Diplomarbeit, 2009
129 Seiten, Note: 1
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Gang der Arbeit
2 FINANZSYSTEME
2.1 Trennbankensystem
2.2 Universalbankensystem
2.3 Basel II
3 URSACHE: SUBPRIME-KRISE
3.1 Hypothekenmarkt
3.1.1 Hypothekenbanken
3.1.2 Hypothekenmakler
3.1.3 Fannie Mae, Freddie Mac und Ginnie Mae
3.1.4 Hauseigentümerquote
3.1.5 Fakten zur Kreditvergabe
3.1.6 Arten von Hypothekenkrediten
3.1.6.1 Festverzinste Hypothekenkredite
3.1.6.2 Variabel verzinste Hypothekenkredite
3.1.6.3 Hybride Hypothekenkredite
3.1.6.4 Interest-only-Hypothekenkredite
3.1.6.5 Payment-option Hypothekenkredite
3.1.6.6 „Statedincome“ Hypothekenkredite
3.1.6.7 Reverse Mortgages
3.1.6.8 Federal Housing Administration Garantie
3.1.6.9 Veterans Administration Garantie
3.1.6.10 Subprime Hypothekenkredite
3.2 Investmentbanken
3.2.1 Derivate
3.2.2 Strukturierte Finanzierung
3.2.3 Verbriefungsstrukturen
3.2.3.1 Synthetische Verbriefung versus True-Sale Verbriefung
3.2.3.2 Vorteile einer Verbriefung
3.2.3.3 Nachteile einer Verbriefung
3.2.4 Mortgage Backed Securities (MBS)
3.2.5 Verbriefung und Subprime-Krise
3.3 Ratingagenturen
3.3.1 „Big Three“ im internationalen Ratingmarkt
3.3.2 Ratingprozess bei Verbriefungen
3.3.3 Rating und Subprime-Krise
3.3.3.1 Interessenskonflikte beim Rating
3.3.3.2 Qualitätsmängel bei Methoden und Ratings
3.3.3.3 Mangelnde Transparenz
3.3.4 Rating und Basel II
3.3.5 Regulierung von Ratingagenturen
3.3.5.1 Vereinigte Staaten von Amerika
3.3.5.2 Europäische Union
3.4 Investoren
4 DIE SUBPRIME-KRISE SOZIOLOGISCH BETRACHTET
5 KONJUNKTUR
5.1 Keynesianismus und Unterschiede zur Neoklassik
5.2 Österreichische Schule
5.3 Zwischenresümee
6 AUSWIRKUNGEN
6.1 Finanzdienstleistungssektor
6.1.1 Abschreibungen
6.1.2 Internationale Finanzmarktturbulenzen
6.1.3 Finanzmärkte
6.1.4 Exkurs: Aktienkursentwicklung über Erwartungen
6.1.5 Derivatehandel
6.2 Interbankenmarkt
6.3 Kreditgeschäft der Banken
6.3.1 Europäische Union
6.3.2 Vereinigte Staaten von Amerika
6.3.3 Ausblick
6.4 Weltwirtschaftsklima
6.4.1 Vereinigte Staaten von Amerika
6.4.2 Europäische Union
6.5 Konsumdämpfung durch Vermögensverluste
6.6 Geldpolitik und Realwirtschaft
6.7 Exkurs: Quantitätstheorie des Geldes
7 EINGELEITETE MAßNAHMEN
7.1 Maßnahmen der Zentralbanken und Nationalbanken
7.1.1 Einlagensicherung
7.1.2 Mindestreserve
7.1.3 Zinsen und Geldmenge
7.1.3.1 Federal Reserve (Fed)
7.1.3.2 Europäische Zentralbank (EZB)
7.2 Maßnahmenpakete der Vereinigten Staaten von Amerika (USA)
7.2.1 Finanzmarktstabilisierung
7.2.2 Konjunkturpakete
7.3 Maßnahmenpakete der Europäischen Union (EU)
7.3.1 Österreich
7.3.1.1 Maßnahmenpaket: Interbankenmarkt und Finanzmarktstabilität
7.3.1.2 Konjunkturpakete
7.3.2 Deutschland
7.3.2.1 Maßnahmenpaket: Interbankenmarkt und Finanzmarktstabilität
7.3.2.2 Konjunkturpakete
7.3.3 Fazit Konjunkturpakete
7.4 Internationaler Währungsfonds (IWF)
7.4.1 Island
7.4.2 IWF-Hilfe für weitere Länder
8 RESÜMEE
Die Diplomarbeit analysiert umfassend die Ursachen, Auswirkungen und die politischen Gegenmaßnahmen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise, die ihren Ausgangspunkt im amerikanischen Subprime-Hypothekenmarkt hatte. Das primäre Ziel ist es, die Komplexität dieser Krise zu durchdringen und zu erläutern, wie sich die Instabilität auf globaler Ebene ausbreitete und welche strukturellen Probleme in den Finanzsystemen sowie bei den beteiligten Akteuren, wie Ratingagenturen und Banken, vorlagen.
