Bachelorarbeit, 2022
61 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Generation
2.1 Die Generationstheorie nach Karl Mannheim
2.2 Die formale Phase der Jugend
2.3 Die Generationeneinteilung
3 Generation Z
3.1 Eingrenzung der Generation Z
3.2 Die formale Phase der Generation Z
3.3 Werte und Haltungen der Generation Z
3.3.1 Sinnhaftigkeit und Einkommen
3.3.2 Arbeits- und Privatleben
3.3.3 Arbeitskultur
4 Die generalistische Pflegeausbildung
4.1 Ziel der generalistischen Ausbildung
4.2 Struktur der generalistischen Pflegeausbildung
4.3 Der praktische Teil der generalistischen Pflegeausbildung
5 Synthese
5.1 Sinnhaftigkeit und Einkommen
5.2 Arbeits- und Privatleben
5.3 Arbeitskultur
6 Fazit
Ziel der Arbeit ist es, die Einstellungen der Generation Z im Kontext der neuen generalistischen Pflegeausbildung systematisch zu untersuchen und gegenüberzustellen, um Handlungsfelder und Potenziale im Bereich der Ausbildung aufzuzeigen. Die Forschungsfrage lautet: „Inwieweit entsprechen die praktischen Anteile der generalistischen Pflegeausbildung den Einstellungen der Generation Z?“
3.3.1 Sinnhaftigkeit und Einkommen
Die Generation erscheint in vielen der Literaturangaben zwiegespalten, zwischen dem monetären Einkommen einerseits und einer möglichst sinnhaften Arbeit andererseits. Was jedoch besonders heraussticht, ist, dass die Generation Z den Wunsch nach Absicherung verspürt (Calmbach et al., 2020, S. 30, S. 33, S. 36), welchem sich zunächst gewidmet werden soll.
Bei der Frage nach den „Erwartungen an die Berufliche Tätigkeit [i. Org. herv]“ wird ein „Sicherer Arbeitsplatz“, zu 58 % als „besonders wichtig“ angegeben (McDonald´s Deutschland, 2019, S. 60). Auch bei der Frage, was wichtig im Leben erscheint, wird „Einen sicheren Arbeitsplatz haben“ mit 52 % angegeben (McDonald´s Deutschland, 2019, S. 15). So antworteten auch die Befragten der Shell Jugendstudie (Shell Deutschland Holding, 2019, S. 27), die die Sicherheit des Arbeitsplatzes mit 93 prozentiger Übereinstimmung bewerten. Die Generation scheint demnach auch in beruflicher Hinsicht dem Sicherheitsbedürfnis nachkommen zu wollen und nach einer konsequenten Anstellung zu streben. Zusammenhängend mit der „[…] Sorge vor finanziellen Abhängigkeit“ (Calmbach et al., 2020, S. 228), dem Wunsch nach „Finanzielle[r] Unabhängigkeit“ (McDonald´s Deutschland, 2019, S. 15), erscheint folglich ein „stabiler Mittelstandsjob“ (Calmbach et al., 2020, S. 228) der Generation als wichtig.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den akuten und fortschreitenden Pflegemangel in Deutschland und identifiziert die Attraktivitätssteigerung des Pflegeberufes sowie die Ausbildung als zentrale Gegenmaßnahmen, wobei der Fokus auf die Generation Z gelegt wird.
2 Generation: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Generation sowie deren Entstehung auf Basis der Theorie von Karl Mannheim, erläutert die prägende formale Phase der Jugend und setzt sich mit der kontrovers diskutierten Generationeneinteilung auseinander.
3 Generation Z: Das Kapitel bietet eine inhaltliche und begriffliche Eingrenzung der Generation Z, verortet diese zeitlich und erarbeitet deren spezifische Werte, Haltungen und Einstellungen zum Arbeitsleben, insbesondere hinsichtlich Sicherheit, Sinnhaftigkeit und Arbeitskultur.
4 Die generalistische Pflegeausbildung: Hier werden die Neuerungen, Ziele und die Struktur der generalistischen Pflegeausbildung gemäß dem Pflegeberufegesetz erläutert, wobei ein besonderer inhaltlicher Fokus auf dem praktischen Ausbildungsteil liegt.
5 Synthese: Dieses Kapitel führt die Ergebnisse zur Generation Z und zum praktischen Teil der Pflegeausbildung zusammen, um die Forschungsfrage durch Gegenüberstellung von Gemeinsamkeiten und Gegensätzen zu beantworten.
6 Fazit: Das Fazit zieht eine abschließende Bilanz über die Korrespondenz zwischen den Einstellungen der Generation Z und den Realitäten der Pflegeausbildung und identifiziert Anreize für weitere Forschungen.
Generation Z, Generalistische Pflegeausbildung, Pflegemangel, Pflegeberufegesetz, Werte, Haltungen, Sinnhaftigkeit, Arbeitskultur, Praxisanleitung, Kompetenzorientierung, Work-Life-Balance, Ausbildung, Generationstheorie, Jugendphase, Fachkräftesicherung
Die Arbeit untersucht, inwiefern die aktuellen praktischen Anteile der generalistischen Pflegeausbildung den spezifischen Werten und Einstellungen der Generation Z entsprechen.
Die Themenfelder umfassen die Generationentheorie, die soziologische Identität der Generation Z, die gesetzlichen Rahmenbedingungen der generalistischen Pflegeausbildung sowie deren praktische Ausgestaltung.
Das Ziel ist eine fundierte Gegenüberstellung der Arbeits- und Lebensvorstellungen der Generation Z mit den Bedingungen der pflegerischen Ausbildung, um Aufschluss über die Attraktivität des Berufsbildes für diese Altersgruppe zu gewinnen.
Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturrecherche zu den genannten Themenkomplexen, ergänzt um die Analyse von Gesetzen, Studien und bildungsberichterstattenden Daten.
Der Hauptteil analysiert die Generation Z und die Struktur der Pflegeausbildung separat, bevor er in einer Synthese die Übereinstimmungen und Diskrepanzen in den Bereichen Sinnhaftigkeit, Arbeits- und Privatleben sowie Arbeitskultur herausarbeitet.
Die Arbeit fokussiert auf die Schnittstelle zwischen generationalen Werten (wie Sinnhaftigkeit und Sicherheit) und institutionellen Vorgaben in der Pflegeausbildung (wie Kompetenzorientierung und praktische Ausbildung).
Da die Generation Z einen erheblichen Anteil der heutigen Auszubildenden in der Pflege stellt, ist ein tiefes Verständnis ihrer Werte für die Sicherung der Fachkräfte von entscheidender Bedeutung.
Das Fazit zeigt, dass zwar ein Wunsch nach klaren Grenzen besteht, die Realität der Dienstzeiten und die im Berufsalltag praktizierte notwendige Erreichbarkeit jedoch Diskrepanzen zu den idealisierten Vorstellungen der Kohorte aufweisen.
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