Bachelorarbeit, 2020
77 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Zielsetzung
1.2 Methodik und Aufbau der Arbeit
2 Einflüsse auf den deutschen Arbeitsmarkt
2.1 Demografischer Wandel
2.2 Fachkräftemangel – „War for Talents“
2.3 Generationenvielfalt
2.3.1 Charakterisierung der Generation Baby Boomer
2.3.2 Charakterisierung der Generation X
2.3.3 Charakterisierung der Generation Y
2.3.4 Charakterisierung der Generation Z
3 Grundlagen der Personalbeschaffung
3.1 Personalbeschaffung als Teil der Personalwirtschaft
3.2 Personalbeschaffung
3.2.1 Ziele und Grundbasis der Personalbeschaffung
3.2.2 Methoden der traditionellen Personalbeschaffung
4 Einfluss des Internets auf das Recruiting
4.1 Definition von Digitalisierung
4.2 E-Recruiting in Zeiten der Digitalisierung
4.3 Aktuelle Trends im Recruiting
4.3.1 People Analytics
4.3.2 Social Media und Active Sourcing
4.3.3 Mobile Recruiting
4.3.4 Künstliche Intelligenz/ Chatbots
5 Empirische Untersuchung
5.1 Erhebungsmethode
5.2 Konzeption und Durchführung der Umfrage
5.3 Auswertung und Darstellung der Ergebnisse
6 Schlussbetrachtung
Die vorliegende Bachelorarbeit zielt darauf ab, einen umfassenden Überblick über die aktuellen Möglichkeiten des E-Recruitings zu geben und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen in Zeiten der Digitalisierung zu untersuchen. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, welche Trends durch den digitalen Wandel im Recruiting ersichtlich werden und inwieweit Unternehmen in Deutschland einen Nutzen durch den Einsatz dieser neuen Medien in der Personalbeschaffung erzielen können.
4.3.4 Künstliche Intelligenz/ Chatbots
Die Studie ‚Globale Human Capital Trendstudie 2018‘ des Wirtschaftsprüfers Deloitte zeigt, dass künstliche Intelligenz, Robotics und Automatisierung zunehmend auf globaler Ebene an Bedeutung gewinnen. In Deutschland ist dieser Trend ebenfalls angekommen. Laut der Studie schätzen etwa 61 % der befragten Unternehmen in Deutschland, dass sie gut auf die technologischen Fortschreitungen vorbereitet sind und etwa 36 % gaben an, dass sie künstliche Intelligenz und Robotics bereits in ihrem Unternehmen nutzen.149
Künstliche Intelligenz beschreibt im Wesentlichen die „Automatisierung intelligenten Verhaltens und maschinellen Lernens“150. Wohingegen der Begriff ‚Chatbot‘, der aus „Chat“ und „Bot“ zusammengesetzt ist, als online Dialogsystem definiert wird. Durch den Einsatz der künstlichen Intelligenz, ist es möglich, dass Chatbots in Echtzeit arbeiten und Anfragen auf Textbasis oder mithilfe der Spracherkennung entgegennehmen.151 Im Folgenden gibt die assono GmbH ein praktisches Beispiel der Nutzung von Chatbots im Recruiting wieder.
Das IT-Beratungsunternehmen ist unter anderem darauf spezialisiert Software Lösungen für Chatbots zu entwickeln und nutzt ebenfalls für die Recruiting-Prozesse den Chatbot. Der Chatbot dient als digitale Kundenkommunikation und ist darauf ausgerichtet Bewerberfragen, rund um das Unternehmen, den Stellenanzeigen und den Bewerbungsprozess, über Kurznachrichten zu beantworten und eigenständig einen Dialog zu führen. Dabei können Fragen vor allem auch außerhalb der Geschäftszeiten beantwortet und die Antworten trotzdem individuell auf den Bewerber angepasst werden. Das Softwareunternehmen überzeugt zudem auch mit der Möglichkeit der Integration des Recruiting-Chatbots auf Social Media Plattformen, um noch mehr Bewerber zu erreichen. Potentielle Kandidaten können somit, mithilfe von Chatbots, als praktische Anwendung künstlicher Intelligenz, schnell und auf modernen Weg erreicht werden.152 Inwiefern diese Kandidaten tatsächlich durch E-Recruiting Tools erreicht werden und wie sie diese nutzen, soll im empirischen Teil dieser Arbeit erörtert werden.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung des Fachkräftemangels ein, definiert das Ziel der Arbeit zur Untersuchung von E-Recruiting-Trends und erläutert kurz die methodische Vorgehensweise.
