Magisterarbeit, 2007
97 Seiten, Note: 1,1
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Aufbau und Vorgehensweise
2. Begriffsklärungen
2.1 Strategie
2.2 Strategisches Management
2.3 Denkschule
3. Systematisierungskonzepte für das strategische Management
3.1 Vorstellung der präskriptiven und deskriptiven Ansätze zur Einteilung der Denkschulen
3.2 Übersicht verschiedener Systematisierungskonzepte
3.3 Zwischenfazit
4. Zur systematischen Darstellung der Denkschulen im strategischen Management
4.1 Grundlagen
4.1.1 Vorstellung der Hauptvertreter der Denkschulen im Kontext ihrer wissenschaftlichen Herkunft
4.1.2 Einordnung der Denkschulen nach Zeit/Relevanz
4.1.3 Zentrale Botschaften der jeweiligen Denkschulen
4.2 Strategieverständnis
4.2.1 Unterschiedliche Bedeutungszuweisungen zum Strategiebegriff
4.2.2 Ansichten zum Strategieprozess
4.3 Interne Komponenten und Einflussfaktoren auf die Strategieformulierung
4.3.1 Unternehmertum und Führung
4.3.2 Organisationsstruktur
4.3.3 Ressourcen
4.4 Externe Komponenten und Einflussfaktoren auf die Strategieformulierung
4.4.1 Branchenumfeld
4.4.2 Gesellschaftliche und soziale Anspruchsgruppen
4.5 Möglichkeiten und Maßnahmen der Strategieimplementierung
5. Kritische Analyse und Gegenüberstellung der Denkschulen im strategischen Management
5.1 Weiter Vorgehensweise und Grenzen der Untersuchung
5.2 Untersuchung der präskriptiven Denkschulen
5.2.1 Zur Designschule: Gedanklicher Vorreiter aller präskriptiven Denkschulen
5.2.2 Zur Positionierungsschule: Anspruch auf Begründung einer eigenen Denkschule?
5.2.3 Kritische Betrachtung der präskriptiven Schulen
5.3 Untersuchung der deskriptiven Denkschulen
5.3.1 Differenzierung der deskriptiven Schulen durch Schwerpunktbildung
5.3.2 Kritische Betrachtung der deskriptiven Schulen
5.4 Synthese: Vergleich präskriptiver und deskriptiver Modelle im strategischen Management
5.4.1 Anmerkungen zur Inkommensurabilitätsproblematik im strategischen Management
5.4.2 Möglichkeiten im Umgang mit dem Theorienpluralismus im strategischen Management
6. Abschließende Beurteilung des Konzeptes der zehn Denkschulen Henry Mintzbergs
Diese Arbeit zielt darauf ab, die Vielfalt der Denkschulen im strategischen Management systematisch darzustellen, zu vergleichen und kritisch zu analysieren, um ein besseres Verständnis für diesen Theorienpluralismus zu entwickeln und Managern eine Orientierungshilfe im Umgang mit den verschiedenen Ansätzen zu bieten.
1.1 Problemstellung
Was ist strategisches Management? Schnell wird der Leser im Laufe der Arbeit erkennen, dass für die Beantwortung dieser Frage kaum eine eindeutige Antwort gefunden werden kann. Nur so viel lässt sich einleitend vorwegnehmen: seit dem Auftreten des Forschungsfeldes des strategischen Managements beschäftigen sich Wissenschaftler mit der Frage, wie eine Unternehmung zum langfristigen Erfolg geführt werden soll. Die Lösungsvorschläge und Ansätze diesbezüglich variieren jedoch in vielfältiger Form.
Erklären lässt sich dies durch die weitereichenden intellektuellen Wurzeln des Forschungsfeldes, welches Impulse aus verschiedenen Disziplinen aufgreift. Das Resultat ist ein Schmelztiegel von Ideen und Herangehensweisen, der sich aus Bereichen wie Politik, Soziologie, Ökonomie und vielen weiteren zusammensetzt. Das strategische Management ist demnach funktions-, ebenen- und theorienübergreifend.
