Diplomarbeit, 2022
48 Seiten, Note: 1
Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
1. Einleitung
2. Generationsbegriff „Z“
2.1 Was sind Generationen?
2.2 Abgrenzung zur Generation Y
3. Coronavirus – Epidemiologische Betrachtung
3.1 Begriffsbestimmung
3.2 Corona Pandemie und Lockdown (Saarland)
3.3 Symptome und Übertragung von COVID-19
3.4 Folgen – Long COVID
3.5 Behandlungsmöglichkeiten
3.6 Impfung gegen COVID-19
4. Angststörungen
4.1 Angst, Furcht und Panik
4.2 Formen einer Angststörung
4.2.1 Generalisierte Angststörung
4.2.2 Panikstörung mit und ohne Agoraphobie
4.2.3 Sozialphobie
4.2.4 Trennungsangst
4.2.5 Zwangsstörung
4.2.6 Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
4.2.7 Spezifische Phobie
4.3 Behandlungsmethoden
4.3.1 Analytische Psychotherapie
4.3.2 Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
4.3.3 Verhaltenstherapie
4.3.4 Systematische Psychotherapie
4.3.5 Medikamentöse Therapie
5. Betrachtung der Corona-Pandemie in Bezug auf Kinder und Jugendliche
5.1 Verlauf im Frühjahr und Winter 2020 im Saarland
5.2 Verlauf im Frühjahr und Sommer 2021 im Saarland
5.3 Aussicht auf den Winter 2021
5.4 Auswirkungen der Pandemie auf Kinder und Jugendliche
5.4.1 Betrachtung der Bildungsmöglichkeiten
5.4.2 Betrachtung des häuslichen Umfelds
5.4.3 Betrachtung des sozialen Umfelds
6. Prävention
6.1 Aktionsprogramm in Deutschland
6.2 Empfehlungen der Arbeitsgruppe (IMA)
6.3 Weitere Präventionsmaßnahmen
Diese Diplomarbeit untersucht die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Entstehung von Angstsymptomen bei Kindern und Jugendlichen in der Generation Z sowie die damit verbundenen Problemfelder. Ziel ist es, einschränkende Faktoren zu identifizieren und effektive Unterstützungsmaßnahmen aufzuzeigen.
4.2.1 Generalisierte Angststörung
Als Hauptmerkmal der Generalisierten Angststörung treten exzessiv unkontrollierbare Angst und Sorge bezüglich verschiedener Ereignisse in den Vordergrund.64 Um von einer solchen Angststörung sprechen zu können, muss die Angst in einem Zeitraum von sechs Monaten an der Mehrzahl der Tage auftreten. Festzustellende Symptome können dabei Ruhelosigkeit, Reizbarkeit, Muskelspannung oder Schlafstörungen sein. Im Gegensatz zu Erwachsenen, muss bei Kindern lediglich ein Symptom in Erscheinung treten.65 Mögliche Szenarien für Ängste und Sorgen können die Angst davor sein, dass die Eltern sich scheiden lassen, dass Fehler bei den Hausaufgaben unterlaufen oder einem Familienmitglied etwas schlimmes passiert.66 Die nachfolgende Grafik lässt erkennen, wie viele Kinder Angst davor haben, dass sie selbst schwer erkranken:
Abbildung 3: Kinder – Ich fürchte mich davor, sehr krank zu werden67
An dieser Stelle ist besonders zu betonen, dass lediglich 23 Prozent der 4.961 Befragten dieser Frage eher nicht zustimmen und die anderen 77 Prozent zu einer Angst neigen, schwer zu erkranken.
1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die psychischen Herausforderungen der Pandemie für Kinder und Jugendliche und umreißt das Ziel der Arbeit, die Belastungssituation und mögliche Unterstützungswege zu untersuchen.
2. Generationsbegriff „Z“: Dieses Kapitel definiert die Generation Z in Abgrenzung zur Vorgängergeneration Y und beleuchtet deren soziologische Prägung.
3. Coronavirus – Epidemiologische Betrachtung: Es folgt eine medizinische und epidemiologische Einordnung des Virus mit Fokus auf den Verlauf der Pandemie und Schutzmaßnahmen im Saarland.
4. Angststörungen: Das Kapitel bietet eine systematische Übersicht über verschiedene Angststörungen, deren Symptome bei Kindern und Jugendlichen sowie gängige therapeutische Behandlungsansätze.
5. Betrachtung der Corona-Pandemie in Bezug auf Kinder und Jugendliche: Hier werden die spezifischen Belastungen durch Schulschließungen sowie Auswirkungen auf das häusliche und soziale Umfeld detailliert analysiert.
6. Prävention: Das abschließende Kapitel diskutiert staatliche Aktionsprogramme sowie therapeutische Empfehlungen und digitale Hilfsangebote zur Prävention von psychischen Folgeschäden.
Corona-Pandemie, Generation Z, Angststörungen, Kinder, Jugendliche, Lockdown, Schulschließungen, Psychische Gesundheit, Sozialpsychologie, Prävention, Verhaltenstherapie, Long COVID, Lernrückstände, Maskenpflicht, soziale Isolation.
Die Arbeit fokussiert sich auf die psychischen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf Kinder und Jugendliche der Generation Z, insbesondere auf die Entstehung von Angstsymptomen.
Die Publikation beleuchtet den Zusammenhang zwischen staatlichen Pandemie-Beschränkungen, den daraus resultierenden Belastungen im Bildungs- und Sozialbereich und der psychischen Manifestation von Angststörungen.
Ziel ist es, die spezifischen Problemfelder aufzuzeigen, darzustellen, durch welche Faktoren Kinder und Jugendliche eingeschränkt werden, und Lösungsansätze zu entwickeln, um sie in dieser Zeit effektiv zu unterstützen.
Die Arbeit basiert auf einer kritischen Analyse bestehender Fachliteratur, Studien (wie der JIM- und COPSY-Studie) sowie einer eigenen Felduntersuchung an einer saarländischen Gemeinschaftsschule und einem Experteninterview.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Generationen und Angststörungen sowie eine empirische Betrachtung der Auswirkungen des Lockdowns im Saarland auf Schule, Familie und Sozialleben.
Wichtige Begriffe sind Generation Z, Angststörung, Lockdown-Folgen, psychische Belastung, Schulschließungen und präventive Unterstützungsangebote.
Die Autorin betont, dass Kinder besonders durch den Wegfall der für ihre Entwicklung notwendigen sozialen Interaktion und Struktur leiden, was bei ihnen häufiger spezifische Trennungs- oder Zukunftsängste auslöst.
Die Maskenpflicht wird nicht nur als Hygienemaßnahme betrachtet, sondern auch kritisch hinsichtlich der psychischen Belastung – insbesondere für vorbelastete Kinder – hinterfragt, da sie als erschwerender Faktor für die soziale Interaktion und Kommunikation gilt.
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