Bachelorarbeit, 2022
59 Seiten, Note: 1,3
1 ABSTRACT
2 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
3 ZIELSETZUNG
4 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
4.1 Beschreibung der evolutionären Entwicklung des Menschen
4.1.1 Entwicklung des sozialen Verhaltens
4.1.2 Entwicklung der körperlichen Aktivität
4.2 Begriffsklärung Gesundheit
4.2.1 Pathogenese-Konzept
4.2.1.1 Biomedizinisches Krankheitsmodell
4.2.1.2 Biopsychosoziales Modell
4.2.2 Salutogene-Konzept
4.2.2.1 Generalisierte Widerstandsressourcen
4.2.2.2 Kohärenzgefühl
4.3 Begriffsklärung psychische Gesundheit
4.3.1 Einflussfaktoren auf die psychische Gesundheit
4.4 Körperliche vs. Sportliche Aktivität
4.4.1 Körperliche Aktivität
4.4.2 Sportliche Aktivität
4.4.3 Messung von körperlicher Aktivität
4.4.4 Aktivität in Zeiten von Corona
4.5 Klärung des Zusammenhangs von körperlicher Aktivität und psychischer Gesundheit
4.5.1 Negative gesundheitsbezogene Konsequenzen
4.5.2 Gesundheitliche Risiken/Folgen körperlicher Inaktivität
4.6 Darstellung der gegenwärtigen Situation
4.6.1 Darstellung der gegenwärtigen Situation in Deutschland
4.6.2 Darstellung der gegenwärtigen Situation in der Welt
4.7 Maßnahmen zur Förderung der physischen und psychischen Gesundheit
4.8 Kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen Forschungslage
5 METHODIK
6 ERGEBNISSE
7 DISKUSSION
8 ZUSAMMENFASSUNG
Die vorliegende Abschlussarbeit zielt darauf ab, den aktuellen Forschungsstand zu den Auswirkungen von körperlicher Aktivität auf die psychische Gesundheit im Kontext der COVID-19-Pandemie mittels eines systematischen Reviews aufzuarbeiten und kritisch zu hinterfragen.
4.5 Klärung des Zusammenhangs von körperlicher Aktivität und psychischer Gesundheit
Die aktuelle Forschungslage sieht die affektive Wirkweise von körperlicher Aktivität sowohl bei psychisch erkrankten als auch bei psychisch gesunden Menschen als eine hilfreiche Maßnahme, um die emotionalen Beeinträchtigungen zu mindern und die geistige Gesundheit zu verbessern (Fuchs & Schlicht, 2012 S.115).
Zudem spielen die Veränderungsmechanismen im Gehirn eine große Rolle bei der Klärung des Zusammenhangs zwischen körperlicher Aktivität und der psychischen Gesundheit.
In einer Studie, die sich mit der Nervenzellenneubildung im Hippocampus auseinandergesetzt hatte, fanden die Wissenschaft daraus, dass vier Schlüsselmoleküle darunter BDNF, β-Endorphin, Vascular endothelial groth factor (VEGF) und Serotonin (5-HAT) vermehrt in Gehirnen von Sporttreibenden zu finden war. Diese vier Moleküle haben neben vielfältigen anderen Funktionen auch maßgeblich die Neurogenese beeinflusst. Die Neurogenese, also die lebenslange Neubildung von Nervenzellen im menschlichen Gehirn, ist ein Beweis für die neuronale Plastizität bzw. die Anpassungsfähigkeit des menschlichen Gehirns. Siehe Abbildung 2.
1 ABSTRACT: Diese Zusammenfassung bietet einen Überblick über das Ziel, die Methodik und die Hauptergebnisse der Arbeit hinsichtlich der Auswirkung von körperlicher Aktivität auf die psychische Gesundheit während der COVID-19-Pandemie.
2 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Hier werden der Ausbruch von COVID-19 und die damit verbundenen sozialen Herausforderungen sowie die Zunahme psychischer Belastungen in der Bevölkerung skizziert.
3 ZIELSETZUNG: Das Kapitel definiert das Ziel des systematischen Reviews und formuliert die zentralen drei Leitfragen zur Untersuchung der psychischen Auswirkungen und körperlichen Aktivitätsniveaus während der Pandemie.
4 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Dieser Abschnitt bietet einen theoretischen Rahmen, der von der evolutionären Entwicklung des Menschen über Gesundheitskonzepte bis hin zur Differenzierung körperlicher vs. sportlicher Aktivität reicht.
5 METHODIK: Dieses Kapitel erläutert den Prozess der systematischen Literaturrecherche, einschließlich der Datenbanken, Suchbegriffe sowie der angewandten Einschluss- und Ausschlusskriterien für die Studienselektion.
6 ERGEBNISSE: Hier erfolgt die detaillierte Darstellung und Auswertung der zehn identifizierten Studien anhand von tabellarischen Übersichten zu Titel, Design und Hauptergebnissen.
7 DISKUSSION: In diesem Kapitel werden die Studienergebnisse kritisch reflektiert, in den Kontext der Forschungslage gestellt und hinsichtlich ihrer Implikationen für die psychische Gesundheit bewertet.
8 ZUSAMMENFASSUNG: Dieses abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und betont die Bedeutung körperlicher Aktivität als Bewältigungsstrategie gegen Pandemie-bedingte psychische Belastungen.
psychische Gesundheit, Pandemie, Corona, Virus, Coronavirus, Unbehagen, emotionale Befindlichkeit, geistige Gesundheit, körperliche Bewegung, Sport, körperliche Aktivität, COVID-19, Neurogenese, Stress, Stressbewältigung
Die Arbeit untersucht in Form eines systematischen Reviews, welchen Einfluss körperliche Aktivität auf die psychische Gesundheit der Bevölkerung unter den besonderen Bedingungen der COVID-19-Pandemie hat.
Die Arbeit behandelt die Zusammenhänge zwischen Bewegung und psychischem Wohlbefinden, moderne Gesundheitsmodelle, die Auswirkungen von Pandemie-Restriktionen sowie evolutionäre Grundlagen menschlicher Aktivität.
Das primäre Ziel ist es, zu eruieren, inwieweit aktive körperliche Betätigung als Bewältigungsstrategie fungiert, um psychischen Belastungen durch die Pandemie wirksam entgegenzuwirken.
Die Autorin/der Autor führt ein systematisches Literatur-Review durch, basierend auf einer gezielten Suche in Datenbanken wie Medline und PsycArticles nach Studien aus dem Zeitraum 2019 bis 2022.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Begriffsbestimmungen, Konzepte), eine methodische Erläuterung der Literaturrecherche und eine detaillierte Ergebnispräsentation ausgewählter Studien.
Zentrale Begriffe sind psychische Gesundheit, COVID-19, körperliche Aktivität, Stressbewältigung, sportlicher Lifestyle und Pandemie.
Die Studienlage deutet darauf hin, dass körperliche Aktivität neurophysiologische Prozesse, wie die Bildung von Wachstumsfaktoren oder Serotonin, fördert, die wiederum die neuronale Plastizität und damit das psychische Befinden positiv beeinflussen.
Die Arbeit stellt fest, dass insbesondere gefährdete Gruppen wie Studierende, medizinisches Personal und Kinder während der Pandemie von Bewegung profitieren, jedoch oft durch Restriktionen am Zugang zu sportlicher Aktivität gehindert wurden.
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