Bachelorarbeit, 2012
85 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit befasst sich mit der Finanzierung von Cyberkriminalität und analysiert, wie sich die Geschäfts- und Organisationsmodelle von Cyberkriminellen zusammensetzen. Sie untersucht die Gründe für die Wahl bestimmter geografischer Regionen für kriminelle Aktivitäten und die Finanzierungsstrategien, die zur Entwicklung von Innovationen und zum Aufbau von Organisationen eingesetzt werden. Die Arbeit beleuchtet die Funktionsweise von Märkten, Delikten und Geschäftsmodellen der Cyberkriminellen und untersucht dabei die Rolle der Neuen Institutionenökonomik, insbesondere der Prinzipal-Agenten-Theorie und der Transaktionskostentheorie.
Cyberkriminalität, Finanzierung, Geschäftsmodelle, Organisation, Neue Institutionenökonomik, Prinzipal-Agenten-Theorie, Transaktionskostentheorie, Innovation, Risiko, Opportunitätskosten, Markt, Delikte, Rechtsprechung, Statistik, Trends, "Two-Tier Economy", Währung, Transaktion, Entrepreneurship, Outsourcing, Investoren, Investees.
Cyberkriminelle nutzen meist projektbasierte (Re-)Finanzierung aus eigenen kriminellen Gewinnen statt externer Investoren. Dies ermöglicht eine schnelle Entwicklung neuer Angriffsweisen und Geschäftsmodelle.
Es beschreibt einen zweistufigen Markt: Auf der einen Ebene werden kriminelle Dienstleistungen und Tools gehandelt (Märkte), auf der anderen Ebene werden die eigentlichen Delikte gegen Endopfer ausgeführt.
Theorien wie die Prinzipal-Agenten-Theorie und die Transaktionskostentheorie erklären, wie flüchtige kriminelle Organisationen Vertrauen aufbauen, Risiken verteilen und effizient zusammenarbeiten.
Kriminelle wählen gezielt geografische Regionen mit schwacher Gesetzgebung oder geringer Strafverfolgung aus, um ihre Infrastruktur aufzubauen und das Risiko einer Entdeckung zu minimieren.
Man unterscheidet zwischen Innovationen der Angriffsweise (technisch), Geschäftsmodellinnovationen (wie man Geld verdient) und Prozessinnovationen (wie die Organisation effizienter wird).
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