Leseform diskutiert.
3. DER EBOOK-MARKT FÜR VERLAGE IN DEUTSCHLAND: Dieser Teil analysiert die Konkurrenzsituation, verschiedene Vertriebsplattformen (Ciando, libreka!) und die notwendige verlagspolitische Neuausrichtung in Deutschland.
4. KUNDENANALYSE: Das Kapitel befasst sich mit den Konsumgewohnheiten, dem geänderten Lese- und Mediennutzungsverhalten sowie der Identifikation relevanter Zielgruppen für das E-Book.
5. SCHLUSSBETRACHTUNG: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Einordnung der Chancen für Verlage und dem Ausblick auf die zukünftige Koexistenz von gedruckten Werken und digitalen Formaten.
E-Book, Verlagsbranche, Digitalisierung, Gutenberg-Galaxis, Lesegeräte, E-Ink, Vertriebsstrategien, E-Commerce, Mediennutzung, Zielgruppenanalyse, Kindle, EPUB, Buchhandel, Digital Rights Management, Preisbindung.
Die Arbeit behandelt den Übergang vom gedruckten Buch zum E-Book und untersucht, wie Verlage auf diesen technologischen Wandel reagieren können.
Die Schwerpunkte liegen auf technologischen Voraussetzungen, Vertriebswegen im Internet, der Konkurrenz zu branchenfremden Unternehmen und dem veränderten Mediennutzungsverhalten.
Ziel ist es, Strategien aufzuzeigen, wie deutsche Verlage durch eine Anpassung ihrer Geschäftsmodelle die Chancen der Digitalisierung nutzen und ihre Marktposition sichern können.
Die Autorin stützt sich auf eine Analyse von Fachliteratur, aktuellen Marktstudien und Daten von Branchenverbänden, um den Status quo und Trends für den E-Book-Markt zu bewerten.
Der Hauptteil gliedert sich in technische Grundlagen des E-Books, eine Marktanalyse der deutschen Verlagslandschaft sowie eine detaillierte Untersuchung der Kundenstruktur und Nutzererwartungen.
Wichtige Schlagworte sind neben E-Book und Verlagswesen vor allem Medienwandel, Distributionskanäle, digitale Preispolitik und das veränderte Leseverhalten.
Amazon wird als marktführender Akteur und Vorreiter beschrieben, der durch das Kindle-System neue Standards setzt, aber auch eine potenzielle Gefahr der Monopolbildung für Verlage darstellt.
Die Autorin erläutert, dass erst durch eine ausreichend hohe Nutzerzahl in einem vernetzten System eine Dynamik entsteht, welche die Attraktivität und damit den Erfolg des digitalen Buchangebots maßgeblich steigert.
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