Bachelorarbeit, 2020
65 Seiten, Note: 1,3
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einleitung
1.1 Themenrelevanz
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Untersuchungsgegenstand
2.1 Subscription-Video-on-Demand (SVoD)
2.1.1 Begriffsbestimmung
2.1.2 Vor- und Nachteile
2.1.3 Zielgruppen und ihre Endgeräte
2.1.4 Anbieter und ihre Geschäftsmodelle
2.2 Werbung und Subscription-Video-on-Demand-Plattformen
2.2.1 Aktuelle Situation
2.2.2 Akzeptanz von Werbung in anderen Video-on-Demand-Angeboten
2.2.3 Akzeptanz von Werbung in Subscription-Video-on-Demand-Plattformen
3 Methodik
3.1 Forschungsfrage
3.2 Gewählte Untersuchungsmethode
3.3 Gliederung der empirischen Untersuchung
3.4 Voraussetzungen
4 Ergebnisse der Untersuchung
4.1 Ergebnisdarstellung und Analyse
4.2 Kritische Bewertung
4.3 Zusammenfassung und mögliche Rückschlüsse auf die Anforderungen der Nutzer
5 Fazit und Ausblick
5.1 Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse
5.2 Empfehlungen für die Praxis
5.3 Empfehlungen für weitere Forschungsarbeiten
Die vorliegende Arbeit untersucht die Akzeptanz und Erwartungen von Nutzern in Deutschland gegenüber Werbung auf Subscription-Video-on-Demand-Plattformen (SVoD). Ziel ist es, zu identifizieren, unter welchen Bedingungen Nutzer diese Werbeformen akzeptieren würden, um Anbietern Entscheidungsgrundlagen für eine mögliche Einführung von Werbemodellen zu liefern.
2.1.2 Vor- und Nachteile
Bezüglich SVoD-Services lassen sich unweigerlich sowohl Pro- als auch Contra-Argumente anführen. Diese variieren je nach Interesse und Ansichten der Nutzer.
Argumente, die für eine SVoD-Nutzung sprechen, sind:
Die Inhalte sind jederzeit und überall verfügbar, unter der Voraussetzung einer ausreichend schnellen Internetverbindung.
Das Abonnement erlaubt dem Nutzer unbegrenzten Zugriff auf Filme und Serien.
Nutzer erhalten Zugriff auf Eigenproduktionen der Plattformen.
Der Konsum der Inhalte ist sicher und legal.
Durch den Verzicht auf den Kauf von DVDs sowie Blu-rays wird das Streaming zur umweltfreundlicheren Variante des Konsums von Videoinhalten.
Die Inhalte sind aufgrund der effizienten Verwertungskette schnell verfügbar.
Im Vergleich zum Kauf von DVDs und Blu-rays ist SVoD preiswerter.
Die Nutzung erfolgt ohne Werbung.
Gegen die Nutzung von SVoD-Diensten können folgende Argumente angebracht werden:
Die Auswahl, der auf DVD und Blu-ray verfügbaren Filme ist größer, insbesondere ältere Filme sind SVoD-Plattformen weniger vertreten.
Das Angebot ändert sich in unregelmäßigen Abständen. Neue Inhalte werden hinzugefügt, alte und weniger beliebte Inhalte werden von der Plattform entfernt.
Filme und Serien sind über mehrere SVoD-Plattformen verteilt, wodurch je nach Vorlieben des Nutzers mehrere Mitgliedschaften abgeschlossen werden müssen.
Die Qualität von Bild und Ton ist durch das Streaming schlechter als beispielsweise auf DVDs oder Blu-ray-Discs.
1 Einleitung: Beschreibt die Relevanz des Themas, leitet die Forschungsfrage sowie die Hypothesen ab und definiert das Ziel der Arbeit.
2 Untersuchungsgegenstand: Bietet einen Überblick über den Markt der SVoD-Plattformen, deren Geschäftsmodelle sowie den Stand der Forschung zur Werbeakzeptanz.
3 Methodik: Erläutert das Vorgehen der empirischen Online-Umfrage, die Struktur des Fragebogens und die angewendeten wissenschaftlichen Gütekriterien.
4 Ergebnisse der Untersuchung: Präsentiert die erhobenen Daten, analysiert die Akzeptanz von Werbung mittels statistischer Auswertung der Hypothesen und diskutiert die Ergebnisse kritisch.
5 Fazit und Ausblick: Fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, leitet Handlungsempfehlungen für Streaming-Anbieter ab und gibt Hinweise für künftige Forschungsstudien.
Video-on-Demand, Subscription-Video-on-Demand, SVoD, Streaming, Online-Umfrage, Werbeakzeptanz, Konsumverhalten, Personalisierung, Geschäftsmodelle, Nutzererwartungen, Mediennutzung, Binge-Watching, Werbedauer, Hypothesenprüfung, Kundenpräferenzen.
Die Arbeit untersucht die Akzeptanz von Werbung auf Subscription-Video-on-Demand-Diensten (SVoD) aus der Perspektive der Nutzer in Deutschland.
Zentrale Felder sind die aktuelle Marktsituation von Streaming-Anbietern wie Netflix oder Amazon Prime Video, die Einstellung der Nutzer zu Werbung und die Suche nach Bedingungen, unter denen Werbefinanzierung von den Konsumenten toleriert wird.
Ziel ist es, herauszufinden, ob und in welcher Form (Häufigkeit, Dauer, Personalisierung) Nutzer in Deutschland bereit sind, auf SVoD-Plattformen Werbung zu akzeptieren, um Anbietern strategische Entscheidungshilfen zu geben.
Es wurde eine quantitative Online-Umfrage (Querschnittstudie) durchgeführt, deren Daten anschließend statistisch ausgewertet wurden, um vier aufgestellte Hypothesen zu überprüfen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Darstellung des SVoD-Marktes inklusive Anbieteranalyse sowie eine detaillierte Auswertung der empirischen Ergebnisse, die durch Kreuztabellen und Signifikanzprüfungen validiert wurden.
Die wesentlichen Begriffe sind SVoD, Werbeakzeptanz, Geschäftsmodelle, Konsumverhalten und Kundeneinstellungen.
Die Umfrage zeigt, dass Faktoren wie die Aussicht auf geringere Abonnementkosten oder die Möglichkeit, Werbung nach wenigen Sekunden zu überspringen, die Akzeptanz signifikant erhöhen.
Ja, insbesondere die Personalisierung und ein geringer Unterbrechungsgrad durch Werbung sind für die Befragten wichtige Kriterien, um ein werbefinanziertes Modell zu befürworten.
Ja, die Arbeit empfiehlt, hybride Modelle anzubieten, bei denen der Nutzer zwischen werbefreien und werbefinanzierten, günstigeren Optionen wählen kann, um den individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden.
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