Diplomarbeit, 2008
62 Seiten, Note: 1,7
1 EINLEITUNG
2 ZUR BEDEUTUNG VON CONTROLLING FÜR DEN BILDUNGSBEREICH
2.1 THEORETISCHE GRUNDLAGEN DES CONTROLLINGS
2.2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN DER BETRIEBLICHEN BILDUNG
2.3 BILDUNGSCONTROLLING FÜR EINE ERFOLGSBEZOGENE PERSONALARBEIT
3 SPEZIFIKA DES BILDUNGSCONTROLLINGS
3.1 EINORDNUNG DES BILDUNGSCONTROLLINGS IN DEN BETRIEBLICHEN KONTEXT
3.2 ZIELE UND AUFGABEN DES BILDUNGSCONTROLLINGS IN DER PERSONALWIRTSCHAFT
3.3 BESONDERHEITEN UND ANFORDERUNGEN AN DIE ERFOLGSSTEUERUNG IM BILDUNGSCONTROLLING
3.4 FUNKTIONALE GLIEDERUNG DES BILDUNGSCONTROLLINGS
3.5 PHASEN IM BILDUNGSCONTROLLINGPROZESS
4 AUSGEWÄHLTE INSTRUMENTE DES BILDUNGSCONTROLLINGS
4.1 ÜBERBLICK: OPERATIVE VS. STRATEGISCHE INSTRUMENTE
4.2 INSTRUMENTE DER PLANUNG UND ORGANISATION
4.2.1 Personal-Portfolios
4.2.2 Qualifikationsbedarfsanalyse
4.3 INSTRUMENTE DER STEUERUNG
4.3.1 Kostenanalyse und Verantwortung der Bildungskosten
4.3.2 Kennzahlen und Kennzahlensysteme
4.4 INSTRUMENTE DES LERNTRANSFERS UND DER EVALUATION
4.4.1 Feedback als Grundlage der Evaluation
4.4.2 Evaluation durch Lernerfolgskontrollen
4.4.3 Lerntransferbewertung durch Mitarbeiterbeurteilungen
5 SCHLUSSBETRACHTUNG
Das Hauptziel dieser Diplomarbeit besteht darin, den Begriff des Bildungscontrollings im betrieblichen Kontext detailliert zu beschreiben und ausgewählte Instrumente hinsichtlich ihrer Eignung für die Erfolgsmessung von Bildungsmaßnahmen zu bewerten. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie Unternehmen durch ein effektives Bildungscontrolling nicht nur Transparenz über Bildungskosten und -ergebnisse schaffen, sondern auch die Effizienz und Effektivität ihrer Personalentwicklungsmaßnahmen sicherstellen und somit strategische Wettbewerbsvorteile erzielen können.
4.2.1 Personal-Portfolios
Die Herkunft des Personal-Portfolios liegt im Produkt-Markt-Portfolio der Boston Consulting Group und hat vor allem eine Planungs- und Vorsteuerungsfunktion. Dieses Konzept wurde mit der Schaffung von Personal-Portfolios in den Personalbereich übertragen. Im Personal-Portfolio können in einer zweidimensionalen Matrix entweder ein Ist- und ein Soll-Zustand abgebildet oder eine personalwirtschaftliche und eine unternehmensstrategische Dimension gegenüber gestellt werden. Beispiele für diese Dimensionen können unternehmerische und soziale Kompetenzen, strategische Geschäftsfelder, die Leistungsfähigkeit oder die Potenziale von Mitarbeitern sein.
Eine Methode zur Einordnung von einzelnen Mitarbeitern oder Mitarbeitergruppen und Entwicklungsmaßnahmen in einen langfristigen zeitlichen Horizont ist das Human Resource Portfolio (auch Humanressourcen-Portfolio oder Mitarbeiter-Portfolio). Das Human Resource Portfolio ermöglicht es, eine Übersicht über das Leistungsverhalten bzw. die Performance und das Entwicklungspotenzial der Mitarbeiter zu geben und somit auch Stärken und Schwächen der Bildungsstruktur bei den Mitarbeitern zu identifizieren.
