Diplomarbeit, 2009
187 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Ziel der Arbeit
1.2 Gang der Arbeit
2 Abgrenzung der Begrifflichkeiten und theoretische Grundlagen
2.1 Die Kreditinstitute in der Bundesrepublik Deutschland
2.1.1 Definition des Kreditinstituts
2.1.2 Rechtsform der Kreditinstitute
2.1.3 Bedeutung der Kreditinstitute in der Volkswirtschaft
2.1.4 Das Bankensystem in der Bundesrepublik Deutschland
2.1.5 Die deutsche Bankenaufsicht
2.1.5.1 Vorbemerkungen
2.1.5.2 Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
2.1.5.3 Die Deutsche Bundesbank
2.2 Interne Revision
2.2.1 Definition und Zielsetzung
2.2.2 Historische Entwicklung
2.2.2.1 Vorbemerkungen
2.2.2.2 Entwicklung im Altertum
2.2.2.3 Entwicklung im Mittelalter
2.2.2.4 Entwicklung in der Neuzeit
2.2.3 Notwendigkeit und organisatorische Eingliederung
2.2.4 Interne Revision als Element der Corporate Governance
2.2.4.1 Vorbemerkungen
2.2.4.2 Einordnung in das System der Corporate Governance
2.2.4.3 Einordnung in das Risikomanagementsystem
2.2.4.4 Das Risikomanagementsystem
2.2.4.4.1 Internes Überwachungssystem
2.2.4.4.2 Controlling
2.2.4.4.3 Risikomanagementsystem im engeren Sinne
2.2.5 Tätigkeitsfelder der Internen Revision
2.2.5.1 Vorbemerkungen
2.2.5.2 Financial Audit
2.2.5.3 Operational Audit
2.2.5.4 Management / Managerial Audit
2.2.5.5 Internal Consulting
2.2.5.6 Compliance Audit
2.2.5.7 Risk Management
2.2.5.8 Due Diligence und Post-Merger-Integration Support
2.2.5.9 Unterschlagungsprüfung
2.2.6 Berufsstand und Berufsgrundsätze
2.2.6.1 Vorbemerkungen
2.2.6.2 Kodex der Berufsethik
2.2.6.3 Standards für die berufliche Praxis
2.2.6.3.1 Vorbemerkungen
2.2.6.3.2 Attributstandards (Attribute-Standards)
2.2.6.3.3 Ausführungsstandards (Performance-Standards)
2.2.6.4 Andere Empfehlungen
2.2.6.4.1 Praktische Ratschläge (Practice Advisories)
2.2.6.4.2 Revisionsstandards des DIIR
2.2.6.4.3 Professional Practices Pamphlets
2.2.6.4.4 Entwicklungs- und Praxishilfen
3 Aufsichtsrechtliche Vorgaben an die Interne Revision von Kreditinstituten
3.1 Vorbemerkungen
3.2 Vorstellung der Mindestanforderungen an das Risikomanagement
3.2.1 Anwendungsbereich
3.2.2 Ziele
3.2.3 Begriffe
3.2.4 Struktur
3.3 Grundlegende interne Voraussetzungen für die Interne Revision in Kreditinstituten
3.3.1 Vorbemerkungen
3.3.2 Organisationsrichtlinien
3.3.3 Dokumentation
3.3.4 Ressourcen
3.4 Besondere Anforderungen an die Ausgestaltung der Internen Revision
3.4.1 Vorbemerkungen
3.4.2 Aufgaben
3.4.2.1 Tätigkeitsbereiche
3.4.2.2 Begleitung von Projekten
3.4.2.3 Beteiligung bei Auslagerungen (Outsourcing)
3.4.2.4 Beteiligung bei Aktivitäten in neuen Produkten oder auf neuen Märkten
3.4.3 Grundsätze
3.4.4 Prüfungsplanung und -durchführung
3.4.4.1 Prüfungsplanung
3.4.4.2 Prüfungsdurchführung
3.4.4.3 Sonderprüfungen
3.4.5 Berichtspflicht
3.4.6 Reaktion auf festgestellte Mängel
3.5 Konzernrevision
3.6 Auslagerung der Internen Revision
4 Möglichkeiten der Umsetzung im deutschen Bankgewerbe
4.1 Einführung
4.2 Risikoorientierte Vorgehensweise der Internen Revision
4.2.1 Risikoorientierter Prüfungsansatz
4.2.1.1 Vorbemerkungen
4.2.1.2 Prüfungsrisiko
4.2.1.3 Inhärentes Risiko
4.2.1.4 Kontrollrisiko
4.2.1.5 Fehlerrisiko
4.2.1.6 Entdeckungsrisiko
4.2.2 Prüfungshandlungen
4.2.2.1 Vorbemerkungen
4.2.2.2 Systemprüfung
4.2.2.2.1 Aufbauprüfung
4.2.2.2.2 Funktionsprüfung
4.2.2.3 Aussagebezogene Prüfungshandlungen
4.2.2.3.1 Analytische Prüfungshandlungen
4.2.2.3.2 Einzelfallprüfungen
4.2.3 Zusammenfassung
4.2.4 Risikoorientierte Prüfungsplanung
4.2.4.1 Vorbemerkungen
4.2.4.2 Risikoorientierte Prüfungsplanung auf Unternehmensebene
4.2.4.3 Risikoorientierte Prüfungsplanung auf Prüffeldebene
4.3 Prozessorientierter Prüfungsansatz
4.4 Zusammenarbeit der Internen Revision mit anderen Überwachungsinstitutionen
4.4.1 Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsorgan
4.4.2 Zusammenarbeit mit dem Abschlussprüfer
4.4.3 Zusammenarbeit mit der Bankenaufsicht
5 Zusammenfassung und Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung der Internen Revision in deutschen Kreditinstituten als Überwachungsinstitution. Dabei liegt der Fokus auf der Implementierung risikoorientierter Prüfungsansätze unter Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Vorgaben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk).
