Bachelorarbeit, 2022
43 Seiten, Note: 1,5
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Definition „Jugendliche und junge Erwachsene“
3.2 Definition „soziale Medien“
3.2.1 Prävalenz der Nutzer von sozialen Medien in Deutschland
3.2.2 Beschreibung der Häufigkeit der Nutzung/Nutzungsdauer von sozialen Medien in Deutschland
3.2.3 Beschreibung der Höhe der Werbeeinnahmen der jeweiligen sozialen Medien
3.2.4 Beschreibung der Marktanteile der jeweiligen sozialen Medien in Deutschland
3.2.5 Instagram – das beliebteste soziale Medium der Jugendlichen/jungen Erwachsenen
3.3 Definition „Influencer“
3.3.1 Aktionsradius „Influencer“
3.4 Definition „Ernährungsverhalten“
3.4.1 Beschreibung des Ernährungsverhalten in Deutschland
3.4.2 Prävalenz und Beschreibung biometrischer Daten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen
3.4.3 Beschreibung der Ernährung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen
3.4.4 Entwicklung der Ernährungsindustrie in Deutschland
4 METHODIK
5 ERGEBNISSE
6 DISKUSSION
6.1 Ergebnisdiskussion
6.2 Kritische Betrachtung der Ergebnisse
6.3 Methodenkritik
6.4 Ausblick
7 ZUSAMMENFASSUNG
Ziel der Arbeit ist die Untersuchung des Einflusses von sozialen Medien auf das Ernährungsverhalten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, wobei insbesondere die Rolle von Influencern und durch Unternehmen gesteuerten Werbemaßnahmen analysiert werden soll.
3.2 Definition „soziale Medien“
Die sozialen Medien sind ein „Sammelbegriff für Angebote auf Grundlage digital vernetzter Technologien, die es Menschen ermöglichen, Informationen aller Art zugänglich zu machen und davon ausgehend soziale Beziehungen zu knüpfen und/oder zu pflegen.“ (Schmidt & Taddicken, 2017). Sie ermöglichen Menschen lose Verbindungen in einem computergestützten Netzwerk zur Kommunikation (Gabriel & Röhrs, 2017, S. 12).
Die sozialen Medien kann man in zwei Kategorien einteilen; es gibt die Netzwerke, die stärker auf die Kommunikation zwischen den Usern eingestellt sind, und es gibt die Netzwerke, die stärker auf die Verbreitungen von Inhalten von Nutzern eingestellt sind. (Gabriel & Röhrs, 2017, S. 15). Diese Einteilung stellt gleichzeitig auch die beiden großen Nutzen der sozialen Medien dar, sie vereinfachen die Kommunikation der Menschen untereinander und ermöglichen gleichzeitig einen Austausch von Inhalten. Unabhängig von der genauen Funktionsweise der Anwendung, sind die sozialen Medien alle für den Austausch von Informationen aller Art (Texte, Fotos, Videos uvm.) in den digitalen Medien (Schmidt & Taddicken, 2017, S. 4).
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Es wird die hohe Alltagspräsenz sozialer Medien sowie deren zunehmende Rolle als Werbeplattform und Informationsquelle für Ernährungsthemen dargelegt.
2 ZIELSETZUNG: Definition der Forschungsfrage bezüglich des Einflusses sozialer Medien auf das Ernährungsverhalten der Zielgruppe unter Berücksichtigung von Influencer-Strategien.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Theoretische Einordnung der Begriffe Jugendliche, soziale Medien, Influencer sowie Ernährungsverhalten inklusive aktueller Datenerhebungen zum Nutzerverhalten.
4 METHODIK: Beschreibung der durchgeführten Literaturrecherche mittels Suchmaschinen wie PubMed und Google Scholar sowie der Auswahlkriterien für die einbezogenen Studien.
5 ERGEBNISSE: Detaillierte Darstellung und Analyse einzelner Studien, die sowohl die negative Wahrnehmung ungesunder Ernährung als auch die Schwierigkeit bei der Identifizierung von Werbung beleuchten.
6 DISKUSSION: Abwägung der Studienergebnisse unter Einbeziehung des digitalen Nutzungsverhaltens sowie kritische Reflexion hinsichtlich der methodischen Einschränkungen.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Darstellung der Erkenntnisse bezüglich der Notwendigkeit von Jugendschutz und Medienkompetenz hinsichtlich ernährungsbezogener Werbeinhalte.
Soziale Medien, Ernährungsverhalten, Jugendliche, junge Erwachsene, Influencer-Marketing, Lebensmittelwerbung, Instagram, BMI-Perzentilkurven, digitale Ernährungsumgebung, Gesundheitsprävention, Konsumverhalten, Medienkompetenz, Ernährung, Online-Werbung, Generation Z.
Die Arbeit analysiert, wie soziale Medien das Ernährungsverhalten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch Werbung und Influencer beeinflussen.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Schnittmenge zwischen digitaler Plattformnutzung, den Strategien von Influencern und der psychologischen wie physischen Auswirkung auf Essgewohnheiten.
Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, wie Jugendliche durch soziale Medien in ihrem Ernährungsverhalten beeinflusst werden und ob sie in der Lage sind, werbliche Inhalte korrekt zu identifizieren.
Es wurde eine systematische Literaturanalyse durchgeführt, bei der elf relevante Studien aus dem Zeitraum 2017 bis 2022 ausgewertet und in Tabellenform kritisch hinterfragt wurden.
Der Hauptteil befasst sich mit der Definition der relevanten Begriffe, der Analyse der Studienlage zur Mediennutzung und deren direkter Auswirkung auf das Kauf- und Essverhalten.
Wesentliche Begriffe sind Soziale Medien, Influencer-Marketing, Jugendliche, Ernährungsverhalten und Medienkompetenz.
Die Studien belegen, dass Instagram das bevorzugte Medium der Jugendlichen ist, das aufgrund seines Fokus auf Optik und Algorithmen einen besonders starken Einfluss auf das Ernährungsbewusstsein ausübt.
Ja, in der Diskussion wird betont, dass soziale Medien auch als positive Informationsquelle für gesundheitsbezogenes Wissen und zur gegenseitigen Unterstützung unter Gleichaltrigen dienen können.
Es wird geschlussfolgert, dass die Medienkompetenz gestärkt werden muss und Gesetzgeber sowie Plattformbetreiber stärker in die Pflicht genommen werden sollten, um Jugendliche vor intransparenter Lebensmittelwerbung zu schützen.
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