Masterarbeit, 2022
108 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG
1.2 ZIELSETZUNG UND FORSCHUNGSFRAGE
1.3 AUFBAU DER ARBEIT
2 BEGRIFFLICHE UND KONZEPTIONELLE GRUNDLAGEN
2.1 NACHHALTIGE GESCHÄFTSMODELLE
2.1.1 Definition und Entwicklung unternehmerischer Nachhaltigkeit
2.1.2 Geschäftsmodell
2.1.3 Einordnung und Abgrenzung von nachhaltigen Geschäftsmodellen
2.2 CONTROLLING
2.2.1 Wertschöpfungsorientiertes Controlling im Unternehmen
2.2.2 Business Model Controlling
2.2.3 Rollenbilder des Controllers
3 STAND DER FORSCHUNG ZUM CONTROLLING VON SUSTAINABLE BUSINESS MODELS
3.1 SYSTEMATISCHE LITERATURANALYSE
3.1.1 Methodisches Vorgehen
3.1.2 Identifikation von Suchparametern und Datenbanksuche
3.1.3 Gütekriterien und Filtrierungsverfahren
3.2 LITERATURAUSWAHL
3.3 ERKENNTNISSE
3.4 BEZUGSRAHMEN DER FORSCHUNG
4 CONTROLLING VON SUSTAINABLE BUSINESS MODELS UND EINORDNUNG DER ROLLE DES CONTROLLERS
4.1 BETRACHTUNG DER AUSGANGSLAGE
4.2 ZUSAMMENFÜHRUNG DER ERGEBNISSE
4.2.1 Sustainable Business Models in der Praxis
4.2.2 Zusammenhang von Controlling und Sustainable Business Models
4.2.3 Aufgaben des Controllings
4.2.4 Die zukünftige Rolle des Controllers
4.3 THESENFORMULIERUNG
5 RESÜMEE UND AUSBLICK
5.1 IMPLIKATIONEN FÜR FORSCHUNG UND PRAXIS
5.2 LIMITATION UND KRITISCHE REFLEXION
5.3 WEITERER FORSCHUNGSBEDARF
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, eine wissenschaftlich fundierte Erkenntnis über das Controlling von Sustainable Business Models (SBM) zu generieren und die damit verbundenen Anforderungen sowie notwendigen Rollenanpassungen des Controllers zu systematisieren.
2.1.2 Geschäftsmodell
Mit Blick auf stetig wechselnde Marktbedingung müssen sich Unternehmen, um Teil des weltweiten Wettbewerbs zu bleiben, den Wettbewerbsbedingungen bestmöglich anpassen (Wirtz, 2021). In diesem Kontext ist für das erfolgreiche Bestehen am Markt ein hoher Veränderungsdruck auf Strategien, Organisationen und Produkte wahrzunehmen. Dahingehend stellt die Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen und demnach der Wertschöpfung eine Kernvoraussetzung zur Sicherstellung langfristiger Profitabilität und dem Fortbestand des Unternehmens dar (Gassmann et al., 2013; Wirtz, 2021). Greift man den Wettbewerbsgedanken auf, so findet dieser nicht zwischen Produkten und Prozessen, sondern zwischen den Geschäftsmodellen statt (Gassmann et al., 2013).
Angesichts historisch bedingter Entwicklungen und der enormen Menge an wissenschaftlichen Veröffentlichungen, hat sich keine einheitliche Definition des Begriffes ‚Geschäftsmodell‘ etabliert (Becker et al., 2018; Becker, 2019a; Becker et al., 2019; Becker & Ulrich, 2013; Gassmann et al., 2013; Wirtz, 2021). Jedes Unternehmen verfügt mindestens über ein Geschäftsmodell (Becker & Ulrich, 2022a; Bieger et al., 2011; Lüdeke-Freund et al., 2022), welches zunächst als Prinzip der von Unternehmen angestrebten Wertschöpfung zu verstehen und mit dem Hervorbringen von Wettbewerbsvorteilen in Verbindung gebracht wird (Lüdeke-Freund et al., 2022; Wirtz, 2021). Mit Fokus auf die Wertschöpfung eines Unternehmens und deren Bereitstellung für den Kunden (Becker, 2019a; Buttlar, 2020; Tewes, 2020), definieren Osterwalder und Pigneur das Geschäftsmodell als „[…] Blaupause für eine Strategie, die durch organisationale Strukturen, Prozesse und Systeme umgesetzt werden soll” (Osterwalder & Pigneur, 2011, S. 19). Ähnlich beschreibt Teece die Geschäftsmodelle als "Design oder Architektur der Mechanismen zur Wertschöpfung, -bereitstellung und -erfassung, die [ein Unternehmen] einsetzt“ (Teece, 2010, S. 179). Für den Autor sind Geschäftsmodelle ein Konstrukt, „wie das Unternehmen Werte schafft und an die Kunden liefert [sowie] die erhaltenen Zahlungen in Gewinne umwandelt" (Teece, 2010, S. 179).
