Examensarbeit, 2009
43 Seiten, Note: sehr gut
1. Einleitung
2. Erörterung des pädagogischen Problems
2.1 Theoretische Grundlagen zum Motivationsbegriff
2.2 Motivation im Chemieunterricht
2.3 Hausaufgaben im Chemieunterricht
2.4 Problembeschreibung
3. Entwicklung eines Lösungsvorschlags
3.1 Lösungsmöglichkeiten
3.2 Begründete Auswahl eines Lösungsvorschlags
4. Beschreibung der Lerngruppe
5. Praktische Erprobung
5.1 Begründung für die Auswahl der Unterrichtseinheit
5.2 Rechtlicher Rahmen und Sicherheitsaspekte
5.3 Gestaltung der Unterrichtseinheit
5.3.1 Aufteilung der Lerngruppe
5.3.2 Auswahl und Gestaltung der Heimexperimente
5.3.3 Die Experimentierbox
5.3.4 Auswahl der kreativen Hausaufgaben
5.4 Integration der Heimexperimente in den Unterrichtsgang
5.4.1 Methodische Überlegungen
5.4.2 Verlauf der Unterrichtseinheit „Stoffeigenschaften und Stofftrennung“
6. Evaluation
6.1 Begründete Auswahl der Evaluationsinstrumente
6.2 Zusammenfassung der Evaluationsergebnisse
6.2.1 Auswertung des Fragebogens
6.2.2 Auswertung des Analysesterns
7. Reflexion
8. Zusammenfassung
9. Ausblick
Die Arbeit untersucht, ob durch den gezielten Einsatz von experimentellen Hausaufgaben die intrinsische Motivation von Schülern im Anfangsunterricht Chemie gefördert werden kann, um einen positiven Einfluss auf nachhaltiges Lernen zu erzielen.
2.2 Motivation im Chemieunterricht
Die nationale und internationale Unbeliebtheit von Chemieunterricht lässt sich häufig darauf zurückführen, dass aus Sicht der Schüler das Fach Chemie kaum einen Bezug zu ihrem Alltag und zur ihrer Lebenswelt darstellt und häufig als realitätsfern, sehr abstrakt und kompliziert wahrgenommen wird. Daraus resultierend leitet sich eine gravierende Motivationsproblematik für das Fach Chemie ab, die sich immer häufiger durch eine mangelnde Motivation im Unterrichtsalltag widerspiegelt. Im Hinblick auf den Chemieunterricht stellt sich somit die Frage, was die Lehrperson konkret tun kann, um die Motivation der Schüler für das schulische Lernen zu erhalten, zu fördern bzw. zu erreichen.
Zur Förderung der intrinsischen Motivation ist es unabdingbar, das kurzfristige Interesse der Schüler an vereinzelten chemischen Sachverhalten zu einem länger andauernden Interesse am Fach Chemie auszuweiten, wobei „der Lernende vom situationalen zum persönlichen Interesse“ gelangen soll. Durch das Hervorrufen von positiven Emotionen bei den Lernenden im Zusammenhang mit dem Fach Chemie wird das Interesse der Lernenden für dieses Fach optimal entwickelt, was zu einer positiven Einstellung gegenüber dem Chemieunterricht führt und darauf basierend eine intrinsische Motivation der Lernenden bewirkt. „Motivation ist nicht zu verstehen als ein einmaliger Akt, der zu Beginn einer Unterrichtsstunde stattfindet“ und ist somit nicht nur auf eine unterrichtliche Maßnahme einzuschränken, sondern etwas fortdauerndes, das es während des gesamten Unterrichts und über den Unterricht hinaus aufrechtzuerhalten gilt. Neben den förderlichen Rahmenbedingungen der Schule, dem Lehrerverhalten, den intrapersonalen Bedingungen des Schülers sowie der Unterrichtsgestaltung gibt es eine Vielfalt an relevanten Bereichen und Möglichkeiten, die zur Förderung der Motivation im Chemieunterricht von Bedeutung sind. Dabei lässt sich eine erfolgreiche intrinsische Motivation unter anderem durch folgende Maßnahmen in der Unterrichtsgestaltung des Faches Chemie bewirken. Demnach soll der Chemieunterricht für Schüler nachvollziehbar gestaltet werden und den Alltag sowie die Lebenswelt der Schüler integrieren.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die allgemeine Motivationsproblematik im Chemieunterricht und führt das Konzept der experimentellen Hausaufgaben als Lösungsansatz ein.
