Examensarbeit, 2019
82 Seiten, Note: 1,7
Die Hausarbeit untersucht die Deutschordensballei Thüringen in der Zeit von ihren Anfängen bis ins 14. Jahrhundert und analysiert die Beziehungen der Ballei zu verschiedenen Herrschaftsträgern wie lokalen Herrschaftsgewalten, anderen Herrschaftsträgern, dem Papst und dem Episkopat. Die Arbeit konzentriert sich auf die Auswertung von Urkunden aus dem Urkundenbuch der Deutschordensballei Thüringen und versucht, einen Überblick über die wirtschaftliche Grundlage der Ballei zu liefern.
Das zweite Kapitel befasst sich mit dem Forschungsstand zur Geschichte des Deutschen Ordens und stellt die relevanten Werke und Autoren vor. Das dritte Kapitel behandelt die Geschichte des Deutschen Ordens von seiner Gründung bis zum 14. Jahrhundert und erläutert seine Struktur, seine wirtschaftlichen Grundlagen und die Entstehung von Balleien im Deutschen Reich. Das vierte Kapitel widmet sich der Deutschordensballei Thüringen und untersucht anhand von Urkunden aus dem Urkundenbuch die Beziehungen der Ballei zu lokalen Herrschaftsgewalten, weiteren Herrschaftsträgern, dem Papst und dem Episkopat. Es stellt die einzelnen Kommenden der Ballei vor und skizziert die wirtschaftliche Grundlage der Ballei.
Die Hausarbeit widmet sich den Themen Deutschordensballei Thüringen, Deutsche Ordensgeschichte, Landesgeschichte Thüringen, Urkundenforschung, Herrschaftsträger, wirtschaftliche Grundlagen, Grundherrschaft, Kommenden, Papst, Episkopat.
Es war ein Verwaltungsbezirk des Deutschen Ordens in Thüringen, der im 13. Jahrhundert durch zahlreiche Gründungen von Kommenden eine wichtige Rolle in der Landesgeschichte spielte.
Zentrale Quelle ist Karl Heinrich Lampes „Urkundenbuch der Deutschordensballei Thüringen“, das Diplome aus dem Zeitraum von ca. 1200 bis 1310 enthält.
Die Landgrafen gehörten neben den staufischen Königen zu den wichtigsten Gönnern und Förderern, die dem Orden Besitzungen und Privilegien schenkten.
Die wirtschaftliche Grundlage bildeten vor allem grundherrschaftliche Einnahmen sowie weitere Quellen wie Zölle, Mühlen und Schenkungen des Adels.
Die Arbeit analysiert die spezifischen Beziehungen zu lokalen Herrschaftsträgern und zeigt auf, dass der Orden tief in die regionalen Machtstrukturen eingebunden war.
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