Bachelorarbeit, 2022
82 Seiten, Note: 1,7
Führung und Personal - Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau und Vorgehensweise
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Bedeutung von Homeoffice in der Pandemie
2.1.1 Definition Homeoffice
2.1.2 Voraussetzungen für das Arbeiten aus dem Homeoffice
2.1.3 Homeoffice-Nutzung in Deutschland und der Welt vor und während der Pandemie
2.1.3 Vor- und Nachteile von Homeoffice aus Sicht der Arbeitgeber und Arbeitnehmer
2.2 Digital Leadership
2.2.1 Definition digital Leadership
2.2.2 Digital-Leadership: Denkweise, Kompetenzen und Umsetzung
2.2.3 VOPA+ und SMART Führungsmodelle
2.2.4 Vorteile und Herausforderungen des digital Leadership
2.3 Mitarbeitermotivation
2.3.1 Definition Mitarbeitermotivation
2.3.2 Ansprüche der Mitarbeiter im Homeoffice und im Büro
2.3.3 Motivationstheorie: Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg
2.3.4 Zwei-Faktoren-Theorie: Anwendbarkeit in der Praxis
3. AVANTGARDE Corona Studie zu Homeoffice 2021
4. Empirische Untersuchung der Fragestellung
4.1 Methodisches Vorgehen
4.1.1 Methodenauswahl: Expertenbefragung
4.1.2 Gestaltung des Interviewleitfadens
4.1.3 Expertenauswahl
4.2 Erhebung und Auswertung der empirischen Ergebnisse
4.2.1 Datenerhebung und Datenanalyse
4.2.2 Forschungsergebnisse
4.2.3 Interpretation und Diskussion
4.2.4 Handlungsempfehlungen
5. Zusammenfassung
5.1 Fazit
5.2 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen und Chancen bei der Rückkehr von Mitarbeitern in die Büroräumlichkeiten nach der Corona-Pandemie. Dabei liegt der Fokus insbesondere darauf, die vorhandenen Hemmnisse für eine Rückkehr zu identifizieren und motivierende Anreize zu analysieren, um Führungskräften Strategien an die Hand zu geben, mit denen sie ihre Belegschaft zur Rückkehr in die Büropräsenz bewegen können.
2.1.1 Definition Homeoffice
Der Begriff Homeoffice (zu Deutsch: Telearbeit) bedeutet, dass die Beschäftigten eines Unternehmens ihre Arbeit von zu Hause aus erledigen. Der Beschäftigte befindet sich dabei in der eigenen Unterkunft, bestenfalls an einem dafür eingerichteten Arbeitsplatz und erledigt von dort die zu leistende Arbeit. Dies geschieht mittels der zur Verfügung stehenden Hardware, wie einem Laptop oder PC.8
Der Ursprung des Homeoffice in seiner jetzigen Form lässt sich bis in das 20. Jahrhundert zurückverfolgen. Jack Nilles, der Erfinder dieser Arbeitsform, glaubte bereits in den 1970 Jahren an den Erfolg der Arbeit aus dem Homeoffice. Die damalige Verkehrsüberlastung in Los Angeles, die damit zunehmende Luftverschmutzung und die weltweite Ölkrise gaben dem Physiker die Idee, dass die Büroangestellten nicht in die Büros des Unternehmens fahren müssen, um effektiv arbeiten zu können, sondern ihre Aufgaben und Telefonate auch von zu Hause aus erledigen können.9 Nilles konnte zusammen mit seinem Forschungsteam in einer Untersuchung feststellen, dass die mobile Arbeit zu steigender Produktivität, geringeren Kosten bei den Unternehmen und zu einer vorteilhaften Auswirkung auf die Gesundheit der Beschäftigten führt. Allerdings fiel der Zuspruch für das Homeoffice bei den Unternehmen damals eher gering aus, da die Unternehmen noch nicht bereit waren die Kontrolle über ihre Mitarbeiter zu verlieren. Zusätzlich waren zu jener Zeit die technischen Möglichkeiten sehr begrenzt, was gegen den vollkommenen Umstieg auf das Homeoffice sprach. Ungeachtet dieser Herausforderungen wurde diese Arbeitsform in den 1980er Jahren in den restlichen Teilen der Welt bekannt, unter anderem auch in Deutschland.10
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik der Rückkehr in die Büros nach der Corona-Pandemie ein und definiert die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen der Arbeit.
2. Theoretische Grundlagen: Hier erfolgt eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Begriff Homeoffice, modernen Führungsansätzen wie Digital Leadership sowie den theoretischen Modellen der Mitarbeitermotivation.
3. AVANTGARDE Corona Studie zu Homeoffice 2021: Das Kapitel stellt eine Praxisstudie vor, die Arbeitserfahrungen und Einstellungen von Arbeitnehmern während der Pandemie dokumentiert.
4. Empirische Untersuchung der Fragestellung: Das Herzstück der Arbeit, in dem die gewählte qualitative Methodik erläutert, die Experteninterviews ausgewertet und konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.
5. Zusammenfassung: Dieses Kapitel zieht ein Fazit über die Untersuchungsergebnisse und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Arbeitswelt.
Homeoffice, Digital Leadership, Mitarbeitermotivation, Rückkehr, Corona-Pandemie, Experteninterviews, Führungskräfte, Telearbeit, Arbeitskultur, Zwei-Faktoren-Theorie, Remote Recruiting, Virtuelle Führung, Arbeitsplatz, Produktivität, VOPA-Modell
Die Arbeit untersucht, welche Faktoren die Rückkehr von Mitarbeitern in das Büro nach der durch die Pandemie forcierten Homeoffice-Phase erschweren oder erleichtern und wie Führungskräfte diese Rückkehr erfolgreich motivieren können.
Die Arbeit beleuchtet die Definition und Auswirkungen von Homeoffice, Konzepte des Digital Leadership sowie die psychologischen Grundlagen der Mitarbeitermotivation, insbesondere nach der Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg.
Die zentrale Forschungsfrage lautet: "Wie können Mitarbeiter zur Rückkehr in die Büros nach der Corona-Pandemie motiviert werden?"
Die Arbeit stützt sich auf eine qualitative Forschungsmethode in Form von leitfadengestützten Experteninterviews mit Führungskräften aus verschiedenen Unternehmen, ergänzt durch eine Sekundäranalyse einer Verlaufsstudie.
Nach Klärung der theoretischen Grundlagen und der Präsentation einer externen Studie (AVANTGARDE Corona Studie) erfolgt im Hauptteil die Analyse der empirisch erhobenen Daten aus den Experteninterviews.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Homeoffice, Digital Leadership, Motivation, VOPA+ Modell, Remote Recruiting sowie die Unterscheidung zwischen Hybrider Arbeit und Büropräsenz.
Die Führungskräfte betrachten virtuelle Führung zwar als notwendig, berichten jedoch von Herausforderungen wie dem Verlust des persönlichen Kontakts, Schwierigkeiten bei der Teambildung und der Wahrnehmung der Stimmung der Mitarbeiter aus der Distanz.
Die meisten befragten Führungskräfte bevorzugen ein hybrides Modell und betonen, dass eine Rückkehr auf freiwilliger Basis erfolgen sollte, da Zwang das Unternehmensimage und das Verhältnis zu den Mitarbeitern negativ beeinflussen könnte.
Das Homeoffice wird zunehmend als ein wichtiger Anreiz und Auswahlkriterium angesehen. Eine komplette Abkehr davon könnte die Attraktivität des Arbeitgebers mindern, weshalb ein ausgewogenes Modell empfohlen wird.
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