2.2.1 Definition und Zielsetzung
Das Deutsche Institut für Interne Revision e.V. (DIIR) definiert die Interne Revision wie folgt:
„Die Interne Revision erbringt unabhängige und objektive Prüfungs- (‚assurance‘-) und Beratungsdienstleistungen, welche darauf ausgerichtet sind, Mehrwerte zu schaffen und die Geschäftsprozesse zu verbessern. Sie unterstützt die Organisation bei der Erreichung ihrer Ziele, indem sie mit einem systematischen und zielgerichteten Ansatz die Effektivität des Risikomanagements, der Kontrollen und der Führungs- und Überwachungsprozesse bewertet und diese verbessern hilft.“
Bei dieser Definition handelt es um die deutsche Übersetzung, abgeleitet aus der definitorischen Begriffsbestimmung von 1999 der internationalen Berufsvereinigung der Internen Revision, des Institute of Internal Auditors (IIA), die im Original wie folgt lautet:
„Internal auditing is an independent, objective assurance and consulting activity designed to add value and improve an organization’s operations. It helps an organization accomplish its objectives by bringing a systematic, disciplined approach to evaluate and improve the effectiveness of risk management, control, and governance processes.”
Diese Definition des IIA besitzt seit 1999 ihre Gültigkeit und ersetzte die letzte Fassung von 1978. Da diese Institutionen eine allgemeingültige Definition aufgestellt haben, die für alle Unternehmensformen und -arten anwendbar ist, gilt diese grundsätzlich auch für die Interne Revision von Kreditinstituten.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die wachsende Bedeutung der Internen Revision für Kreditinstitute ein und definiert das Ziel sowie den Aufbau der Diplomarbeit.
2 Abgrenzung der Begrifflichkeiten und theoretische Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe definiert und die theoretischen Fundamente der Internen Revision, ihre historische Entwicklung und Rolle innerhalb der Corporate Governance erläutert.
3 Aufsichtsrechtliche Vorgaben an die Interne Revision von Kreditinstituten: Dieses Kapitel stellt die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) vor und leitet daraus die spezifischen organisatorischen und prozessualen Voraussetzungen für die Revisionsarbeit ab.
4 Möglichkeiten der Umsetzung im deutschen Bankgewerbe: Der Hauptteil analysiert die praktische Anwendung risikoorientierter sowie prozessorientierter Prüfungsansätze und beleuchtet die Zusammenarbeit mit weiteren Überwachungsinstitutionen.
5 Zusammenfassung und Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen der Revisionspraxis.
Interne Revision, Kreditinstitute, Bankenaufsicht, MaRisk, Risikomanagement, Risikoorientierter Prüfungsansatz, Corporate Governance, Internes Überwachungssystem, Compliance, Prozessorientierung, Prüfungsplanung, Abschlussprüfung, Outsourcing, Bankensystem, Fehlerrisiko.
Die Arbeit analysiert die Rolle und Bedeutung der Internen Revision innerhalb deutscher Kreditinstitute, insbesondere im Hinblick auf die Einhaltung und Umsetzung aufsichtsrechtlicher Anforderungen.
Zentrale Felder sind die regulatorischen Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk), die historische Entwicklung der Revision sowie moderne Prüfungsstrategien wie der risikoorientierte und prozessorientierte Ansatz.
Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die Interne Revision als interne Überwachungsinstitution unter Beachtung der geltenden aufsichtsrechtlichen Vorgaben effizient und zukunftsorientiert in die betriebliche Praxis integriert werden kann.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturanalyse sowie der detaillierten Untersuchung regulatorischer Dokumente wie der MaRisk und der Standards für die berufliche Praxis des DIIR.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit den aufsichtsrechtlichen Vorgaben, der Gestaltung der risikoorientierten Prüfungsplanung sowie den methodischen Vorgehensweisen wie System- und Einzelfallprüfungen.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Risikomanagement, Bankenaufsicht, MaRisk, Prüfungsrisiko und prozessorientierter Prüfungsansatz definiert.
Während das Controlling primär eine prozessorientierte Unterstützung der Unternehmenssteuerung mit beratender und planender Funktion ausübt, fungiert die Interne Revision als unabhängige Überwachungseinrichtung, die Ordnungsmäßigkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit prüft.
Die Risikoorientierung ist das zentrale Leitprinzip der modernen Revision. Sie dient dazu, knappe Ressourcen effizient einzusetzen, indem Prüfschwerpunkte auf Bereiche mit dem höchsten Fehlerrisikopotenzial gelegt werden.
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