Masterarbeit, 2022
263 Seiten, Note: 1,4
1 Einleitung
1.1 Einführung in die Thematik
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Forschungsfragen
1.4 Methodik und Aufbau
2 Aktueller Forschungsstand
2.1 Grundlagen Omnichannel (OC)
2.1.1 Definition Customer Journey
2.1.2 Definition Customer Experience und Customer Engagement
2.1.3 Definition Multi-Channel und Cross Channel- Ansätze
2.1.4 Definition des OC-Ansatzes
2.1.5 Cross Industry Partnerschaften
2.1.1 Ziele von OC Strategien im Consumer Bereich
2.2 OC Patient Engagement im Gesundheitswesen
2.2.1 Entstehung einer Healthcare Consumer Mentalität
2.2.1 HaaS - Healthcare as a Service
2.2.2 Ziele von OC Strategien im Gesundheitssektor
2.2.3 Definition der Patient Journey
2.2.4 Besonderheiten der Patient Journey
2.2.5 Definition Patient Experience und Patient Engagement
2.2.6 Einflussfaktoren für Patient Engagement
2.2.7 Erfolgsmessung von Patient Engagement
2.3 OC Technologien als Grundlage für Health Consumerism
2.3.1 CRM und elektronische Patientenakte (ePA)
2.3.2 Wearables und Telemedizin
2.3.3 Information, Terminbuchung, Aufnahme und Wegweiser
2.3.4 Mobile Payment und Treuepunkte
2.3.5 Blended Learning
2.4 OC im volkswirtschaftlichen Kontext
2.4.1 Ländervergleich: OC Entwicklungsstand
2.4.2 DESI und I-DESI: EU-Staaten im internationalen Vergleich
2.4.3 Public E-Health: Entwicklungsstand in EU und OECD
2.4.4 Public E- Health: Auf dem Weg zu OC Engagement Modellen
2.5 Strategien für OC Patient Engagement
2.5.1 Erfolgsfaktoren
2.5.2 Patient Journey Experience Mapping
2.5.3 Entwicklung eines OC Ökosystems für Patient Engagement
3 Methode
3.1 Vorbereitung der Interviews
3.1.1 Auswahl der TeilnehmerInnen
3.1.2 Hintergrund der TeilnehmerInnen
3.2 Durchführung und Auswertung
3.2.1 Interviewleitfaden
3.2.2 Transkriptionen der Interviews
3.2.3 Auswertung der Interviews
3.2.4 Kategorienbildung
4 Darstellung der empirischen Ergebnisse
4.1 OC Patient Engagement für bessere Gesundheitsversorgung
4.1.1 PatientInnenerwartungen im digitalen Zeitalter
4.1.2 Nutzen von OC Patient Engagement
4.1.3 Vorteile und Herausforderungen von OC Systemen
4.2 Health Consumerism: PatientInnen als VerbraucherInnen
4.2.1 Patient und Customer Centricity
4.2.2 Besonderheiten der Patient Journey
4.3 Einfluss- und Erfolgsfaktoren für OC Engagement
4.3.1 Vertrauen als Basis
4.3.2 Plattform-Akzeptanz
4.3.3 Digitalkompetenz
4.3.4 Silo- und Sektorendenken
4.3.5 Regulatorik und Systemträgheit
4.3.6 Technische Voraussetzungen und Kosten
4.4 Strategie und Implementierung
4.4.1 Entwicklung von OC Strategien
4.4.2 Learning by Doing, Quick Wins und Use Cases
5 Diskussion
5.1 Zusammenfassung und finale Erkenntnisse
5.1.1 OC Patient Engagement für eine bessere Versorgung
5.1.2 Übertragbarkeit von Customer Centricity auf PatientInnen
5.1.3 Erfolgsfaktoren und Herausforderungen
5.1.4 Strategieansätze für OC Patient Engagement
5.2 Ansätze für die weiterführende Forschung
5.2.1 Platform Adoption bei Gesundheitsorganisationen
5.2.2 Auslegung der DSGVO in nationalen Gesundheitssystemen
5.2.3 OC Patient Life Story: Entwicklung Best Practice
5.2.4 Die Rolle der PatientInnen im OC Behandlungsprozess
6 Conclusio
Diese Master Thesis untersucht inwieweit das Konzept des Omnichannel Patient Engagement dazu beitragen kann, die Gesundheitsversorgung durch die Verbindung analoger und digitaler Kommunikationskanäle zu verbessern. Ein zentraler Fokus liegt auf der Frage, ob sich Ansätze der Customer Centricity auf den Gesundheitssektor übertragen lassen, welche Voraussetzungen für die Implementierung solch komplexer Systeme notwendig sind und wie diese zur Steigerung der Patientenzufriedenheit und Behandlungsqualität beitragen können.
