Masterarbeit, 2016
101 Seiten, Note: 1,3
1 Wachsender Einfluss Sozialer Medien im B2B-Bereich
1.1 Rudimentäres Wissen zur Wirkung Sozialer Medien auf B2B-Kaufentscheidungen
1.2 Definition zentraler Begriffe
1.3 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen zu Sozialen Medien im B2B-Bereich
2.1 Charakterisierung und Besonderheiten von B2B-Märkten
2.2 Kaufentscheidungen im B2B-Bereich
2.3 Relevanz von Sozialen Medien im B2B-Marketing
2.4 Stand der bisherigen empirischen Forschung
3 Methodische Grundlagen
3.1 Strukturtheoretische Überlegungen
3.2 Messtheoretische Überlegungen
4 Empirische Untersuchung
4.1 Grundlagen der empirischen Untersuchung
4.1.1 Design der Untersuchung
4.1.2 Vorgestellte Analysen der Datengrundlage
4.2 Untersuchung der Datengüte
4.2.1 Beurteilung der Datengüte des Messmodells
4.2.2 Beurteilung der Datengüte des Strukturmodells
4.3 Ergebnisse und Interpretation der empirischen Untersuchung
4.3.1 Darstellung der zentralen Studienergebnisse
4.3.2 Implikationen für B2B-Unternehmen zum gezielten Einsatz Sozialer Medien
4.3.3 Limitationen der Untersuchung und weitere Forschungsansätze
5 Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Master-Thesis untersucht den Einfluss Sozialer Medien auf Kaufentscheidungsprozesse im B2B-Bereich aus der Perspektive der Nachfrager, um Handlungsempfehlungen für Unternehmen zur effektiven Nutzung digitaler Kanäle abzuleiten.
2.1 Charakterisierung und Besonderheiten von B2B-Märkten
Die Charakterisierung und Darstellung der Besonderheiten von B2B-Märkten ist als Grundlage für die Untersuchung von Relevanz. Die Unterschiede der Eigenschaften von B2C- und B2B-Märkten haben einen Einfluss auf den Vermarktungsprozess der Produkte und damit auch eine Wirkung auf den Einsatz von Social Media als Kommunikationsinstrument.
Bei B2B-Märkten sprechen wir von Beziehungen zwischen Herstellern und nicht wie im B2C-Segment von Beziehungen vom Hersteller zum Endabnehmer. Abbildung 1 macht die Abgrenzung beider Segmente deutlich und zeigt, dass der B2B-Markt auch die Geschäftsbeziehungen zwischen Hersteller und Groß- bzw. Einzelhandel umfasst.
B2B-Märkte zeichnen sich durch eine große Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen aus. Aufgrund dieser Vielfalt an Leistungen gibt es Typologisierungsansätze, die den B2B-Markt in einzelne Geschäftsbereiche unterteilen. Der bekannteste Ansatz von Backhaus ist in Abbildung 3 dargestellt.
1 Wachsender Einfluss Sozialer Medien im B2B-Bereich: Einführung in die Problematik der veränderten Marktbedingungen und die zunehmende Bedeutung Sozialer Medien im B2B-Kontext sowie Definition der zentralen Forschungsfragen.
2 Theoretische Grundlagen zu Sozialen Medien im B2B-Bereich: Darstellung der Besonderheiten von B2B-Märkten, der spezifischen Kaufentscheidungsprozesse sowie der Instrumente des Social Media Marketings.
3 Methodische Grundlagen: Entwicklung des theoretischen Strukturmodells und der messtheoretischen Fundierung zur Operationalisierung der Hypothesen.
4 Empirische Untersuchung: Durchführung der Datenerhebung unter B2B-Entscheidern, Anwendung der PLS-Methode zur Güteprüfung sowie Interpretation der Ergebnisse und Ableitung strategischer Implikationen.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Synthese der Kernergebnisse der Untersuchung und Diskussion zukünftiger Forschungsansätze im Kontext digitaler B2B-Kommunikation.
B2B-Marketing, Soziale Medien, Kaufentscheidungsprozess, Social Media Marketing, PLS-Methode, B2B-Entscheider, Rechercheprozess, Online-Kommunikation, Strukturmodell, Digitalisierung, Unternehmenskommunikation, Marktüberblick, B2B-Märkte
Die Arbeit untersucht, wie und in welchem Ausmaß Soziale Medien Kaufentscheidungsprozesse bei B2B-Unternehmen beeinflussen und welche Rolle sie für den Unternehmenserfolg spielen.
Kernbereiche sind die Charakteristika von B2B-Märkten, die Nutzung spezifischer Social-Media-Instrumente durch Entscheider sowie die identifizierten situativen Einflussfaktoren im formellen Beschaffungsprozess.
Ziel ist es, ein tiefergehendes Verständnis über das Nutzungsverhalten von B2B-Nachfragern in Sozialen Medien zu schaffen und auf Basis empirischer Ergebnisse praxistaugliche Handlungsempfehlungen zum effektiven Einsatz zu geben.
Es wurde ein explorativer Forschungsansatz verfolgt, bei dem ein theoretisches Strukturmodell entwickelt und mittels der Partial-Least-Square (PLS) Methode auf Basis einer Online-Umfrage unter 121 B2B-Entscheidern quantitativ überprüft wurde.
Der Hauptteil umfasst sowohl die theoretische Fundierung im B2B-Marketing als auch die methodische Herleitung eines Messmodells und die detaillierte statistische Analyse der erhobenen Primärdaten zur Kausalität zwischen Mediennutzung und Entscheidungsprozess.
Soziale Medien, B2B-Kaufentscheidung, Rechercheprozess, Strukturmodell, PLS-Methode, Strategische Kommunikation.
Die Studie identifiziert Bewertungsportale als die am häufigsten genutzten und als am hilfreichsten bewerteten Plattformen bei Investitionsentscheidungen, da sie Unterstützung beim Vergleich komplexer Leistungsmerkmale bieten.
Soziale Medien sind mittlerweile unverzichtbar für die externe Kommunikation und Informationssuche, wobei jedoch eine klare strategische Ausrichtung auf das tatsächliche Informationsbedürfnis der Entscheider entscheidend für den Erfolg ist.
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