Examensarbeit, 2020
104 Seiten, Note: 1,0
Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung
1. Einleitung
1.1. Taktgeber Klimawandel: Urbane Entwicklung im 21. Jahrhundert
1.2. Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
1.3. Begründung der Auswahl Kopenhagens als Fallbeispiel
2. Die Rolle der Städte im Klimawandel
2.1. Ökologische Herausforderungen des „urbanen Zeitalters“
2.2. Städte und der anthropogene Klimawandel
3. Das Konzept der Klimaneutralität im städtischen Kontext
3.1. Begriffsbestimmungen
3.2. Das Konzept einer klimaneutralen Stadtentwicklung
3.3. Emissionsmessung und Entwicklung von Szenarien der Dekarbonisierung
3.4. Die Rolle der Kompensation von Treibhausgasemissionen
3.5. Einordnung in aktuelle Stadtkonzepte und Leitbilder der Stadtentwicklung
4. Wege zum Erreichen einer klimaneutralen Stadt
4.1. Grundlegende Leitstrategien: Effizienz, Konsistenz und Suffizienz
4.2. Handlungsfelder klimaneutraler Stadtentwicklung
4.2.1. Energieproduktion und -versorgung
4.2.2. Gebäude
4.2.3. Verkehr
4.2.4. Abfallmanagement
4.2.5. Wirtschaft und Industrie
4.2.6. Landnutzung und Grünflächen
4.2.7. Private Haushalte und Konsum
4.2.8. Geologische Speicherung von CO2
4.3. Räumlich-strukturelles Leitbild einer klimaneutralen Stadt
4.4. Barrieren und Herausforderungen auf dem Weg zu einer klimaneutralen Stadt
5. Fallbeispiel: Die Klimaschutzstrategie der Stadt Kopenhagen mit besonderer Berücksichtigung des „CPH 2025 Climate Plan“
5.1. Beschreibung des Untersuchungsgebiets
5.2. Analyse der Klimaschutzstrategie Kopenhagens
5.2.1. Übergeordnete Ziele des „CPH 2025 Climate Plan“
5.2.2. Handlungsfelder des „CPH 2025 Climate Plan“
5.2.2.1. Handlungsfeld „Energieverbrauch“
5.2.2.2. Handlungsfeld „Energieversorgung“
5.2.2.3. Handlungsfeld „Grüne Mobilität“
5.2.2.4. Handlungsfeld „Initiativen der Stadtverwaltung“
5.3. Quantitative Erfolgsbilanz des „CPH 2025 Climate Plan“
5.4. Raumplanung im Großraum Kopenhagen
5.5. Bewertung der Klimaschutzstrategie Kopenhagens
6. Schlussbetrachtung
Die Arbeit analysiert das Konzept der klimaneutralen Stadt und bewertet dessen praktische Umsetzung am Beispiel der Klimaschutzstrategie von Kopenhagen, dem "CPH 2025 Climate Plan". Im Fokus stehen dabei die Kriterien für urbane Klimaneutralität, die notwendigen Handlungsfelder für eine Transformation sowie die Herausforderungen bei der Implementierung.
3.3. Emissionsmessung und Entwicklung von Szenarien der Dekarbonisierung
In der Diskussion um eine ökologisch-nachhaltige Stadtentwicklung kamen verstärkt Forderungen nach einer Betrachtungsweise der Städte hinsichtlich ihrer Einflüsse auf die Umwelt als quantifizierbare urbane Stoffwechselsysteme (Urbaner Metabolismus) auf. Ein solcher urbaner Metabolismus umfasst die „quantification of the inflows, outflows, storage and production of energy and materials within an urban boundary.“ (KENNEDY et al. 2014: 255)
Die Identifizierung und Quantifizierung von Energie- und Stoffflüssen einer Stadt erlaubt die Bestimmung des urbanen „ökologischen Fußabdrucks“. Die Komplexität eines urbanen Metabolismus zeigt die Abbildung 2 am Beispiel der jordanischen Hauptstadt Amman. Wie in der Abbildung ersichtlich, können die Outflows einer Stadt bspw. in Form von THG-Emissionen dargestellt werden. Dabei werden die THG-Emissionen nicht nur als Gesamtemission, sondern aufgeschlüsselt nach Sektoren ausgegeben. (HOORNWEG et al. 2012: 15) Dies ist vor allem für die Ermittlung von Potenzialen einzelner Sektoren zur Dekarbonisierung erforderlich. Eine derartige Darstellung des urbanen Metabolismus, bei der Outflows über THG-Emissionen quantifiziert werden, verschiebt den Fokus der Betrachtung umweltschädlicher Auswirkungen von Städten auf ihren Beitrag zum Treibhauseffekt. Eine Stadt wird demzufolge als Raum von THG-Flüssen verstanden und analysiert. (WHILE 2014: 49)
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Klimawandels für urbane Räume ein und formuliert die Forschungsfragen zur Analyse des Konzepts der klimaneutralen Stadtentwicklung am Beispiel Kopenhagens.
