Bachelorarbeit, 2015
72 Seiten, Note: 1,7
1 EINFÜHRUNG
2 DER INTERNATIONALE PERSONALEINSATZ
2.1 Internationalisierung als Unternehmensstrategie
2.1.1 Wahl der Grundstrategie
2.1.2 Entsendungsziele
2.2 Gestaltung von Auslandsentsendungen
2.2.1 Entsendungsprozess
2.2.2 Auslandseinsatz vom Sicht des Expats
2.2.2.1 Erwartungsphase
2.2.2.2 Kulturschockphase
2.2.2.3 Anpassungsphase, oder Antizipation
2.2.2.4 Kontra-Kulturschockphase, oder Akkomodation
2.2.2.5 Wiederanpassung, oder Adaption
2.2.3 Auswahl geeigneter Mitarbeiter
2.2.3.1 Auswahlkriterien
2.2.3.1.1 Fachliche Kompetenz
2.2.3.1.2 Persönlichkeitsmerkmale
2.2.3.1.3 Interkulturelle Kompetenz
2.2.3.1.4 Familienverhältnisse
2.2.3.2 Auswahlverfahren
2.2.3.2.1 Personalbeurteilung
2.2.3.2.2 Interview
2.2.3.2.3 Interkultureller Assessment Center
2.3 Entsendungsarten und –dauer
2.3.1 Entsendungsarten aus rechtlicher Sicht
2.3.2 Entsendungsdauer
2.4 Abbrucharten von Auslandstätigkeiten
2.5 Kosten und Nutzen
3 WIEDEREINGLIEDERUNGSPHASE
3.1 Aufgaben
3.2 Problematik
3.2.1 Probleme im beruflichen Umfeld
3.2.2 Probleme im privaten Umfeld
3.2.3 Einflussfaktoren auf die Wiedereingliederungsprobleme
3.2.3.1 Größe und Branche des Unternehmens
3.2.3.2 Kultureller Unterschied zwischen Gast- und Heimatland
3.2.3.3 Persönliche Situation des Rückkehrers
3.2.3.4 Hierarchische Position vor dem Auslandseinsatz und im Ausland
3.2.3.5 Dauer und Häufigkeit des Auslandseinsatzes
3.2.3.6 Betreuung während des Auslandsaufenthalts
3.3 Mentor
3.4 Folgen einer misslungenen Reintegration
3.5 Kosten der Wiedereingliederung
4 EMPFEHLUNGEN FÜR DIE UMSETZUNG
4.1 Maßnahmen vor der Abreise
4.1.1 Auswahl
4.1.1.1 Kandidatenpool
4.1.1.2 Bildung von Entsendungskadern
4.1.1.3 Entsendungsrichtlinien
4.1.2 Vorbereitung
4.1.2.1 Organisationsaufgaben
4.1.2.2 Vorbereitungsmaßnahmen für Mitarbeiter
4.1.2.3 Vertragsgestaltung
4.1.2.3.1 Rückkehrgarantie
4.1.2.3.2 Schattengehalt
4.1.2.3.3 Laufbahnplanung
4.2 Maßnahmen während der Entsendung
4.2.1 Betreuung vor Ort
4.2.2 Kontakterhaltung
4.2.2.1 Heimreisen
4.2.2.2 Weiterbildung im Stammunternehmen
4.2.2.3 Kontaktenpflege
4.2.3 Rechtzeitige Vorbereitung
4.3 Maßnahmen nach der Rückkehr
4.3.1 Organisatorische Unterstützung
4.3.1.1 Berufsbezogen
4.3.1.2 Privat
4.3.2 Psychologische Unterstützung
4.4 Erfolgskontrolle
4.4.1 Wichtige Erfolgskriterien
4.4.2 Rückkehrquote
4.5 Erfahrungsnutzung
4.6 Kostenminimierende Maßnahmen
4.7 Leitfaden für die Umsetzung
5 ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT
Ziel dieser Arbeit ist es, Strategien und Maßnahmen zu identifizieren, die eine erfolgreiche Wiedereingliederung von entsandten Mitarbeitern in ihr Stammunternehmen gewährleisten. Angesichts einer hohen Fluktuation von Rückkehrern soll aufgezeigt werden, wie Unternehmen die Zufriedenheit der Expatriates erhöhen und gleichzeitig die mit Auslandsentsendungen verbundenen Kosten minimieren können, ohne das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu beeinträchtigen.