In der folgenden Abbildung ist das Human Resource Portfolio dargestellt, welches in einer zweidimensionalen Matrix auf der Abszisse das Entwicklungspotenzial und auf der Ordinate das Leistungsverhalten bzw. die Performance des Mitarbeiters oder der Mitarbeitergruppen abbildet. In diesem Portfolio werden vier Kategorien unterschieden: Fachkraft, Spitzenkraft, Nachwuchskraft und Problemkraft. Durch die Beurteilung der Mitarbeiter in ihrem aktuellen Leistungsverhalten und ihrem zukünftigen Entwicklungspotenzial – und durch die Kombination dieser beiden Dimensionen – erfolgt eine Positionierung der Mitarbeiter in einer dieser vier Kategorien.
Fachkraft: „work horses“: Fachkräfte bezeichnen Mitarbeiter, deren Arbeitsleistung durchweg gut ist und welche die Erwartungen erfüllen. Die vorhandenen Fertigkeiten und Kenntnisse werden bestmöglich eingesetzt und genutzt.
Spitzenkraft: „stars“: Spitzenkräfte sind hoch motivierte und erfahrene Mitarbeiter, die dem Unternehmen überdurchschnittliche Leistungen zur Verfügung stellen. Sie haben eine herausragende Leistungs- und Aufstiegsorientierung.
1 EINLEITUNG: Die Einleitung erläutert die zunehmende Relevanz des Bildungscontrollings als Reaktion auf steigenden Wettbewerbsdruck und die Notwendigkeit, Investitionen in die Personalbildung transparent und effizient nachzuweisen.
2 ZUR BEDEUTUNG VON CONTROLLING FÜR DEN BILDUNGSBEREICH: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Begriffe Controlling sowie betriebliche Bildung und führt diese zum Bildungscontrolling als Teilbereich der Personalarbeit zusammen.
3 SPEZIFIKA DES BILDUNGSCONTROLLINGS: Hier werden die inhaltlichen Aspekte, die Einordnung in den betrieblichen Kontext sowie die funktionalen Gliederungen und Prozessphasen des Bildungscontrollings detailliert dargelegt.
4 AUSGEWÄHLTE INSTRUMENTE DES BILDUNGSCONTROLLINGS: Dieser Hauptteil bietet eine Übersicht über operative und strategische Instrumente wie Personal-Portfolios, Qualifikationsbedarfsanalysen, Kostenanalysen, Kennzahlensysteme sowie Methoden zur Messung des Lerntransfers.
5 SCHLUSSBETRACHTUNG: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und betont, dass ein individuell abgestimmtes Bildungscontrolling für den Unternehmenserfolg in der Zukunft unerlässlich bleibt.
Bildungscontrolling, Controlling, Personalentwicklung, Humankapital, Weiterbildung, Effektivität, Effizienz, Qualifikationsbedarfsanalyse, Kennzahlen, Balanced Scorecard, Lerntransfer, Erfolgskontrolle, Mitarbeiterbeurteilung, Investition, Personalmanagement.
Die Arbeit befasst sich mit den Spezifika und Instrumenten des Bildungscontrollings und dessen Funktion als wichtiges Steuerungsinstrument für betriebliche Bildungsaktivitäten.
Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Grundlagen von Controlling und betrieblicher Bildung, die Prozessphasen im Bildungscontrolling sowie eine detaillierte Analyse verschiedener Planungs-, Steuerungs- und Evaluationsinstrumente.
Das Ziel ist die Beschreibung des Bildungscontrollings im betrieblichen Kontext sowie die Untersuchung ausgewählter Instrumente hinsichtlich ihrer Eignung für eine effektive Erfolgsmessung von Bildungsmaßnahmen.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die eine fundierte Literaturanalyse nutzt, um Konzepte zu systematisieren und die praktische Anwendung von Controlling-Instrumenten im Bildungssektor zu bewerten.
Der Hauptteil gliedert sich in Instrumente zur Planung und Organisation, Instrumente zur finanziellen Steuerung und Methoden zur Messung des Lerntransfers sowie Evaluation des Lernerfolgs.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Bildungscontrolling, Qualifikationsbedarfsanalyse, Lerntransfer, Balanced Scorecard und Wirtschaftlichkeit von Bildungsinvestitionen definiert.
Es ermöglicht eine zweidimensionale Matrix-Einstufung von Mitarbeitern basierend auf Leistungsverhalten und Entwicklungspotenzial, um Stärken und Schwächen der Bildungsstruktur transparent zu machen.
Weil der Output von Bildungsprozessen oft qualitativ und schwer monetär zu erfassen ist; daher bedarf es einer Integration beider Dimensionen, um eine ganzheitliche Steuerung zu ermöglichen.
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