Bachelorarbeit, 2022
44 Seiten, Note: 1,3
1. Die Relevanz von Mobile Learning
2. Theoretischer Bezugsrahmen
2.1. Mobile Learning
2.2. Drei Paradigmen von Mobile Learning
2.3. Potenziale von und Herausforderungen an Mobile Learning
2.4. Aktueller Forschungsstand
2.5. Fragestellung
3. Methode
3.1. Suchstrategie
3.2. Qualitäts- und Selektionskriterien
3.3. Charakteristika der Studien
3.4. Qualitätsuntersuchung
3.5. Analyse und Synthese der ausgewählten Studien
4. Auswirkung der Mobile Learning Lernumgebungen auf den akademischen Lernerfolg
4.1. Instruktionismus
4.2. Situiertes Lernen
4.3. Konstruktivismus
5. Diskussion
5.1. Interpretation der Ergebnisse und Beantwortung der Forschungsfrage
5.2. Limitationen der Studien und der eigenen Arbeit
5.3. Implikationen für die Praxis
Die vorliegende Arbeit untersucht systematisch, welchen Einfluss unterschiedliche Formen des Mobile Learning – konkret instruktionistische, konstruktivistische und situierte Lernumgebungen – auf den akademischen Lernerfolg von Studierenden in der Hochschullehre haben.
1. Die Relevanz von Mobile Learning
Nicht vor allzu langer Zeit wurde das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben auf den Kopf gestellt. Dabei wurde nicht nur die Arbeitswelt, sondern auch Bildungseinrichtungen in eine prekäre Situation gebracht und standen vor großen Herausforderungen. Es herrschte Ausnahmezustand aufgrund der Covid – 19 Pandemie (Drerup & Schweiger, 2020). Die aus dem Virus resultierten nötigen Anpassungen veränderten die Bildungsangebote sehr, indem die Schulen und Hochschulen dazu veranlasst wurden, den gewohnten Unterricht umzustellen. Er sollte nun flexibler sein und an die persönlichen Bedürfnisse des Lernenden angepasst werden. Im Gegensatz zu täglichem Präsenzunterricht wurde nun auf eine Kombination aus digitaler und traditioneller Lehre oder auf eine reine Online-Lehre umgestellt (Stojanov, 2020).
Da die mobile Technologie schneller expandiert als jedes andere digitale Gerät zuvor, stellt das Lernen mit Mobilgeräten neue Chancen für den Bildungsbereich dar. Während 2011 lediglich 35% der Amerikanerinnen und Amerikaner ein Smartphone besaßen, waren es im Jahr 2016 bereits 77% (Smith, 2017). Ebenso erfahren mobile Anwendungen einen Entwicklungsschub, was für viele Studierende zu einer unverzichtbaren Kommunikationsform geworden ist (Shu et al., 2019). Die Einführung digitaler Infrastrukturen ist für den aktuellen und zukünftigen Lernprozess somit essenziell, denn dadurch ist zum ersten Mal eine Kommunikation ohne räumliche und physische Nähe möglich (Pimmer et al., 2016). Die Idee ist dabei nicht, vorhandene E-Learning Formate auf handlichere Bildschirme zu übertragen, sondern ein umfassendes Angebot zu entwickeln, welches an spezielle Lernsituationen angepasst werden kann.
1. Die Relevanz von Mobile Learning: Das Kapitel beschreibt die durch die Pandemie beschleunigte Digitalisierung und die zunehmende Bedeutung mobiler Technologien für lebenslanges Lernen und flexible Lehrkonzepte.
2. Theoretischer Bezugsrahmen: Hier werden Definitionen sowie theoretische Ansätze zum mobilen Lernen im Kontext von Instruktionismus, situiertem Lernen und Konstruktivismus dargelegt.
3. Methode: Dieser Abschnitt erläutert das methodische Vorgehen der systematischen Literaturrecherche, einschließlich der Suchstrategie sowie der Qualitäts- und Selektionskriterien.
4. Auswirkung der Mobile Learning Lernumgebungen auf den akademischen Lernerfolg: In den Unterkapiteln werden die empirischen Ergebnisse der zwölf ausgewählten Studien innerhalb der drei Paradigmen kategorisiert und analysiert.
5. Diskussion: Das abschließende Kapitel interpretiert die Ergebnisse in Bezug auf die Forschungsfrage, identifiziert Limitationen der Untersuchung und formuliert praktische Implikationen für die Hochschullehre.
Mobile Learning, Lernerfolg, akademische Leistung, Systematisches Review, Hochschullehre, Studierende, Instruktionismus, Situiertes Lernen, Konstruktivismus, Mobile Endgeräte, Digitale Medien, Wissenstest, Lehrkonzepte, Educational Science, Interaktivität.
Die Bachelorarbeit untersucht das Potenzial und die Auswirkungen von Mobile Learning auf den akademischen Lernerfolg von Studierenden in der universitären Bildung.
Die Arbeit behandelt die Einordnung mobiler Technologien in drei pädagogische Lernparadigma: den Instruktionismus, das situierte Lernen und den Konstruktivismus.
Das primäre Ziel ist es, auf Basis einer systematischen Literaturübersicht zu klären, ob der Einsatz mobiler Endgeräte nachweislich zu einem höheren akademischen Wissensgewinn führt als traditionelle Lehrmethoden.
Es wurde eine systematische Literaturrecherche gemäß der PRISMA-Richtlinien in den Datenbanken ERIC und Web of Science durchgeführt, aus der zwölf geeignete Studien abgeleitet wurden.
Im Hauptteil werden die ausgewählten Studien nach den drei Lernparadigmen (Instruktionismus, situiertes Lernen, Konstruktivismus) analysiert und deren Auswirkungen auf den akademischen Lernerfolg anhand von Leistungstests verglichen.
Wichtige Begriffe sind Mobile Learning, Lernerfolg, akademische Leistung, systematisches Review sowie die Lernparadigmen Instruktionismus, Konstruktivismus und situiertes Lernen.
Ja, sofern durch das mobile System die Vorlesungsinhalte oder Übungen sinnvoll ergänzt werden, konnten in den untersuchten Studien signifikant bessere Prüfungsergebnisse festgestellt werden.
Die Autorin weist darauf hin, dass Ergebnisse variieren können; so wurde beispielsweise in einer Studie ein positiver Effekt bei MINT-Studierenden beobachtet, jedoch nicht bei Studierenden der Geisteswissenschaften.
Zu den Hürden zählen mangelnde digitale Kompetenzen bei den Lehrenden, die notwendige technische Ausstattung der Studierenden sowie die Gefahr, dass mobile Geräte eher der Ablenkung dienen als den Lernprozess aktiv zu unterstützen.
Insgesamt zeigen die Ergebnisse aller einbezogenen Studien einen positiven Zusammenhang, wobei die Autorin jedoch kritisch auf eine mögliche Publikationsverzerrung bei rein positiv ausfallenden Ergebnissen hinweist.
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