2.2.3.2.3 Interkultureller Assessment Center
„Ein Assessment Center (AC) ist ein Auswahlverfahren an dem mehrere Bewerber sowie externen Beobachtern für ein bis drei Tage teilnehmen, um das Verhalten der potenziellen Kandidaten in bestimmten Situationen beobachten, analysieren und bewerten zu können“.83
Ein interkultureller Assessment Center ist ein Konzept für die Diagnose der interkulturellen Kompetenz, der direkt die internationale Personalauswahl in Fokus setzt. Als Basis dafür werden Teilkomponente der interkulturellen Kompetenz sowie interkulturellen Sensibilität angesehen. Zahlreiche Dimensionen, wie „Differenzierte Wahrnehmung“, „Metakulturelle Prozesskompetenz“, „Vermeidung von Ethnozentrismus“ runden das Anforderungsprofil ab. Anhand dieses Profils werden Methoden zu Diagnose der Persönlichkeitsmerkmale ausgewählt. Es könnte Gruppendiskussion, ein Rollenspiel oder die Bearbeitung von Fallstudien sein.84
In einigen Ländern werden zusätzlich zu den Auswahlverfahren noch Gesundheitsuntersuchungen gemacht: z.B. in Großbritannien sind psychologische Bewertungen weit verbreitet. In Deutschland und USA werden solche Methoden weniger angewandt.85
1 EINFÜHRUNG: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung internationaler Entsendungen sowie die daraus resultierende Problematik der hohen Fluktuationsraten von Expatriates nach der Rückkehr.
2 DER INTERNATIONALE PERSONALEINSATZ: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Internationalisierungsstrategien von Unternehmen, analysiert den Entsendungsprozess aus Sicht der Expats sowie Kriterien zur Auswahl geeigneter Mitarbeiter und Kostenfaktoren.
3 WIEDEREINGLIEDERUNGSPHASE: Das Kapitel behandelt die spezifischen Aufgaben und Herausforderungen der Reintegration, insbesondere die beruflichen und privaten Schwierigkeiten der Rückkehrer und deren Einflussfaktoren.
4 EMPFEHLUNGEN FÜR DIE UMSETZUNG: Hier werden konkrete personalpolitische Maßnahmen vorgestellt, von der Auswahl über die Betreuung vor Ort bis hin zur strukturierten Unterstützung nach der Rückkehr, inklusive eines Leitfadens für die Umsetzung.
5 ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT: Das Fazit fasst die Relevanz einer strukturierten Wiedereingliederung zusammen und betont, dass nur durch nachhaltige Betreuungskonzepte der langfristige Erfolg internationaler Entsendungen gesichert werden kann.
Auslandsentsendung, Expatriates, Wiedereingliederung, Reintegration, Personalmanagement, Auslandseinsatz, Unternehmenserfolg, Karriereplanung, Mentoring, Personalauswahl, Relocation, Kulturschock, Fluktuation, Fachwissen, Mitarbeiterbetreuung.
Die Arbeit analysiert die Herausforderungen, die bei der Rückkehr von Mitarbeitern nach einem Auslandsaufenthalt (Reintegration) in ihr Stammunternehmen auftreten, und entwickelt daraus Handlungsempfehlungen.
Zentral sind der Entsendungsprozess, die psychologischen Phasen einer Auslandsentsendung, die Kosten-Nutzen-Betrachtung und die Maßnahmen zur erfolgreichen Wiedereingliederung von Fach- und Führungskräften.
Ziel ist es, Wege und Maßnahmen aufzuzeigen, mit denen die Fluktuation von Rückkehrern reduziert und die Zufriedenheit der Expatriates langfristig gesichert werden kann.
Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich vorhandener empirischer Studien zur internationalen Personalentwicklung und Reintegrationsproblematik.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der Entsendungsprozesse, die Problematik der Rückkehrphase und detaillierte Empfehlungen für Unternehmen zur Optimierung der Reintegration durch organisatorische und psychologische Unterstützung.
Schlüsselwörter umfassen insbesondere Expatriates, Reintegration, Personalmanagement, Auslandseinsatz, Karriereplanung und Mitarbeiterbetreuung.
Die Krisenphase ist essenziell, da eine intensive Auseinandersetzung mit der fremden Kultur hier oft als Katalysator für ein tieferes Verständnis des Gastlandes dient, was wiederum die kommunikativen Fähigkeiten nachhaltig verbessern kann.
Der Mentor fungiert als Fürsprecher für den Expat im Stammhaus, hält während der Entsendung den Kontakt aufrecht und unterstützt den Rückkehrer nach der Ankunft bei der beruflichen Neuorientierung.
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