2 Einflüsse auf den deutschen Arbeitsmarkt: Dieses Kapitel analysiert demografische Veränderungen, den "War for Talents" und charakterisiert die Arbeitsmarktgenerationen Y und Z als zentrale Zielgruppen.
3 Grundlagen der Personalbeschaffung: Hier werden theoretische Grundlagen wie Personalwirtschaft und Personalplanung dargelegt sowie traditionelle Methoden der internen und externen Personalbeschaffung erläutert.
4 Einfluss des Internets auf das Recruiting: Dieses Kapitel befasst sich mit der Digitalisierung und stellt moderne E-Recruiting-Instrumente wie People Analytics, Social Media Recruiting, Mobile Recruiting sowie den Einsatz von Chatbots vor.
5 Empirische Untersuchung: Kapitel 5 dokumentiert eine quantitative Online-Umfrage unter Studenten, die deren Internetnutzungsverhalten sowie die Akzeptanz gegenüber digitalen Recruiting-Methoden analysiert.
6 Schlussbetrachtung: Das Abschlusskapitel fasst die theoretischen und empirischen Erkenntnisse zusammen und resümiert, dass der E-Recruiting-Mix entscheidend für den zukünftigen Erfolg bei der Personalgewinnung ist.
Personalbeschaffung, E-Recruiting, Digitalisierung, Fachkräftemangel, Generation Y, Generation Z, Employer Branding, People Analytics, Active Sourcing, Mobile Recruiting, Künstliche Intelligenz, Chatbots, Personalwirtschaft, Recruiting-Trends, Digitale Transformation.
Die Arbeit analysiert, wie sich die Personalbeschaffung durch den technologischen Wandel verändert und welche digitalen Trends (E-Recruiting) heute für Unternehmen relevant sind, um qualifizierte Bewerber der Generationen Y und Z zu gewinnen.
Zentral sind der demografische Wandel, die Auswirkungen des Fachkräftemangels auf den Markt, die Charakteristika der jungen Generationen Z und Y sowie die Vorstellung aktueller digitaler Rekrutierungstools.
Das Ziel ist es, einen Überblick über aktuelle Möglichkeiten des E-Recruitings zu bieten und empirisch zu untersuchen, wie diese digitalen Instrumente von der Zielgruppe (Studenten) wahrgenommen und genutzt werden.
Neben einer umfassenden Literaturanalyse und theoretischen Herleitung der Konzepte beinhaltet die Arbeit eine eigene quantitative empirische Untersuchung in Form einer Online-Befragung von 203 Studenten.
Der Hauptteil gliedert sich in die Einflüsse auf den Arbeitsmarkt, die theoretischen Grundlagen der Personalbeschaffung sowie eine vertiefende Darstellung digitaler Recruiting-Trends mitsamt Praxisbeispielen.
Kernbegriffe sind Personalbeschaffung, E-Recruiting, Generation Z, Digitalisierung, Fachkräftemangel, Active Sourcing und Künstliche Intelligenz im HR-Kontext.
Die Generation Y (ca. 1981–1994) und die Generation Z (ab 1995) bilden aufgrund ihrer zunehmenden Bedeutung auf dem modernen Arbeitsmarkt den primären Untersuchungsgegenstand.
Die empirische Analyse zeigt, dass beide Generationen der Nutzung von KI-gestützten Prozessen, wie z.B. Persönlichkeitsanalysen oder Chatbots, eher skeptisch gegenüberstehen und nur begrenzten Wert darauf legen.
Überraschenderweise zeigte die Umfrage, dass die befragten Studenten der mobilen Bewerbung derzeit keinen hohen Stellenwert beimessen; viele bevorzugen weiterhin klassische Bewerbungswege wie das E-Mail-Verfahren oder die Unternehmenswebsite.
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