Bachelorarbeit, 2022
47 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung und Vorgehen
2 Theorien und Forschungsstand
2.1 Subjektives Wohlbefinden
2.2 Subjektives Wohlbefinden und Erwerbsarbeit
2.3 Theorien zur Arbeitszufriedenheit
2.4 Berufsstatus und Berufsprestige
2.5 Theorie sozialer Vergleichsprozesse
2.6 Skalen zur sozialen Schichtung
2.6.1 Intеrnаtionаl Stаndаrd Clаssificаtion of Occupаtions (ISCO)
2.6.2 Stаndаrd Intеrnationаl Occupаtionаl Prеstige Scаlе (SIOPS)
2.6.3 International Socio-Economic Index (ISEI)
2.7 Forschungsstand
2.8 Hypothesen
3 Daten und Methoden
3.1 Datensatz und Variablen
3.2 Deskriptive Analyse
4 Ergebnisse
4.1 Modellprämissen der multiplen linearen Regression
4.2 Regressionsanalyse und Hypothesenprüfung
5 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des beruflichen Status und des Geschlechts auf die allgemeine Lebenszufriedenheit basierend auf den Daten des ALLBUS 2018. Dabei wird insbesondere analysiert, ob eine geschlechtsspezifische Moderation des Zusammenhangs zwischen beruflichem Status und Lebenszufriedenheit existiert.
1 Einleitung und Vorgehen
Große Lebensereignisse wie Heirat, Scheidung oder Arbeitslosigkeit haben enorme Auswirkungen auf das Glücksempfinden und das subjektive Wohlbefinden des Einzelnen (Luhmann et al., 2012, 595). Blauner (1964) berichtet, dass die Arbeit für die meisten Menschen die bedeutsamste Lebensaktivität in Bezug auf Zeit und Energie bleibt und sich die Qualität des Arbeitslebens auf die der Freizeit, der familiären Beziehungen und des grundlegenden Selbstgefühls auswirkt (S. 184).
Der Fokus der vorliegenden Forschungsarbeit ist es, den Einfluss des beruflichen Status hinsichtlich der Lebenszufriedenheit zu untersuchen. Außerdem wird ermittelt, ob und wie das Geschlecht diesen postulierten Zusammenhang beeinflusst. Hieraus ergeben sich die folgenden Forschungsfragen:
Welchen Einfluss hat der Berufsstatus auf die allgemeine Lebenszufriedenheit?
Beeinflusst das Geschlecht diesen postulierten Zusammenhang?
Der Berufsstatus wie auch die Arbeitszufriedenheit sind Kriterien, die eine Rolle bei der Einschätzung der Lebenszufriedenheit spielen und in der Lebensgestaltung berücksichtigt werden (vgl. von Rosenstiel, 2001). Vor allem, wenn die Ergebnislage zur Arbeitslosigkeit betrachtet wird, kann darauf verwiesen werden, dass die meisten Personen diesen Zustand vermeiden wollen, um ein erfülltes Leben führen zu können (vgl. Kieselbach, 2000).
1 Einleitung und Vorgehen: Das Kapitel führt in die Thematik ein, begründet das Forschungsinteresse an dem Zusammenhang zwischen Berufsstatus und Lebenszufriedenheit und definiert die zentralen Forschungsfragen.
2 Theorien und Forschungsstand: Hier werden theoretische Grundlagen wie das subjektive Wohlbefinden, Theorien zur Arbeitszufriedenheit und verschiedene Schichtungsskalen (ISCO, SIOPS, ISEI) dargelegt sowie der aktuelle Forschungsstand zusammengefasst und Hypothesen abgeleitet.
3 Daten und Methoden: Dieser Abschnitt beschreibt die Datengrundlage des ALLBUS 2018, die Auswahl der Variablen sowie das methodische Vorgehen der deskriptiven und analytischen Analyse.
4 Ergebnisse: Das Kapitel präsentiert die Prüfung der Modellprämissen und die Durchführung der Regressionsanalyse zur Überprüfung der aufgestellten Hypothesen.
5 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse, einer Einordnung in den theoretischen Kontext und einem Ausblick auf zukünftige Forschungsnotwendigkeiten.
Berufsstatus, Lebenszufriedenheit, ALLBUS 2018, ISEI, subjektives Wohlbefinden, Arbeitszufriedenheit, Geschlechtsunterschiede, multiple lineare Regression, soziale Schichtung, sozioökonomischer Status, Arbeitslosigkeit, Vergleichsprozesse.
Die Arbeit untersucht den Einfluss des beruflichen Status auf die Lebenszufriedenheit von Menschen in Deutschland anhand von Datensätzen des ALLBUS 2018.
Zentrale Themen sind subjektives Wohlbefinden, Arbeitszufriedenheit, soziale Schichtung durch Berufsstatus sowie die Bedeutung des Geschlechts in diesem Zusammenhang.
Das Ziel liegt in der empirischen Prüfung, ob ein höherer beruflicher Status die Lebenszufriedenheit positiv beeinflusst und ob das Geschlecht diesen Zusammenhang moderiert.
Es wird eine Sekundärdatenanalyse im Sinne einer multiplen linearen Regression unter Verwendung des Statistikprogramms R durchgeführt.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Konzepte, die Beschreibung des Datensatzes und der Variablen sowie die empirische Auswertung und Diskussion der Ergebnisse.
Berufsstatus, Lebenszufriedenheit, ISEI, ALLBUS 2018 und soziale Schichtung bilden die Kernbegriffe.
Hypothese 1 kann bestätigt werden: Mit steigendem Berufsstatus (ISEI-Wert) steigt die allgemeine Lebenszufriedenheit signifikant.
Nein, die postulierte Moderation durch das Geschlecht war statistisch nicht signifikant, weshalb Hypothese 2 verworfen wird.
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