1.1 Problemstellung
Es ist notwendig die Ursachen für die Finanzkrise zu analysieren um ihr die Komplexität zu nehmen und zu erkennen, wie es zu einer derartigen weltweiten Finanzkrise und in Folge zu einer Wirtschaftskrise, die immer mehr Länder erfasst, kommen konnte. Nur nach Erkennen der Gründe und Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise sind geeignete Maßnahmen zu treffen. Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Ergründung der Ursachen und Auswirkungen sowie eingeleiteten Maßnahmen zur Bekämpfung der Finanz- und Wirtschaftskrise.
1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet den historischen Kontext des Lehman-Crashs und definiert die Zielsetzung, die Ursachen und Auswirkungen der Krise systematisch zu analysieren.
2 FINANZSYSTEME: Dieses Kapitel beschreibt das Trennbankensystem und das Universalbankensystem und erläutert die Ziele sowie die Auswirkungen von Basel II.
3 URSACHE: SUBPRIME-KRISE: Der Hauptteil untersucht detailliert den Hypothekenmarkt, die Rollen von Investmentbanken und Ratingagenturen sowie die Mechanismen der Verbriefung als Auslöser der Krise.
4 DIE SUBPRIME-KRISE SOZIOLOGISCH BETRACHTET: Dieses Kapitel analysiert aus soziologischer Perspektive, wie psychologische Faktoren und Erwartungen die Entscheidungsfindung auf den Finanzmärkten beeinflusst haben.
5 KONJUNKTUR: Hier werden die Grundlagen von Konjunkturzyklen sowie die theoretischen Ansätze der keynesianischen Konjunkturpolitik und der Österreichischen Schule diskutiert.
6 AUSWIRKUNGEN: Dieser Abschnitt beleuchtet die gravierenden Konsequenzen der Krise auf den Finanzsektor, den Interbankenhandel, das Kreditgeschäft und das Weltwirtschaftsklima.
7 EINGELEITETE MAßNAHMEN: Das Kapitel bietet einen Überblick über die Rettungspakete, geldpolitische Lockerungen und Hilfsmaßnahmen von Zentralbanken, Regierungen und dem IWF.
8 RESÜMEE: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Reflexion über die Ursachen und die Zukunftsperspektiven der Finanzmärkte.
Finanzkrise, Subprime-Krise, Hypothekenmarkt, Verbriefung, Ratingagenturen, Basel II, Bankensystem, Investmentbanken, Kreditderivate, Konjunktur, Rezession, Staatliche Maßnahmen, IWF, Zentralbanken, Finanzstabilität
Die Arbeit analysiert die Ursachen, Auswirkungen und staatlichen Gegenmaßnahmen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise, die durch den US-Subprime-Markt ausgelöst wurde.
Zu den zentralen Themen gehören der Hypothekenmarkt, Verbriefungsprodukte, die Rolle von Ratingagenturen sowie die Auswirkungen der Krise auf Realwirtschaft und Bankensysteme.
Das Ziel ist es, die komplexe Entstehung der Finanzkrise zu durchdringen, die Rolle der beteiligten Akteure kritisch zu hinterfragen und die politischen Lösungsansätze zu evaluieren.
Die Arbeit nutzt eine fundierte Literaturanalyse und wertet Statistiken und Indizes aus, um die Entwicklungen an den Finanzmärkten und die volkswirtschaftlichen Konsequenzen nachzuvollziehen.
Der Hauptteil behandelt ausführlich die Strukturen des Hypothekenmarktes, das Handeln von Investmentbanken, die Problematik der Ratingagenturen und die soziologischen Faktoren hinter der Krise.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Finanzkrise, Subprime-Krise, Verbriefung, Basel II, Konjunkturpolitik und staatliche Rettungsmaßnahmen.
Sie unterscheidet grundlegend zwischen synthetischen Transaktionen und True-Sale-Transaktionen, wobei bei Letzteren ein echter Forderungsverkauf an eine Zweckgesellschaft stattfindet.
Die Österreichische Schule dient als theoretische Perspektive, um die Rolle der Geldpolitik und die Entstehung von „Boom-and-Bust“-Zyklen kritisch zu hinterfragen.
Der IWF agiert als Unterstützer für Länder, die durch die Finanzkrise in eine wirtschaftliche Notlage geraten sind, etwa durch Finanzhilfen und Strukturreformen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