Die Patient Journey
Wie auch die „Customer Journey“ eines/r KonsumentIn beschreibt die „Patient Journey“ die komplexen Phasen und zahlreichen Meilensteine eines/r PatientIn über sämtliche Touchpoints hinweg. Aufgrund der zahlreichen AkteurInnen in Gesundheitsökosystemen ist die Reise erheblich vielschichtiger als die von „normalen“ VerbraucherInnenn, wie die nachfolgende Grafik veranschaulicht:
Das Konzept der Patient Journey kann eine patientInnenzentrierte Versorgung erleichtern und nachweislich die Zufriedenheit der PatientInnen mit der klinischen Versorgung erhöhen. Die individuelle Sichtweise des/der PatientIn wird dabei berücksichtigt und der/die PatientIn wird aktiv in den Behandlungsplan mit einbezogen. Durch die Zusammenarbeit werden bessere Behandlungsergebnisse erzielt. Dabei kann sich die Patient Journey auf eine einzige Behandlungsepisode wie z.B. eine Vorsorgeuntersuchung beziehen aber ebenso (z.B. bei chronischen Erkrankungen) auf dauerhafte, wiederkehrende Zyklen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik des Omnichannel Patient Engagement ein und definiert die zentrale Forschungsfrage zur Zukunftsfähigkeit dieses Konzepts in der Gesundheitsversorgung.
2 Aktueller Forschungsstand: Hier werden die theoretischen Grundlagen von Omnichannel-Ansätzen, deren Übertragbarkeit auf das Gesundheitswesen sowie technologische Rahmenbedingungen und volkswirtschaftliche Aspekte detailliert dargestellt.
3 Methode: Dieses Kapitel erläutert den qualitativen Forschungsansatz, basierend auf zehn semistrukturierten Experteninterviews, und beschreibt die methodische Vorgehensweise bei der Datenerhebung und -auswertung.
4 Darstellung der empirischen Ergebnisse: Die Ergebnisse der Experteninterviews werden hier strukturiert präsentiert, wobei ein besonderes Augenmerk auf Erwartungshaltungen von Patienten sowie auf Einfluss- und Erfolgsfaktoren für die Strategieumsetzung gelegt wird.
5 Diskussion: In der Diskussion werden die gewonnenen empirischen Erkenntnisse kritisch mit dem theoretischen Forschungsstand verglichen und Ansätze für weiterführende Forschung formuliert.
6 Conclusio: Die Conclusio fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit eines pragmatischen, stakeholderorientierten Ansatzes bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen.
Omnichannel, Patient Engagement, Patient Journey, Customer Centricity, Digitale Transformation, Gesundheitswesen, Telemedizin, Datenschutz, E-Health, Patientenorientierung, Datensicherheit, Erfolgsfaktoren, Prozessoptimierung, Gesundheitsökonomie, Plattform-Ökonomie
Die Arbeit untersucht, wie Omnichannel-Strategien, die digitale und analoge Kanäle integrieren, im Gesundheitswesen angewendet werden können, um die Gesundheitsversorgung zu optimieren und Patienten aktiver in den Behandlungsprozess einzubinden.
Die zentralen Themen sind die Definition und Anwendung von Omnichannel-Konzepten im Gesundheitssektor, die Übertragbarkeit der Customer Centricity auf die Patient Journey sowie die Identifikation von technologischen und regulatorischen Erfolgsfaktoren.
Das Ziel ist es zu analysieren, inwieweit Omnichannel Patient Engagement als zukunftsweisendes Konzept beitragen kann, um die Patientenzufriedenheit, Behandlungsergebnisse und die Ressourceneffizienz im Gesundheitswesen zu steigern.
Die Arbeit basiert auf einer Kombination aus einer umfassenden Literaturrecherche zum theoretischen Rahmen und einer empirischen Untersuchung in Form von zehn semistrukturierten Experteninterviews mit Fachkräften aus verschiedenen internationalen Gesundheitssystemen.
Der Hauptteil gliedert sich in einen umfassenden theoretischen Forschungsstand, eine methodische Beschreibung des qualitativen Vorgehens und die detaillierte Darstellung der empirischen Ergebnisse, inklusive der Analyse von Einflussfaktoren und Strategieansätzen für die Implementierung.
Neben dem Kernbegriff "Omnichannel" sind Begriffe wie "Patient Engagement", "Patient Journey", "Customer Centricity", "E-Health" und "Digitale Transformation" zentral für das Verständnis der Arbeit.
Die Patient Journey ist durch eine deutlich höhere Komplexität gekennzeichnet, bedingt durch eine Vielzahl an Akteuren, die Fragmentierung der Gesundheitsdaten und die emotionale Bedeutung des Themas Gesundheit gegenüber klassischen Konsumgütern.
Ärzte stellen laut den Interviews die "Achillesferse" dar; ohne ihre aktive Mitwirkung, ihre Motivation und ihre Einbindung in die Gestaltung der digitalen Prozesse sind Omnichannel-Vorhaben zum Scheitern verurteilt, da sie die Vertrauensbasis zu den Patienten bilden.
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