Magisterarbeit, 2006
124 Seiten, Note: 1,0
Die Magisterarbeit befasst sich mit der Darstellung von Sexualität und Gewalt im amerikanischen Serienkillerfilm. Ziel ist es, die filmische Inszenierung von verschiedenen sexuellen Orientierungen im Kontext des Serienkillergenres zu analysieren und die damit verbundenen Stereotype und Konstruktionen zu untersuchen. Die Arbeit konzentriert sich auf die Darstellung von Homosexualität, Lesbischer Sexualität, Transsexualität und Hyper-Heterosexualität im Serienkillerfilm und analysiert, wie diese Themen in den Filmen behandelt werden.
Die Arbeit beginnt mit einer thematischen Einleitung, die den Rahmen der Analyse festlegt und die Filmauswahl begründet. Im ersten Kapitel werden allgemeine Bemerkungen zur Darstellung des Serienkillers im Film gemacht. Das zweite Kapitel befasst sich mit der Darstellung von Homosexualität im Serienkillerfilm. Es wird die Geschichte des „schwulen Monsters“ im Film beleuchtet und anhand von Beispielen wie „Dahmer“ und „Henry: Portrait of a Serial Killer“ die filmische Konstruktion von Homosexualität und Gewalt untersucht. Das dritte Kapitel analysiert die Darstellung von lesbischen Killerinnen im Film. Es werden die Inszenierungen von Mord und Gewalt in Filmen wie „Monster“ und „Boys Don't Cry“ untersucht und die Frage nach der „weiblichen“ Gewalt im Film gestellt. Das vierte Kapitel befasst sich mit der Figur des Serienkillers in Frauenkleidern. Es wird die Unterscheidung zwischen Transvestit und Transsexueller im Film beleuchtet und anhand von Beispielen wie „The Silence of the Lambs“ die filmische Konstruktion von Transsexualität und Gewalt untersucht. Das fünfte Kapitel analysiert die Darstellung von Hyper-Heterosexualität im Serienkillerfilm. Es werden Beispiele wie „Ted Bundy“, „American Psycho“ und „Natural Born Killers“ untersucht und die Verbindung von Hyper-Heterosexualität und Gewalt im Film analysiert.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen den Serienkillerfilm, Sexualität, Gewalt, Homosexualität, Lesbische Sexualität, Transsexualität, Hyper-Heterosexualität, Stereotype, Konstruktionen, Filmanalyse, Filmwissenschaft.
Sexualität dient oft dazu, den Killer als "das Andere" zu markieren, wobei häufig Stereotype über Homosexualität, Transsexualität oder abweichendes Verhalten genutzt werden, um Grauen zu erzeugen.
Es beschreibt eine filmhistorische Tradition, in der Homosexualität mit psychischer Instabilität oder Gewaltbereitschaft verknüpft wurde, wie in Filmen wie "Dahmer" oder "Gacy" analysiert.
Die Figur Buffalo Bill wird oft fälschlicherweise als transsexuell wahrgenommen, was im Film selbst diskutiert wird, aber dennoch zur Stigmatisierung von Geschlechtsidentitäten beigetragen hat.
Filme wie "Monster" zeigen oft eine Verknüpfung von gesellschaftlicher Marginalisierung, Missbrauchserfahrung und Gewalt, was sich von der Darstellung männlicher Killer unterscheidet.
Filme wie "American Psycho" oder "Ted Bundy" zeigen Killer, die eine übersteigerte, oft toxische Form von Heterosexualität verkörpern, die eng mit Macht und Gewalt verbunden ist.
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