Masterarbeit, 2022
122 Seiten, Note: 1,1
1 Einleitung
1.1 Hintergrund und Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Forschungsfrage
1.3 Aufbau der Arbeit und Vorgehensweise
2 Theoretische Grundlagen Megatrend Elektromobilität
2.1 Definition und Abgrenzung Megatrend Elektromobilität
2.2 Historisch-Politische Entwicklung Elektromobilität
2.2.1 Deutschland
2.2.2 China
2.3 Ausführungsformen von Elektrofahrzeugen
2.3.1 Hybridfahrzeuge, Hybrid Electric Vehicles (HEV)
2.3.2 Range Extended Electric Vehicle (REEV)
2.3.3 Batterieelektrische Fahrzeuge (BEV)
2.3.4 Brennstoffzellenfahrzeuge, Fuel Cell Electric Vehicle (FCEV)
2.4 Trends und Aktualität der Elektromobilität
2.5 Schlüsselkomponenten in der Wertschöpfungskette der Elektromobilität
2.5.1 Die neue Wertschöpfungskette für Elektromobile
2.5.2 Energiespeicher Akku
2.5.3 Rohstoffe
3 Praxisbezug in der Automobilbranche
3.1 Der internationale Automobilmarkt
3.2 Strukturanalyse der Elektromobilitätsbranche in Deutschland und China
3.2.1 Intensität des Wettbewerbs
3.2.2 Lieferanten der Schlüsselkomponente
3.2.3 Verhandlungsmacht der OEMs und Endkunden
3.2.4 Markteintritt von neuen und zukünftigen Wettbewerbern aus China
3.2.5 Ersatzprodukte der Elektromobilität
3.3 Zusammenfassung der Wettbewerbskräfte im Ländervergleich
3.4 Arena-Analyse
4 Qualitative Expertenbefragung
4.1 Forschungsdesign
4.2 Leitfadeninterview und Expertenauswahl
4.3 Durchführung und Qualitative Inhaltsanalyse
4.4 Auswertung der Empirie
4.4.1 Ergebnisdarstellung
4.4.2 Erfolgsfaktoren im internationalen Wettbewerb
5 Schlussbetrachtung
5.1 Chancen und Risiken für die deutsche Automobilbranche
5.1.1 Risiken
5.1.2 Chancen
5.2 Handlungsempfehlungen für die deutsche Automobilbranche
5.3 Kritische Würdigung
5.4 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht den Wettbewerb in der Automobilbranche zwischen Deutschland und China unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität. Ziel ist es, die spezifischen Herausforderungen, Chancen und Risiken für deutsche Akteure zu identifizieren, um daraus fundierte, praxisnahe Strategien und Handlungsempfehlungen für Hersteller und politische Entscheidungsträger abzuleiten.
Die neue Wertschöpfungskette für Elektromobile
Durch die modifizierten Komponenten und neuen technologischen Gegebenheiten ist auch eine Veränderung der Wertschöpfungskette erforderlich. Das eröffnet neue Märkte für neue Akteure in der Automobilbranche. Vereinfacht ist die Wertschöpfungskette für die Elektromobilität in Anhang A.1 dargestellt.
Diese Wertschöpfungskette hat sich über viele Jahre Automobilbranche immer wieder verändert. Es ist ersichtlich, dass der bestehende etablierte OEM nur einen kleinen Teil einnimmt. Die einst hohe vertikale Integration der OEMs hat sich über die Jahre aufgelöst, als auch der Versorgungssektor gewachsen war und in der Lage ist die erforderlichen Mengen für die Volumenproduktion zu unterstützen.
Wie hat sich nun die Wertschöpfungskette verändert? Dies lässt sich an einer Zweiteilung in Upstream und Downstream Veränderungen anhand der Zuliefererpyramide in der Abbildung 4 darstellen.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der globalen Herausforderungen wie den Klimawandel ein und skizziert die Relevanz der Transformation hin zur Elektromobilität in den Kernmärkten Deutschland und China.
2 Theoretische Grundlagen Megatrend Elektromobilität: Hier werden Definitionen, die historisch-politische Entwicklung in Deutschland und China sowie die verschiedenen Antriebstechnologien und die zentrale Bedeutung der Batteriewertschöpfungskette theoretisch fundiert.
3 Praxisbezug in der Automobilbranche: Dieses Kapitel analysiert den aktuellen Stand des internationalen Marktes, führt eine Wettbewerbsstrukturanalyse durch und beleuchtet die Rolle neuer Wettbewerber sowie das Marktumfeld durch eine Arena-Analyse.
4 Qualitative Expertenbefragung: Hier wird das methodische Vorgehen der qualitativen Experteninterviews beschrieben, die Auswertung der empirischen Daten erläutert und die identifizierten Erfolgsfaktoren im internationalen Kontext dargestellt.
5 Schlussbetrachtung: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zur Chancengleichheit und den Risiken zusammen, bietet konkrete Handlungsempfehlungen für OEMs sowie die Politik und reflektiert kritisch die Methodik.
Elektromobilität, Automobilbranche, Deutschland, China, Wertschöpfungskette, Batterieproduktion, OEM, Markteintritt, Wettbewerbsanalyse, Rohstoffe, Erfolgsfaktoren, Transformation, Ladeinfrastruktur, E-Mobilität, Strategie
Die Arbeit befasst sich mit dem tiefgreifenden Wandel der globalen Automobilindustrie infolge des Trends zur Elektromobilität, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem Vergleich zwischen den Märkten Deutschland und China liegt.
Die Arbeit behandelt die technologischen Grundlagen, die Veränderung der globalen Wertschöpfungsketten (insbesondere bei Batterien), die Marktdynamik durch neue chinesische Wettbewerber sowie die energiepolitischen Rahmenbedingungen.
Das Hauptziel besteht darin, die spezifischen Chancen und Risiken für die deutsche Automobilbranche zu erarbeiten, um daraus strategische Handlungsempfehlungen für Automobilhersteller und politische Akteure abzuleiten.
Der Autor verwendet einen qualitativen Forschungsansatz, der auf einer fundierten Literaturrecherche und der Durchführung von Experteninterviews basiert, die mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet wurden.
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Branchenstrukturanalyse (Porter's Five Forces), der Untersuchung der Lieferantenmacht bei Batteriekomponenten sowie der Arena-Analyse der relevanten Stakeholder.
Zentrale Begriffe sind internationale Automobilstrategie, Batteriewertschöpfungskette, strategische Wettbewerbsanalyse, Markteintrittsbarrieren und die Transformation hin zu nachhaltigen Antriebssystemen.
Während deutsche Hersteller in China intensiv an lokalen Kooperationen und Joint Ventures arbeiten, um Marktanteile zu halten, drängen chinesische Hersteller verstärkt als eigenständige Marken mit Fokus auf Konnektivität und digitale Features in den deutschen Markt.
Die Batteriezelle wird als kritisches Schlüsselbauteil identifiziert, bei dem die vertikale Integration und der Zugriff auf Rohstoffe über den langfristigen Erfolg und die Kosteneffizienz der OEMs entscheiden.
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