Bachelorarbeit, 2022
43 Seiten, Note: 2,3
Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Theoretischer Teil
2.1 Fake News
2.1.1 Entstehung und Verbreitung
2.1.2 Definition
2.1.3 Begriffe
2.1.3.1 Lügenpresse
2.1.3.2 Hoax
2.1.3.3 Alternative Fakten
2.1.3.4 Zeitungsenten
2.2 Identifikationsprozess
2.2.1 Websites
2.2.2 Social Media Plattformen
2.2.3 Textmeldung
2.3 Klassifikation von Fake News
2.3.1 Verschwörungstheorien
2.3.2 Frei erfundene Nachrichten
2.3.3 Falsch kontextuierte Bilder
2.3.4 Satire
2.3.5 Wahrer Kern mit falscher Beschreibung
2.3.6 Übertriebene Darstellung
2.4 Propaganda
2.4.1 Definition
2.4.2 Struktur von Propaganda
2.4.3 Die Medienpolitik des Kreml und das Fernsehen
2.4.4 Rolle russischer Influencer bei der Verbreitung von Propaganda
2.5 Kommunikationsmodell nach Lazarsfeld
2.5.1 Definition
2.5.2 Kritik an dem Modell
2.5.3 Influencer als Meinungsführer
2.6 Informationsasymmetrie
2.6.1 Informationsasymmetrie in den Medien
2.6.2 Informationsasymmetrie am Beispiel des Propagandamodells
3 Fallbeispiele
3.1 Propaganda
3.1.1 Fall: Vorwurf des Nationalsozialismus
3.1.2 Fall: Gekreuzigter Junge
3.1.3 Fall: Lisa
3.2 Fake News
3.2.1 Fall: Massaker in Butscha
3.2.2 Fall: Geburtsklinik in Mariupol
4 Zusammenfassung, Limitation und Ausblick
Diese Arbeit untersucht die Funktionsweise und Verbreitung von Fake News und Propaganda als Instrumente in einem Informationskrieg, illustriert durch den Russisch-Ukrainischen Krieg. Das zentrale Ziel ist es, Ansätze zur Identifikation und Klassifikation dieser Phänomene zu erarbeiten und ihren Einfluss auf die Meinungsbildung der Bevölkerung zu analysieren.
3.1.1 Fall: Vorwurf des Nationalsozialismus
Seit der Revolution der Würde (Революція гідності) auf dem Kiewer Majdan hat Russland eine umfassende Propaganda-Kampagne gestartet, die belegen soll, dass in der Ukraine Nazis regieren. Mithilfe dieser Propaganda wird versucht die Meinungsbildung der russischen Bevölkerung zu manipulieren. Deswegen gibt es viele Unterstützer des Russisch-Ukrainischen Kriegs, die Informationen aus dem staatlichen Fernsehen beziehen. Wladimir Putin äußert sich oft in den Kreml-Fernsehsendern oder auf Sozialen Medien über „Entnazifizierung“ und „Entmilitarisierung“ des ukrainischen Volkes (Gensing et al., 2022).
Am 24. Februar im Jahr 2022 hat der Präsident von Russland Wladimir Putin im Fernsehen auf dem „Perwyj Kanal“ (Erste Kanal) seine Rede über den Anfang der „militärischen Spezialoperation“ in der Ukraine gehalten:
„Народные республики Донбасса обратились к России с просьбой о помощи. В связи с этим в соответствии со статьей 51 части 7 Устава ООН, с санкции Совета Федерации России и во исполнение ратифицированных Федеральным Собранием 22 февраля сего года договоров о дружбе и взаимопомощи с Донецкой народной республикой и Луганской народной республикой мною принято решение о проведении специальной военной операции.
Ее цель – защита людей, которые на протяжении восьми лет подвергаются издевательствам, геноциду со стороны киевского режима. И для этого мы будем стремиться к демилитаризации и денацификации Украины, а также преданию суду тех, кто совершил многочисленные, кровавые преступления против мирных жителей, в том числе и граждан Российской Федерации. При этом в наши планы не входит оккупация украинских территорий.“
1 Einleitung: Einführung in die Relevanz von Fake News und Propaganda als Manipulationsinstrumente unter Berücksichtigung des Russisch-Ukrainischen Konflikts.
2 Theoretischer Teil: Detaillierte Definitionen und Klassifizierungen von Fake News und Propaganda sowie die Analyse relevanter Kommunikationsmodelle und Informationsasymmetrien.
3 Fallbeispiele: Konkrete Analyse propagandistischer Berichterstattungen und Fake News, unter anderem zu den Themen Nationalsozialismus-Vorwürfe, der Fall Butscha und der Angriff auf die Geburtsklinik in Mariupol.
4 Zusammenfassung, Limitation und Ausblick: Synthese der Erkenntnisse über die Nutzung von Fake News und Propaganda als Instrumente in Informationskriegen und Plädoyer für einen kritischen Umgang mit Medieninhalten.
Fake News, Propaganda, Informationsasymmetrie, Russisch-Ukrainischer Krieg, soziale Medien, Desinformation, Meinungsbildung, Filterblase, Echokammern, Social Bots, Meinungsführer, Information War, Medienmanipulation, Butscha, Entnazifizierung.
Die Arbeit befasst sich mit der Nutzung von Fake News und Propaganda als Instrumente des Informationskrieges am konkreten Beispiel des Russisch-Ukrainischen Kriegs.
Zu den zentralen Feldern gehören die Identifikation von Fake News, Mechanismen der Propaganda, der Einfluss sozialer Medien auf die Meinungsbildung und die Analyse von Informationsasymmetrien.
Ziel ist es, Methoden zur Identifikation und Klassifikation von Desinformation zu erarbeiten und zu untersuchen, welchen Einfluss Propaganda auf die gesellschaftliche Wahrnehmung während des Krieges hat.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung durch Literaturrecherche kombiniert mit einer Fallstudienanalyse, bei der spezifische mediale Berichterstattungen des Kreml untersucht werden.
Der Hauptteil behandelt Definitionen von Fake News und Propaganda, das Kommunikationsmodell nach Lazarsfeld, die Rolle von Influencern als Meinungsführer sowie das Propagandamodell nach Herman und Chomsky.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Fake News, Propaganda, Informationsasymmetrie, Information War und soziale Medien charakterisiert.
Das staatliche Fernsehen dient als primäre und vertrauenswürdige Informationsquelle für einen Großteil der russischen Bevölkerung, durch die gezielt einseitige Narrative verbreitet und abweichende Perspektiven unterdrückt werden.
Die Fälle (wie Butscha oder Mariupol) illustrieren, wie systematisch der Kreml Informationen manipuliert, um Kriegsverbrechen zu leugnen und die eigene Bevölkerung sowie das Ausland durch emotionale Desinformation zu beeinflussen.
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