Einerseits lässt sich dieses Phänomen dadurch begründen, dass das strategische Management ein weitreichendes Konzept ist: Denn da Strategien im Wesentlichen Resultate des Verhaltens der Manager sind und menschliches Verhalten umfangreich und komplex ist, kann strategisches Handeln im Prinzip alles oder nichts sein. Dementsprechend sind die Eintrittsbarrieren in diesem Forschungsgebiet für andere Disziplinen, wie z. B. der Verhaltenswissenschaften, eher gering.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Komplexität und Vielfalt des Forschungsfeldes „Strategisches Management“ und definiert das Ziel der Arbeit, eine strukturierte Darstellung und kritische Analyse bestehender Denkschulen zu leisten.
2. Begriffsklärungen: Dieses Kapitel erläutert die zentralen Begriffe „Strategie“ und „Strategisches Management“ und betrachtet deren Entstehungsgeschichte sowie verschiedene Interpretationsmöglichkeiten.
3. Systematisierungskonzepte für das strategische Management: Hier werden verschiedene Modelle vorgestellt, um die fragmentierte Forschungslandschaft durch Kategorisierung in präskriptive und deskriptive Ansätze zu strukturieren.
4. Zur systematischen Darstellung der Denkschulen im strategischen Management: Das Kapitel bietet eine detaillierte Untersuchung der Denkschulen anhand von Hauptvertretern, Zeit/Relevanz, Strategieverständnis, sowie internen und externen Einflussfaktoren.
5. Kritische Analyse und Gegenüberstellung der Denkschulen im strategischen Management: Hier findet die eigentliche wissenschaftliche Analyse statt, in der präskriptive und deskriptive Modelle gegenübergestellt und ihre theoretischen Grenzen diskutiert werden.
6. Abschließende Beurteilung des Konzeptes der zehn Denkschulen Henry Mintzbergs: Dieses Kapitel fasst das Konzept von Henry Mintzberg zusammen, würdigt dessen heuristischen Wert und reflektiert über die Herausforderungen bei der Integration des Theorienpluralismus.
Strategisches Management, Denkschulen, Präskriptive Ansätze, Deskriptive Ansätze, Strategieformulierung, Strategieimplementierung, Wettbewerbsvorteil, Rationalität, Henry Mintzberg, Theorienpluralismus, Ressourcenorientierter Ansatz, Organisationsstruktur, Unternehmensführung.
Die Arbeit befasst sich mit der systematischen Darstellung und kritischen Analyse der verschiedenen Denkschulen im strategischen Management.
Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen der Strategieformulierung, die Rolle von Führung, Organisationsstrukturen, Ressourcen sowie die Auswirkungen externer Umweltfaktoren auf strategische Entscheidungen.
Ziel ist es, den Theorienpluralismus im strategischen Management transparent zu machen und Managern zu helfen, die für ihren spezifischen Kontext geeignetsten Strategiekonzepte zu wählen.
Die Arbeit verfolgt einen theoretisch-analytischen Ansatz, der auf einer systematischen Literaturanalyse und dem kritischen Vergleich ausgewählter wissenschaftlicher Denkschulen basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine systematische Darstellung der Denkschulen sowie deren kritische Gegenüberstellung anhand von Kriterien wie Strategieverständnis, Führung, Organisation und Ressourcen.
Zu den Kernbegriffen zählen Strategisches Management, Denkschulen, Strategieformulierung, Rationalität, Wettbewerbsvorteil und Theorienpluralismus.
Präskriptive Schulen beschreiben den idealen Weg zur Strategieformulierung (normativ), während deskriptive Schulen untersuchen, wie Strategien de facto in der Praxis entstehen (empirisch).
Es dient dazu zu erklären, warum die verschiedenen Denkschulen oft auf so unterschiedlichen theoretischen Grundlagen basieren, dass ein direkter Vergleich oder eine nahtlose Integration schwierig sind.
Mintzbergs Arbeit wird als bedeutender heuristischer Beitrag zur Systematisierung des fragmentierten Feldes gewürdigt, auch wenn sie methodische Schwächen in der wissenschaftlichen Fundierung aufweist.
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