Bachelorarbeit, 2022
67 Seiten, Note: 1,2
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Begriffserklärung „Jugendliche/Junge Erwachsene“
3.1.1 Eingrenzung
3.1.2 Prävalenz biometrischer Daten (Körpergewicht, BMI, THQ, etc.)
3.2 Begriffserklärung „soziale Medien“
3.2.1 Definition
3.2.2 Ist-Zustand der sozialen Medien in Deutschland
3.2.2.1 Prävalenz der Nutzer
3.2.2.2 Marktanteile
3.2.2.3 Häufigkeit der Nutzung und Nutzungsdauer
3.2.2.4 Werbeeinnahmen, Höhe und wie diese generiert werden
3.2.3 Begriffsklärung „Social Influencer“
3.2.3.1 Definition
3.2.3.2 Wirkmechanismen des Contents und des Influencer Marketings
3.2.3.3 Werbeeinnahmen der Influencer
3.3 Begriffserklärung „Ernährungsverhalten“
3.3.1 Definition
3.3.2 Beschreibung des Ernährungsverhalten Jugendlicher/junger Erwachsener in Deutschland
4 METHODIK
4.1 Forschungsfrage
4.2 Methodik der Erhebung Erläuterungen zur genutzten Datenbank PubMed
4.3 Auswertung
5 ERGEBNISSE
6 DISKUSSION
6.1 Beantwortung der Forschungsfrage
6.2 Kritische Betrachtung der eigenen Vorgehensweise (Methodik)
6.3 Kritische Betrachtung der Studienergebnisse
6.4 Ableitung für die Praxis
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die vorliegende Arbeit untersucht mittels eines narrativen Reviews den Einfluss von sozialen Medien auf das Ernährungsverhalten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dabei wird analysiert, wie Marketingmaßnahmen und Influencer-Aktivitäten die Essgewohnheiten sowie das Gesundheits- und Körperbewusstsein der Zielgruppe beeinflussen, mit dem Ziel, Chancen und Risiken für die Ernährungsentwicklung aufzuzeigen.
1 Einleitung und Problemstellung
Soziale Medien gewinnen auch in den letzten Jahren weiter an Relevanz. So stieg die Anzahl der weltweiten Nutzer von 2,31 Milliarden Nutzern im Jahr 2016 auf 4,62 Milliarden im Jahr 2022. Die Nutzer verbringen durchschnittlich 2,27 Stunden pro Tag in den sozialen Netzwerken (Wearesocial & Hootsuite, 2022, S.88-94). Facebook, Instagram und Twitter etablieren sich als feste Größen, zudem erfreuen sich TikTok und Snapchat großer Beliebtheit. Die Nutzerpräferenzen der Deutschen nach Altersgruppen weisen dabei deutliche Unterschiede auf und unterliegen Schwankungen und Trends, die sich durch Nutzerverlagerungen zwischen den sozialen Netzwerken manifestieren. Personen unter 30 Jahren nutzen soziale Medien häufig und lang. So geben 73% der 14-29-jährigen Deutschen an, Instagram wöchentlich zu nutzen, die Nutzung von Facebook liegt währenddessen bei lediglich 35% (Beisch & Koch, 2021, S. 486-503).
Aufgrund der starken Nutzung und der steigenden Kaufkraft sind Jugendliche und junge Erwachsene oft das Hauptziel von Social-Media-Marketingmaßnahmen (Montgomery & Chester, 2009). Die von Unternehmen verfolgten Kommunikationsziele zur Kundenansprache können z.B. über unternehmenseigene Kanäle, plattformspezifische Werbung oder via Influencer Marketing erreicht werden (Lammenett, 2012). Auf der Plattform Instagram verweisen optionale Hashtags auf den Inhalt des hochgeladenen Bild- oder Videoinhaltes. Ernährungsbezogen finden die Hashtags #food 492 Millionen, der an Ästhetik und Genuss orientierte #foodporn 290 Millionen und der Gesundheitsorientierte #healthyfood 110 Millionen Nennungen (Stand: 21.08.2022).
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die wachsende Bedeutung sozialer Medien und ihre zunehmende Rolle als Werbeträger für ungesunde Lebensmittel bei jungen Menschen.
2 ZIELSETZUNG: Fokus auf die Beantwortung der Forschungsfrage zum Einfluss sozialer Medien auf das Ernährungsverhalten der Zielgruppe zwischen 12 und 27 Jahren.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Detaillierte Definitionen der zentralen Begriffe, einschließlich der demografischen Daten, der Sozialen Medien und des Ernährungsverhaltens.
4 METHODIK: Beschreibung der Literaturrecherche über die Datenbank PubMed sowie Definition der Aus- und Einschlusskriterien für die Studienselektion.
5 ERGEBNISSE: Detaillierte Vorstellung und Analyse der neun für den Review ausgewählten Studien zu Social-Media-Interventionen und Werbeeffekten.
6 DISKUSSION: Kritische Auseinandersetzung mit den Erkenntnissen der Arbeit sowie Ableitung zukünftiger Handlungsansätze für die Ernährungspraxis.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Darstellung der wichtigsten Erkenntnisse bezüglich der Chancen und Risiken von Social-Media-Einflüssen.
Soziale Medien, Ernährungsverhalten, Jugendliche, junge Erwachsene, Influencer Marketing, Adipositas, Gesundheitsintervention, Ernährungskompetenz, Digitale Medien, Body-Mass-Index, Prävention, Essstörungen, Social-Media-Marketing, Online-Intervention, Körperbild
Diese Bachelor-Thesis analysiert, wie soziale Netzwerke das Ernährungsverhalten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 12 bis 27 Jahren beeinflussen.
Zentrale Themen sind die Nutzungsgewohnheiten sozialer Medien, Werbemechanismen (insbesondere Influencer-Marketing), der Einfluss auf Körperideale und die Entwicklung des Ernährungsverhaltens.
Das Hauptziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, inwieweit soziale Medien sowohl positive als auch negative Einflüsse auf die Ernährungsmuster der Zielgruppe ausüben.
Die Arbeit basiert auf einem narrativen Review, bei dem aktuelle klinische und randomisierte kontrollierte Studien aus der Datenbank PubMed systematisch ausgewertet werden.
Der Hauptteil erörtert den gegenwärtigen Kenntnisstand zu Begrifflichkeiten, präsentiert die Methodik der Studienauswahl und stellt neun ausgewählte Studien vor, die unterschiedliche Aspekte der Social-Media-Einflussnahme untersuchen.
Wesentliche Begriffe sind Soziale Medien, Erhährungsverhalten, Influencer-Marketing, Jugendliche, junge Erwachsene, Gesundheitsintervention und Prävention.
Influencer fungieren als Vertrauenspersonen und Vorbilder, die durch parasoziale Interaktionen Konsumentscheidungen prägen und somit gezielt das Ernährungsverhalten ihrer Community beeinflussen können.
Diese Lebensphase ist durch beginnende Adoleszenz, Identitätsfindung und eine besonders hohe Affinität zu digitalen Netzwerken gekennzeichnet, was die Gruppe anfällig für externe Einflüsse durch soziale Medien macht.
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