Bachelorarbeit, 2022
130 Seiten, Note: 1,7
Einleitung
1. Methodenbeschreibung des Fragebogen „Erzieher:innen mit Herz und das Leben mit Endometriose“
1.1 Infos über die untersuchten Objekte
1.2 Infos über verwendete Materialien
1.3 Vorgehensweise der Untersuchung
1.4 Ergebnisse
2. Die chronische Erkrankung Endometriose und deren Bedeutsamkeit in der heutigen Zeit
2.1 Darstellung und Bedeutung der Erkrankung Endometriose
2.2 Symptome der Endometrioserkrankung
2.3 Das Entstehen der Endometrioseerkrankung
3. Berufsalltagsleiden von Endometriose betroffenen Erzieher:innen
3.1 Akuter Personalmangel
3.2 Die vielfältigen Tätigkeitsbereiche in Kindertagesstätten und deren alltäglichen Anforderungen
3.3 Einschränkungen anhand des bio-psycho-sozialen Modells
3.4 Stressbewältigung
4. Bewältigungsstrategien am Arbeitsplatz
4.1 Kommunikation im Team
4.2 Achtgebung der eigenen Gesundheit am Arbeitsplatz
4.3 Soziale Unterstützung
4.4 Schwerbehindertenausweis
4.5 Weiterbildungsmöglichkeiten zur Schmerzlinderung
4.6 Schmerzlinderung durch Bewegungseinheiten und Ruhe
4.7 Ernährung
5. Auseinandersetzung mit der Endometrioseerkrankung anhand von Unterstützungsmöglichkeiten
5.1 Selbsthilfeorganisation
5.2 Endometrioseberatung
5.3 Selbsthilfegruppen
5.4 Psychologische Begleitung
6. Das Selbsterkennen von Teufelskreisproblematiken und Steigerung der eigenen Lebensqualitäten anhand von Therapieansatzmöglichkeiten
6.1 Naturheilkunde
6.2 Traditionelle Chinesiche Medizin (TCM)
6.3 Akupunktur
6.4 Homöopathie
6.5 Systemische Autoregulationstherapie (SART)
6.6 Physiotherapie und Osteopathie
6.7 Massagetherapien
6.8 Entspannungsaktivitäten und Entspannungsübungen
6.9 Methode Wildfuchs
7. Schmerzreduktion anhand Methoden der Schulmedizin
7.1 Schmerztherapie
7.2 Hormontherapie
7.3 Operation
7.4 Rehabilitation
Schluss
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Alltagsbewältigung von Erzieher:innen, die an Endometriose leiden, unter Berücksichtigung ihres Berufsalltags und bestehender Bewältigungsstrategien. Ziel ist es, Betroffenen Wege aufzuzeigen, wie sie ihren beruflichen Alltag trotz körperlicher Beeinträchtigungen meistern und Unterstützung in ihrem Umfeld finden können.
1.1 Infos über die untersuchten Objekte
Im Rahmen der Bachelorarbeit bestand erstmals die Überlegung eine Befragung von Erzieher:innen, die von Endometriose betroffen sind, durchzuführen. Es ist wichtig, festzuhalten, dass an der Umfrage nicht nur Erzieher:innen teilnehmen durften, die von Endometriose betroffen sind, sondern alle pädagogischen Fachkräften, deren beruflichen Tätigkeiten mit denen von Erzieher:innen gleichzusetzen sind.
Dazu zählen beispielsweise Kinderpfleger:innen, Kindheitspädagog:innen, Auszubildende mit einem pädagogischen Hintergrund, oder Sozialpädagog:innen.
In Bezug dessen erstellte ich auf einer medialen Plattform eine Gruppe, um Teilnehmer:innen mit der gleichen Erkrankung ausfindig zu machen. Die Gruppenanzahl stieg auf 30 Teilnehmer:innen und wurde mit dem Namen benannt: „Erzieher:innen mit Herz und das Leben mit Endometriose“. Die Dynamik innerhalb der Gruppen wuchs und der Wunsch nach einem Austausch wurde deutlich. Aufgrund dessen fand ein Zoommeeting statt, an dem zehn Personen teilnahmen. Die Teilnehmer:innen teilten einen Aufruf, welcher erneut weitere mediale Plattformen erreichte. Nach dem Teilen auf sämtlichen Plattformen wurden es letzten Endes 142 Teilnehmer:innen, die sich online innerhalb von zwei Austauschgruppen gefunden haben. Hierbei erfolgte ein Austausch der Teilnehmer:innen.
Themenschwerpunkte waren Endometriosebeeinträchtigungen am Arbeitsplatz, sowie unterschiedliche Bewältigungsstrategien in dessen Zusammenhang. Der stetige Anstieg an Teilnehmer:innen verdeutlichte, wie wichtig die Hervorhebung der Thematik ist. Diese Wichtigkeit sollte mit einem Fragebogen erkannt werden, welcher den Teilnehmer:innen zugänglich gemacht wurde.
