Bachelorarbeit, 2022
113 Seiten, Note: 2
Interaktionen – Das Kapital der Influencer_innen
1 Einleitung
1.1 Forschungsstand und Begriffsbestimmungen
1.2 Problemstellung und Herleiten der Forschungsfragen
1.3 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Methode
2.1 Instrumente
2.2 Durchführung der empirischen Untersuchung
3 Ergebnisse
3.1 Puma
3.1.1 Alica Schmid
3.1.2 Sabrina Mockenhaupt
3.1.3 Pamela Reif
3.1.4 Christina Honsel
3.2 Prozis
3.2.1 Fitunderpalmtrees
3.2.2 Marvin.rke
3.2.3 Beni Weiß
3.2.4 Marcel Voelker
3.3 Lidl
3.3.1 papaundpapi
3.3.2 Jacky.Malina
3.3.3 Femily.hashtagt
3.3.4 Delicious.melli
4 Schlussbetrachtung
4.1 Beantwortung der Forschungsfragen
4.2 Ausblick, Reflexion und Grenzen der Arbeit
Die Bachelorarbeit untersucht, welche Gestaltungselemente von Influencer-Beiträgen auf Instagram zu einem höheren Engagement führen, indem sie die Wirksamkeit von Produktplatzierungen durch eine qualitativ orientierte Inhaltsanalyse analysiert.
1.1 Forschungsstand und Begriffsbestimmungen
Die Grundlage für die Untersuchung des Influencer Marketings sowie die Erarbeitung der Hypothesen basiert auf aktueller Literatur. Das Influencer Marketing bildet eine neue Form des Social-Media-Marketing, das im Zuge des Web 2.0 und der zunehmenden Nutzung der Sozialen Medien, vor allem durch jüngere User_innen, entstand.
Das Gabler Wirtschaftslexikon definiert den Begriff Influencer_in als Person, die aus eigenem Antrieb Inhalte, also Texte, Bilder, Audios und Videos, zu einem Themengebiet regelmäßig und in hoher Frequenz anderen Personen zugänglich macht und damit soziale Aktionen anregt. Plattformen für diese sind etwa Soziale Netzwerke wie Instagram, Facebook oder YouTube, wo sie durch ihre hohe Reichweite eine Vielzahl an Nutzer ansprechen können. Die Influencer_innen sind hier die: „Zentrale Stellung als Knotenpunkt in einem Netzwerk“ und üben über dieses Netzwerk Einfluss auf Ihre Follower_innen oder Sympathiesant_innen aus. (wirtschaftslexikon.gabler.de, 2022)
Das EU-Parlament definiert in seiner veröffentlichten Studie über den Einfluss von Influencer_innen auf Werbung und Verbraucherschutz im Binnenmarkt den Terminus „Influencer“ mit einem Ersteller von Inhalten, der kommerzielle Absichten hegt, Beziehungen über Social-Media-Plattformen zu seinem Publikum aufbaut und Kontakt mit kommerziellen Akteuren über verschiedene Geschäftsmodelle zu Monetarisierungszwecken pflegt. (Michaelsen et al. 2022, 15)
1 Einleitung: Die Einleitung diskutiert den theoretischen Hintergrund des Influencer-Marketings sowie die Relevanz der Arbeit und leitet die Forschungsfragen ab.
2 Methode: In diesem Kapitel wird die qualitative Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring als zentrales wissenschaftliches Instrument zur Datenerhebung und -auswertung eingeführt.
3 Ergebnisse: Dieser empirische Teil präsentiert die Auswertung der Postings von zwölf verschiedenen Influencern aus drei unterschiedlichen Branchen hinsichtlich ihrer Interaktions- und Engagementdaten.
4 Schlussbetrachtung: Hier werden die Forschungsfragen beantwortet sowie ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und die Grenzen der methodischen Vorgehensweise gegeben.
Engagement, Influencer, Instagram, Soziale Medien, Interaktionen, Marketing, Follower, Content-Erstellung, Produktplatzierung, Storytelling, Qualitative Inhaltsanalyse, Markenkommunikation, Influencer-Marketing, Digitale Kommunikation, Social Media Strategie.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Einfluss von Influencer_innen auf soziale Interaktionen und Engagement auf der Plattform Instagram.
Die Themenfelder umfassen Influencer-Marketing, Social-Media-Kommunikation, parasoziale Beziehungen sowie die Effektivität verschiedener Content-Kategorien auf Instagram.
Das Ziel ist es, mittels Engagement-Messungen zu untersuchen, welche Content-Kategorien (Gestaltungselemente) in der Praxis zu hohen Interaktionsraten bei Followern führen.
Die Untersuchung basiert auf einer qualitativ orientierten Inhaltsanalyse nach dem Modell von Philipp Mayring, kombiniert mit quantitativen Häufigkeitsanalysen der Interaktionen.
Der Hauptteil analysiert die Instagram-Beiträge von zwölf Influencern der Unternehmen Puma, Prozis und Lidl, die nach Kategorien sortiert und in Bezug auf deren Interaktionserfolge ausgewertet werden.
Engagement, Influencer, Instagram, Interaktionen, Content-Strategien und Markenkommunikation sind zentrale Begriffe der Arbeit.
Storytelling ermöglicht es Influencern, authentischer als "normale Menschen" wahrgenommen zu werden und emotionale Verbindungen zu ihren Followern aufzubauen, was die Interaktionsrate steigert.
Die Analyse zeigt, dass sexualisierte Beiträge insbesondere bei Sportmarken und im Bereich Sporternährung erfolgreich sind, jedoch aus ethischen Gründen nicht von allen Marken (wie etwa Lidl) genutzt werden.
Während Sportmarken stärker auf Storytelling und Sexualisierung setzen, nutzt Lidl bevorzugt lehrreiche Inhalte wie Rezepte, um auf das Thema "Foodstagramming" einzuzahlen.
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