Masterarbeit, 2022
86 Seiten, Note: 1,2
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Begriffsdefinitionen
2.1.1 Coronavirus
2.1.2 Digitalisierung
2.1.3 Digitale Führung
2.2 Führungsmodelle und Ansätze
2.2.1 Holocracy
2.2.2 Servant Leadership
2.2.3 Transformationale Führung
2.2.4 Das VOPA+-Modell
2.3 Zusammenfassung
3 Methode
3.1 Herleitung der Hypothesen und Präzisierung der Leitfragen
3.2 Operationalisierung des Begriffs „Digitale Führung“
3.3 Aufbau des Fragebogens, Stichprobe und Auswahlverfahren
4 Ergebnisse
4.1 Deskriptive Statistik
4.2 Hypothesenprüfung
5 Diskussion
5.1 Interpretation der Ergebnisse
5.2 Reflexion der Ergebnisse an den Gütekriterien
5.2.1 Objektivität
5.2.2 Reliabilität
5.2.3 Validität
5.3 Handlungsempfehlungen für die Zukunft
5.4 Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Masterthesis untersucht den Einfluss der Corona-Pandemie auf das Führungsverhalten und die notwendigen Führungskompetenzen in Unternehmen, um Handlungsempfehlungen für die Arbeitswelt der Zukunft abzuleiten.
2.2.4 Das VOPA+-Modell
Die Begriffsdefinition von Digitalisierung in Abschnitt 2.1.2 weist bereits auf die Schnelllebigkeit und zunehmende Flexibilität bzw. Agilität im privaten wie auch geschäftlichen Bereich hin. In diesem Zusammenhang werden in der Arbeitswelt die Anforderungen der Digitalisierung häufig unter dem Akronym „VUCA“ zusammengefasst. Diese Abkürzung steht für „Volatility“ (= Volatilität bzw. Flüchtigkeit), „Uncertainty“ (= Unsicherheit“), „Complexity“ (= Komplexität) und „Ambiguity“ (= Mehrdeutigkeit) (Hasenbein, 2020, S. 98–99; Rascher, 2019). Dabei beschreibt Volatilität die Schwankungen, mit denen sich Unternehmen im Wettbewerb durch die Digitalisierung zunehmend konfrontiert sehen. Zudem nimmt im digitalen Zeitalter die Unvorhersehbarkeit von Ereignissen (= Unsicherheit) zu, sodass sich auch die Rahmenbedingungen des Wettbewerbs immer schneller verändern.
Um den eben erläuterten Herausforderungen der VUCA-Arbeitswelten gerecht zu werden, bietet das VOPA+-Modell von Willms Buhse einen möglichen Lösungsansatz, da die bisherigen Management-Methoden und Kompetenzen an dieser Stelle nicht mehr ausreichen (Dahm & Thode, 2020, S. 105). In diesem Zusammenhang bilden Vernetzung, Offenheit, Partizipation, Agilität und Vertrauen die zentralen Merkmale des Führungskonzepts, dessen Anfangsbuchstaben schließlich das Akronym „VOPA+“ ergeben (vgl. Abbildung 3) (Abels, 2022, S. 8; Wolan, 2020).
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der Corona-Pandemie und leitet daraus die Relevanz einer Anpassung von Führungsmodellen ab.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Coronavirus und Digitalisierung und stellt gängige Führungsmodelle vor, die für die digitale Transformation relevant sind.
3 Methode: Hier werden auf Basis der theoretischen Erkenntnisse Hypothesen aufgestellt und der Aufbau einer quantitativen Onlinebefragung zur Überprüfung dieser Hypothesen erläutert.
4 Ergebnisse: Die deskriptiven Statistiken und die Auswertung der Hypothesen werden vorgestellt, wobei insbesondere die Bedeutung digitaler Führungskompetenzen analysiert wird.
5 Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert, kritisch an Gütekriterien reflektiert und in konkrete Handlungsempfehlungen für die hybride Arbeitswelt der Zukunft überführt.
Corona-Pandemie, Digitale Führung, Führungskompetenzen, VOPA+-Modell, Holocracy, Servant Leadership, Transformationale Führung, Digitalisierung, VUCA, Arbeitswelt, Home-Office, Onlinebefragung, Management, Führungskultur.
Die Arbeit untersucht, wie sich das Führungsverhalten und die Anforderungen an Führungskräfte infolge der Corona-Pandemie verändert haben.
Die zentralen Themen umfassen die digitale Transformation, verschiedene moderne Führungsmodelle, sowie die Auswirkungen der Pandemie auf Arbeitsstrukturen und Prozesse.
Das Hauptziel ist es zu erheben, in welchem Ausmaß sich Führung durch die Krise gewandelt hat und welche Empfehlungen daraus für die digitale Führung der Zukunft resultieren.
Es wurde ein deduktiver Ansatz gewählt, der nach einer theoretischen Fundierung eine quantitative Onlinebefragung von Führungskräften zur Hypothesenprüfung durchführt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Führungskontexte, die methodische Operationalisierung von „Digitaler Führung“ und die statistische Auswertung der erhobenen Daten.
Relevante Schlüsselbegriffe sind insbesondere Digitale Führung, Corona-Pandemie, Führungskompetenzen und Transformation der Arbeitswelt.
VOPA+ konzentriert sich auf die fünf Prinzipien Vernetzung, Offenheit, Partizipation, Agilität und Vertrauen, um speziell den Herausforderungen der volatilen VUCA-Welt zu begegnen.
Die Arbeit untersuchte mittels Chi2-Tests, ob es branchenspezifische Unterschiede gibt; die Ergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass die Bedeutung digitaler Führung über verschiedene Branchen hinweg ähnlich gewachsen ist.
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