2. Die Rolle der Städte im Klimawandel: Das Kapitel beleuchtet die ambivalente Stellung von Städten als Hauptverursacher des Klimawandels und gleichzeitig als zentrale Akteure für die notwendige Transformation.
3. Das Konzept der Klimaneutralität im städtischen Kontext: Hier werden unterschiedliche Definitionen von Klimaneutralität terminologisch abgegrenzt und Instrumente wie Emissionsinventare und Szenarien zur Dekarbonisierung diskutiert.
4. Wege zum Erreichen einer klimaneutralen Stadt: Dieses Kapitel stellt die Leitstrategien Effizienz, Konsistenz und Suffizienz vor und detailliert wichtige Handlungsfelder wie Energie, Gebäude, Verkehr und Abfallmanagement.
5. Fallbeispiel: Die Klimaschutzstrategie der Stadt Kopenhagen mit besonderer Berücksichtigung des „CPH 2025 Climate Plan“: Eine detaillierte Analyse der Kopenhagener Strategie, ihrer Ziele, Handlungsfelder, der bisherigen Erfolgsbilanz sowie der Herausforderungen bei der Umsetzung.
6. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Übertragbarkeit der Kopenhagener Erfahrungen, wobei die Komplexität und die technologischen Anforderungen einer klimaneutralen Transformation hervorgehoben werden.
Klimaneutralität, Kopenhagen, CPH 2025 Climate Plan, Stadtentwicklung, Dekarbonisierung, Treibhausgasemissionen, urbane Transformation, Klimaschutzstrategie, Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Treibhauseffekt, Emissionsmessung, Verkehrswende, Stadtplanung, Klimagerechtigkeit.
Die Arbeit untersucht das Konzept der städtischen Klimaneutralität und wie dieses in der Praxis, speziell durch die Stadt Kopenhagen mit ihrem "CPH 2025 Climate Plan", umgesetzt wird.
Die zentralen Themen umfassen die Rolle der Städte im Klimawandel, terminologische Definitionen von Klimaneutralität, Leitstrategien (Effizienz, Konsistenz, Suffizienz) sowie die Analyse spezifischer Handlungsfelder wie Gebäude, Verkehr und Energie.
Das Hauptziel ist die Analyse, welche Kriterien eine klimaneutrale Stadt definieren, mit welchen Mitteln dieses Ziel erreicht werden kann und wie die Strategie der Stadt Kopenhagen in diesem Kontext zu bewerten ist.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer Fallbeispielanalyse der Klimaschutzstrategie der Stadt Kopenhagen, basierend auf offiziellen Plänen und Monitoringberichten.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Verortung von Stadt und Klimawandel, das Konzept der Klimaneutralität, die methodischen Ansätze zur Emissionsminderung in verschiedenen Sektoren sowie die detaillierte Untersuchung des Projekts "CPH 2025 Climate Plan".
Die wesentlichen Begriffe sind: Klimaneutralität, CPH 2025 Climate Plan, Stadtentwicklung, Dekarbonisierung und Kopenhagen.
Das prognostizierte Wachstum erhöht den absoluten Energiebedarf und erschwert die Erreichung absoluter Minderungsziele, weshalb Ansätze wie die pro-Kopf-Bilanzierung zur Bewertung der Fortschritte entscheidend sind.
Die Citymaut ist ein Beispiel für ein klimapolitisches Instrument, das in Kopenhagen von der Zentralregierung untersagt wurde, was verdeutlicht, wie abhängig städtische Klimaziele von äußeren legislativen Entscheidungen sein können.
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