Bachelorarbeit, 2022
50 Seiten, Note: 16/20
1. Einleitung
2. Der Begriff Anglizismus – Definition und Deutung
3. Geschichte der Anglizismen und heutige Situation
4. Anglizismen in deutschen Zeitschriften im Jahr 2022
4.1 Methodik
4.2 Das Jugendmagazin BRAVO
4.2.1 Allgemeines zur BRAVO-Zeitschrift
4.2.2 Anglizismen in der BRAVO-Zeitschrift
4.3 Das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL
4.3.1 Allgemeines zum Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL
4.3.2 Anglizismen im Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL
4.4 Die Programmzeitschrift HÖRZU
4.4.1 Allgemeines zum TV-Magazin HÖRZU
4.4.2 Anglizismen in der TV-Zeitschrift HÖRZU
5. Rekapitulation und Interpretation der Ergebnisse
6. Schlussfolgerung
Diese Bachelorarbeit untersucht den Gebrauch von Anglizismen in drei ausgewählten deutschen Printmedien (BRAVO, DER SPIEGEL, HÖRZU) im Jahr 2022. Zentral ist dabei die Forschungsfrage, inwiefern der Anglizismengebrauch nach Leserkreis variiert und welche Motive (wie Sprachökonomie oder Zielgruppenidentifikation) hinter der Verwendung englischer Begriffe in der deutschen Presselandschaft stehen.
Die untersuchte Jugendzeitschrift BRAVO
Zunächst wird die Jugendzeitschrift BRAVO auf ihre Anglizismenhäufigkeit untersucht. Die Wahl, ebendiese Zeitschrift, für diese empirische Arbeit heranzuziehen, liegt in der immer noch vergleichsweise hohen Auflage für eine Jugendzeitschrift – im vierten Quartal 2021 wurden circa 54'300 Exemplare pro Monat verkauft. Zieht man die über 270'000 Follower bei der Social-Media-Plattform TikTok, die über zwei Millionen Anhänger bei Instagram und die fast 800'000 Gefällt mir-Angaben für die entsprechende Facebook-Seite der BRAVO hinzu, ergibt sich eine immense Reichweite, welche BRAVO immer noch zum Marktführer in Sachen Jugendmedien verhelfen (Stand: 3. März 2022).
4.2.1 Allgemeines zur BRAVO-Zeitschrift
Die Zeitschrift BRAVO ist, wie bereits erwähnt, eine Jugendzeitschrift, welche seit dem 26. August 1956 in der Heinrich Bauer Verlag KG erscheint, damals noch unter dem Namen „Magazin für Film und Fernsehen“ – die erste Jugendzeitschrift im deutschsprachigen Raum wurde nun Realität. Als Unterhaltungszeitschrift diente sie in erste Linie dazu, den jungen Menschen in der späten Nachkriegszeit eine Ablenkung zum traurigen Alltag zu geben, „Spaß, Lässigkeit und Humor“ standen hier im Vordergrund.
1. Einleitung: Beschreibt die Motivation des Autors und definiert das Ziel, den Anglizismengebrauch in deutschen Printmedien empirisch zu untersuchen.
2. Der Begriff Anglizismus – Definition und Deutung: Setzt sich kritisch mit verschiedenen wissenschaftlichen und laienhaften Definitionen des Anglizismus auseinander.
3. Geschichte der Anglizismen und heutige Situation: Beleuchtet diachronisch den Einfluss der englischen Sprache auf das Deutsche von der Antike bis zum 21. Jahrhundert.
4. Anglizismen in deutschen Zeitschriften im Jahr 2022: Bildet den praktischen Hauptteil, in dem die drei gewählten Publikationen einzeln analysiert und ausgewertet werden.
5. Rekapitulation und Interpretation der Ergebnisse: Fasst die Daten der drei Analysen vergleichend zusammen und ordnet die Befunde in den größeren Kontext ein.
6. Schlussfolgerung: Reflektiert die Ergebnisse der Arbeit und beantwortet abschließend die zugrunde liegende Forschungsfrage.
Anglizismen, Printmedien, Sprachwandel, Sprachökonomie, BRAVO, DER SPIEGEL, HÖRZU, Jugendsprache, Lehngut, Linguistik, Medienanalyse, Fremdwörter, Sprachvergleich, Mehrsprachigkeit, Journalismus.
Die Arbeit untersucht den aktuellen Gebrauch von Anglizismen in drei deutschen Printmedien des Jahres 2022, um Anstieg, Abfall und Gründe für die Entlehnung zu beleuchten.
Zentrale Themen sind die historische Sprachentwicklung, die Definition von Anglizismen, die Rolle von Medien bei der Sprachveränderung und die Analyse, wie Altersgruppen und Themengebiete den Sprachgebrauch beeinflussen.
Die Untersuchung soll klären, inwiefern sich der Anglizismengebrauch entwickelt hat, ob jugendorientierte Magazine mehr Anglizismen verwenden als andere und welche Motive dabei eine Rolle spielen.
Es handelt sich um eine empirische Korpusanalyse. Der Autor nutzt eine doppelte Untersuchung, bei der die Anglizismenanzahl sowohl pro Seite als auch in Relation zur Gesamtwortanzahl erhoben wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung und Analyse der drei Magazine BRAVO, DER SPIEGEL und HÖRZU, inklusive historischer Exkurse und der Präsentation und Interpretation von Tabellendaten.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Anglizismen, Sprachökonomie, Medienanalyse, Jugendsprache sowie die konkreten untersuchten Medientitel geprägt.
Die BRAVO wurde als Vertreterin der jungen Leserschaft gewählt, um den Einfluss der Jugendsprache und die Nutzung von Anglizismen zur Identitätsstiftung zu untersuchen.
Die Analyse zeigt, dass die HÖRZU die geringste Anglizismenmenge pro Seite aufweist, wobei diese vor allem im Unterhaltungs- und Technikkontext auftreten.
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