Der Fragebogen wurde mit dem Programm „Survio“ (2022, Internetquelle), welches online zugänglich ist, erstellt und ausgewertet.
Einleitung: Einführung in das Thema Endometriose bei Erzieher:innen sowie Darlegung der Forschungsfragen und der empirischen Vorgehensweise.
1. Methodenbeschreibung des Fragebogen „Erzieher:innen mit Herz und das Leben mit Endometriose“: Beschreibung der Zielgruppe der Befragung, der methodischen Erstellung des Online-Fragebogens und der Datengewinnung.
2. Die chronische Erkrankung Endometriose und deren Bedeutsamkeit in der heutigen Zeit: Definition der Krankheit, medizinische Hintergründe sowie gesellschaftliche Relevanz und notwendige Anerkennung.
3. Berufsalltagsleiden von Endometriose betroffenen Erzieher:innen: Analyse der spezifischen Belastungen durch den Personalmangel, die Anforderungen in Kindertagesstätten und die Auswirkungen auf die Gesundheit unter Nutzung des bio-psycho-sozialen Modells.
4. Bewältigungsstrategien am Arbeitsplatz: Darstellung von Strategien wie Teamkommunikation, Selbstfürsorge und berufliche Anpassungsmöglichkeiten zur Erleichterung des Arbeitsalltags.
5. Auseinandersetzung mit der Endometrioseerkrankung anhand von Unterstützungsmöglichkeiten: Vorstellung von Selbsthilfeorganisationen, Beratungsangeboten und der Bedeutung psychologischer Begleitung.
6. Das Selbsterkennen von Teufelskreisproblematiken und Steigerung der eigenen Lebensqualitäten anhand von Therapieansatzmöglichkeiten: Überblick über komplementäre Behandlungsansätze von Traditioneller Chinesischer Medizin bis hin zu spezifischen Entspannungsmethoden.
7. Schmerzreduktion anhand Methoden der Schulmedizin: Diskussion schulmedizinischer Behandlungsoptionen, operativer Eingriffe und Rehabilitationsmaßnahmen.
Endometriose, Erzieher:innen, Kindertagesstätte, Belastungsfaktoren, Alltagsbewältigung, Bewältigungsstrategien, chronische Schmerzen, Fatigue, Arbeitsplatzgesundheit, Selbsthilfe, Schulmedizin, Naturheilkunde, Personalschlüssel, pädagogische Fachkräfte, Gesundheitsschutz.
Die Arbeit befasst sich mit der Situation von Erzieher:innen, die unter der chronischen Erkrankung Endometriose leiden, und analysiert, wie diese Doppelbelastung aus gesundheitlichen Beschwerden und beruflichen Anforderungen bewältigt werden kann.
Die Arbeit behandelt die medizinischen Grundlagen der Endometriose, die spezifischen Arbeitsbelastungen in Kitas, verschiedene Strategien zur Stress- und Schmerzbewältigung sowie Unterstützungsangebote wie Selbsthilfegruppen.
Ziel ist es, Handlungsoptionen für betroffene Erzieher:innen aufzuzeigen, um den Berufsalltag zu erleichtern, sowie ein Bewusstsein für die Erkrankung als lebenseinschränkenden Faktor in der Arbeitswelt zu schaffen.
Die Autorin kombiniert eine theoretische Aufarbeitung des Krankheitsbildes und der Arbeitsfeldanforderungen mit einer empirischen Befragung von 142 betroffenen pädagogischen Fachkräften.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Krankheit, die Analyse der branchenspezifischen Arbeitsbelastungen, die Vorstellung von Bewältigungsstrategien am Arbeitsplatz sowie den Vergleich von komplementärmedizinischen und schulmedizinischen Therapieansätzen.
Die Kernthemen umspannen Endometriose, pädagogische Fachkräfte, Arbeitsplatzbelastung, Schmerzbewältigung und Gesundheitsförderung.
Der Personalmangel verschärft die Problematik, da betroffene Fachkräfte die körperlich anstrengenden Tätigkeiten oftmals allein kompensieren müssen, was den Druck und das Risiko der Überlastung signifikant erhöht.
Die Autorin nutzte mediale Plattformen zur Gruppengründung, was zu einem stetigen Austausch und schließlich zur Teilnahme von 142 Personen führte, die sich in zwei Austauschgruppen online organisierten.
Die Ergebnisse verdeutlichen, dass neben physischen Leiden auch psychische Aspekte wie Ängste, Konzentrationsschwierigkeiten und Konfrontationen mit mangelndem Verständnis im Umfeld eine zentrale Rolle bei der Alltagsbewältigung spielen.
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