Bachelorarbeit, 2021
57 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Theoretischer Teil
2.1 Supply-Chain-Management
2.2 Nachhaltigkeit
2.3 Die Drei Dimensionen der Nachhaltigkeit
2.3.1 Ökologische Nachhaltigkeit
2.3.2 Ökonomische Nachhaltigkeit
2.3.3 Soziale Nachhaltigkeit
2.4 Integration und Darstellung der drei Dimensionen
2.5 Zwischenfazit
2.6 Definition und Anwendung der Nutzwertanalyse
2.7 Die letzte Meile
2.7.1 Probleme der letzten Meile
2.7.1.1 Soziale Probleme der letzten Meile
2.7.1.2 Ökonomische Probleme der letzten Meile
2.7.1.3 Ökologische Probleme der letzten Meile
3 Analyse von innovativen Konzepten der letzten Meile
3.1 Nutzwertanalyse als geeignete Methode
3.2 Anwendung der Nutzwertanalyse
3.2.1 Schritt eins: Die Fragestellung
3.2.2 Schritt zwei: Entwicklung der Ziele und Anforderungen
3.2.3 Schritt drei: Aufführung der innovativen Konzepte
3.2.3.1 Konzept 1: Paketstation mit BEF
3.2.3.2 Konzept 2: Drohnenzustellung
3.2.3.3 Konzept 3: Crowd-delivery
3.2.3.4 Konzept 4: Mikro-Depot mit Lastenfahrrad
3.2.4 Schritt vier: Erstellung der Matrix
3.2.5 Bewertung der dargestellten Konzepte
3.2.5.1 Bewertung Konzept 1: Paketstation mit einem BEF
3.2.5.2 Bewertung Konzept 2: Drohnenzustellung
3.2.5.3 Bewertung Konzept 3: Crowd-delivery
3.2.5.4 Bewertung Konzept 4: Mikro-Depot mit Lastenfahrrad
3.2.6 Darstellung der Ergebnisse
3.2.7 Schritt fünf: Plausibilisierung der Ergebnisse
4 Fazit
Die Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, nachhaltige Konzepte für die letzte Meile in der Logistik zu identifizieren und zu bewerten. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, welche dieser innovativen Zustellkonzepte unter Berücksichtigung ökonomischer, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeitskriterien am besten für die praktische Anwendung geeignet sind.
3.2.3.4 Konzept 4: Mikro-Depot mit Lastenfahrrad
Ein weiteres Konzept, welches in der Bewertung betrachtet werden soll, ist das Mikro-Depot in Verbindung mit dem Lastenfahrrad. Mikro-Depots werden zwischen den Depots der Zustellungsunternehmen und dem Ort der Zustellung verwendet. Sie fungieren in der Form als Zwischenlager.
Mit Hilfe des Lastenfahrrads kann anschließend die Zustellung stattfinden. Die Symbiose zwischen dem Lastenfahrrad und dem Mikro-Depot ist notwendig, da sonst die Zustellung per Lastenfahrrad nicht möglich wäre. UPS und Hermes haben diese Form der Zustellung bereits ausgetestet und die TH Nürnberg erforscht das Konzept in Verbindung mit dem Unternehmen DPD und GLS. Wie bereits erwähnt, ist das Lastenfahrrad eine wichtige Komponente für die Einführung von Mikro-Depots. Auf dem Markt existieren bereits sehr viele heterogene Konzepte für ein Lastenfahrrad. Für die Zustellung ist aber nicht jedes Fahrrad geeignet. Ein geeignetes Lastenfahrrad für den Transport von Paketen ist elektrisch und besitzt hinter dem Fahrer eine Box, in der die Pakete gelagert werden können. Die Größe sollte etwa 1,5 bis 2m3 entsprechen mit einer Tragfähigkeit von 300 kg. Selbstverständlich sollte das Lastenrad sämtliche Komponenten besitzen, die die Sicherheit auf den Straßen gewährleistet.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Themas ein und begründet die Notwendigkeit, ökologisch nachhaltige Konzepte für die letzte Meile angesichts steigender Paketsendungen zu erforschen.
2 Theoretischer Teil: Dieses Kapitel liefert die notwendigen begrifflichen Grundlagen, definiert Supply-Chain-Management, Nachhaltigkeit in ihren drei Dimensionen und erläutert die methodischen Ansätze der Nutzwertanalyse zur Bewertung logistischer Problemstellungen auf der letzten Meile.
3 Analyse von innovativen Konzepten der letzten Meile: Dieses Kapitel präsentiert die praktische Anwendung der Nutzwertanalyse, indem vier ausgewählte Konzepte – Paketstationen mit BEF, Drohnen, Crowd-delivery und Mikro-Depots – anhand definierter Nachhaltigkeitskriterien methodisch bewertet und hinsichtlich ihrer Ergebnisse diskutiert werden.
4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Nutzwertanalyse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass das Mikro-Depot mit Lastenfahrrad die höchste Punktzahl erreicht und somit als vielversprechende Alternative für eine nachhaltigere Zustellung zu werten ist.
Letzte Meile, Supply-Chain-Management, Nachhaltigkeit, Nutzwertanalyse, Logistik, Paketstation, Drohnenzustellung, Crowd-delivery, Mikro-Depot, Lastenfahrrad, CO2-Emissionen, KEP-Branche, E-Commerce, Soziale Nachhaltigkeit, Ökonomische Nachhaltigkeit
Die Arbeit untersucht, wie die sogenannte „letzte Meile“ im Logistikprozess nachhaltiger gestaltet werden kann, um den negativen ökologischen und sozialen Auswirkungen des steigenden Versandvolumens entgegenzuwirken.
Die zentralen Felder umfassen das Supply-Chain-Management, die Definition und Bedeutung von Nachhaltigkeit (ökologisch, ökonomisch, sozial) sowie die Bewertung spezifischer innovativer Zustellikonzepte.
Die Forschungsfrage lautet, welches der innovativen Logistikkonzepte für die letzte Meile unter Berücksichtigung sämtlicher Nachhaltigkeitskriterien am besten für die praktische Verwendung geeignet ist.
Zur objektiven Bewertung und Vergleichbarkeit der verschiedenen Konzepte wird die Methode der Nutzwertanalyse angewandt, in der Ziele und Kriterien gewichtet und mit einer Zehnerskala bewertet werden.
Im Hauptteil werden vier Konzepte detailliert beschrieben und analysiert: Paketstationen mit batterieelektrischen Fahrzeugen (BEF), Drohnenzustellungen, Crowd-delivery sowie der Einsatz von Mikro-Depots in Kombination mit Lastenfahrrädern.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Letzte Meile, Logistik, Nachhaltigkeit, Nutzwertanalyse, Mikro-Depot und Lastenfahrrad charakterisiert.
Das Konzept belegt den letzten Platz aufgrund negativer Aspekte wie der bisher unausgereiften Technik, einer hohen Anzahl an Gegenargumenten hinsichtlich der sozialen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und einer unklaren ökologischen Bilanz.
Ja, laut der zitierten KoMoDo-Studie konnte in einem zwölfmonatigen Praxistest gezeigt werden, dass dieses Konzept unter bestimmten Voraussetzungen erfolgreich im urbanen Raum eingesetzt werden kann.
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