2. Erörterung des pädagogischen Problems: Dieses Kapitel definiert den Motivationsbegriff im schulischen Kontext und analysiert die Ursachen für die geringe Beliebtheit des Chemieunterrichts sowie die Problematik traditioneller Hausaufgaben.
3. Entwicklung eines Lösungsvorschlags: Hier werden verschiedene Ansätze zur Steigerung der Motivation diskutiert und die Entscheidung für experimentelle Hausaufgaben begründet.
4. Beschreibung der Lerngruppe: Dieses Kapitel stellt die untersuchte Klasse 8bG vor, charakterisiert deren Motivation, Leistungsniveau und Lernvoraussetzungen.
5. Praktische Erprobung: Dieser zentrale Teil beschreibt die konkrete Umsetzung des Konzepts, inklusive der Unterrichtseinheit, der Sicherheitsaspekte, der Gestaltung der Experimentierbox und der verschiedenen Hausaufgabenformen.
6. Evaluation: Die Evaluationsinstrumente und die Ergebnisse der Untersuchung zur Wirksamkeit der experimentellen Hausaufgaben werden hier detailliert dargelegt.
7. Reflexion: Der Autor reflektiert den Verlauf der Unterrichtseinheit und zieht Schlüsse über die Akzeptanz und den Erfolg des gewählten Konzepts.
8. Zusammenfassung: Dieses Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bejaht die positive Auswirkung experimenteller Hausaufgaben auf die Motivation.
9. Ausblick: Der Ausblick gibt Empfehlungen für die Weiterarbeit, wie die langfristige Integration und die Ausweitung auf andere Schulstufen oder Fächer.
Chemieunterricht, intrinsische Motivation, experimentelle Hausaufgaben, Heimexperimente, Anfangsunterricht, Stoffeigenschaften, Stofftrennung, Lernmotivation, Alltagsbezug, Schülerexperimente, Experimentierbox, kreative Hausaufgaben, naturwissenschaftliche Bildung, Binnendifferenzierung, Evaluation.
Die Arbeit untersucht, wie experimentelle Hausaufgaben im Anfangsunterricht Chemie dazu beitragen können, die Motivation der Schüler zu steigern und einen nachhaltigen Lerneffekt zu erzielen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Motivationspsychologie, der Gestaltung von Hausaufgaben, der praktischen Durchführung von Heimexperimenten und der Analyse von Schülerfeedback mittels Fragebögen und Analysesternen.
Die zentrale Frage ist, ob durch den Einsatz von experimentellen Hausaufgaben die Motivation im Anfangsunterricht Chemie gefördert werden kann, um die künstliche Trennung zwischen Labor und Lebenswelt der Schüler zu verringern.
Die Arbeit basiert auf einer unterrichtspraktischen Erprobung in einer 8. Klasse. Die Evaluation erfolgte durch einen anonymen Fragebogen sowie einen Analysestern vor und nach der Unterrichtseinheit.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Problemanalyse, die Entwicklung des Konzepts (inklusive der "Experimentierbox"), die praktische Erprobung der verschiedenen Hausaufgabenformen und die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten.
Wichtige Begriffe sind Chemieunterricht, intrinsische Motivation, experimentelle Hausaufgaben, Alltagsbezug und Schülerexperimente.
Sie ist das zentrale Organisationsmittel, das den Schülern eigenständiges Experimentieren zu Hause ermöglicht, indem es benötigte Materialien bereitstellt und die Identifikation mit der Lernmethode fördert.
Die Auswertung zeigte, dass die Eltern überwiegend positiv reagierten; sie zeigten Interesse, unterstützten ihre Kinder bei den Versuchen und empfanden die Hausaufgaben als sinnvoll.
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