Masterarbeit, 2009
138 Seiten, Note: Sehr Gut
Die Master-Thesis befasst sich mit dem Nationalitätenproblem Kosovos und analysiert den Konflikt zwischen Serben und Kosovo-Albanern. Ziel ist es, die historischen Ursachen des Konflikts zu beleuchten, die Gründe für seine Fortdauer zu untersuchen und mögliche Perspektiven für eine nachhaltige Konfliktlösung zu erörtern.
Die Einleitung führt in das Thema ein und stellt die zentrale Fragestellung der Arbeit dar: Wie ist der Konflikt zwischen Serben und Kosovo-Albanern entstanden, warum dauert er an und gibt es eine nachhaltige Konfliktlösungsperspektive?
Kapitel 2 analysiert den Kosovokonflikt anhand des „Zivilisatorischen Hexagons“ von Dieter Senghaas. Dieses Modell dient als theoretischer Rahmen, um die verschiedenen Konfliktdimensionen zu beleuchten.
Kapitel 3 beschreibt die verschiedenen Nationalitäten im Kosovo, mit besonderem Fokus auf die serbische und die kosovoalbanische Volksgruppe.
Kapitel 4 beleuchtet den historischen Anspruch Serbiens auf Kosovo und die damit verbundenen kulturellen und religiösen Bezüge.
Kapitel 5 untersucht die Zeit des Titoismus im Kosovo und die Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen Serben und Albanern.
Kapitel 6 analysiert den Zusammenbruch des multinationalen Jugoslawien und die damit verbundenen ethnischen Spannungen im Kosovo.
Kapitel 7 befasst sich mit den Unruhen von 1981 und ihren Folgen, insbesondere mit dem anwachsenden serbischen Nationalismus und dem Besuch von Milosevic auf dem Amselfeld 1987.
Kapitel 8 beschreibt die Konfliktverschärfung nach dem Ende der Autonomie Kosovos, die Entstehung der Schattenrepublik Kosova und die Gründung der UCK.
Kapitel 9 analysiert die Rambouillet-Konferenz als letzten internationalen Versuch einer friedlichen Konfliktlösung und die Massenvertreibung der Albaner im Frühjahr 1999.
Kapitel 10 beleuchtet die UN-Resolution 1244 als Wegbereiter der Unabhängigkeit Kosovos und die Rolle der internationalen Gemeinschaft.
Kapitel 11 befasst sich mit der militärischen Komponente KFOR und dem Kosovo-Schutzkorps.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen den Kosovokonflikt, die Nationalitätenproblematik, den serbischen Nationalismus, die UCK, die internationale Konfliktlösung, die UN-Resolution 1244, die Unabhängigkeit Kosovos, die Rolle der internationalen Gemeinschaft und die Zukunftsperspektiven für Kosovo.
Der Konflikt basiert auf jahrzehntelangen ethnischen Spannungen und gegensätzlichen historischen Ansprüchen von Serben und Kosovoalbanern auf das Gebiet.
Der anwachsende Nationalismus, symbolisiert durch Milosevics Besuch auf dem Amselfeld 1987, führte zur Aufhebung der Autonomie Kosovos und verschärfte den Konflikt massiv.
Die UCK (Befreiungsarmee des Kosovo) entstand als bewaffnete Widerstandsbewegung der Kosovoalbaner gegen die serbische Herrschaft.
Die Resolution von 1999 beendete den Kosovokrieg, leitete die internationale Verwaltung durch die UNMIK ein und schuf die Grundlage für den späteren Statusprozess.
Obwohl es sich 2008 für unabhängig erklärte, wird das Kosovo in der Arbeit als beschränkt-souveräner Staat und "international administriertes Protektorat" beschrieben.
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