1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel motiviert die Themenstellung durch aktuelle Nachhaltigkeitsherausforderungen und definiert Forschungsziele sowie den Aufbau der Thesis.
2 BEGRIFFLICHE UND KONZEPTIONELLE GRUNDLAGEN: Hier werden zentrale Begriffe wie nachhaltige Geschäftsmodelle und Controlling fundiert definiert und theoriebasiert hergeleitet.
3 STAND DER FORSCHUNG ZUM CONTROLLING VON SUSTAINABLE BUSINESS MODELS: Dieses Kapitel präsentiert die methodische Durchführung und die Ergebnisse einer systematischen Literaturanalyse zu SBM.
4 CONTROLLING VON SUSTAINABLE BUSINESS MODELS UND EINORDNUNG DER ROLLE DES CONTROLLERS: Hier werden die Ergebnisse konsolidiert, Thesen abgeleitet und der Rollenwandel des Controllers analysiert.
5 RESÜMEE UND AUSBLICK: Das letzte Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und zeigt Implikationen sowie künftigen Forschungsbedarf auf.
Controlling, Sustainable Business Models, Nachhaltigkeit, Nachhaltigkeitsmanagement, Controller, Rollenwandel, Systematische Literaturanalyse, Geschäftsmodellinnovation, Green Controlling, Wertschöpfung, CSR, Performance Measurement, Business Partner, Nachhaltigkeitsbericht, Strategie.
Die Arbeit untersucht, wie das Controlling nachhaltige Geschäftsmodelle steuern kann und welche Auswirkungen dies auf das Berufsbild und die Rollen des Controllers hat.
Die zentralen Felder umfassen die Theorie der nachhaltigen Geschäftsmodelle, das wertschöpfungsorientierte Controlling sowie die Rollenentwicklung von Controllern in einem durch Nachhaltigkeit geprägten Umfeld.
Das Ziel ist es, den Einfluss von Nachhaltigkeit auf das Controlling zu analysieren und zu klären, wie sich die Rolle des Controllers durch die Steuerung nachhaltiger Modelle wandelt.
Die Arbeit nutzt eine Systematische Literaturanalyse (SLA), um den aktuellen Forschungsstand zu erfassen und darauf basierend ein konzeptionelles Modell sowie Thesen abzuleiten.
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Grundlegung, der Literaturanalyse zur Steuerung nachhaltiger Geschäftsmodelle und der konkreten Rolleneinordnung des Controllers.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Controlling, Sustainable Business Models, Nachhaltigkeitsmanagement, Controller-Rollen und Wertschöpfung.
Die Balanced Scorecard dient als Instrument, um ökologische, soziale und finanzielle Zielgrößen strategisch zu verknüpfen und so Nachhaltigkeitsinformationen messbar zu machen.
Ja, der Controller entwickelt sich zunehmend vom reinen Informationsspezialisten zum strategischen Business Partner und Change Agent, wobei die Nachhaltigkeit diesen Veränderungsprozess verstärkt.
Die Arbeit zeigt, dass bestehende Instrumente durch Nachhaltigkeitsaspekte ergänzt werden müssen, wobei auch neue, explorative Canvas-Tools zur Analyse von Geschäftsmodellinnovationen an Bedeutung gewinnen.
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